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Atradius empfiehlt 10-Punkte-Plan für Exporte nach China

  • Kreditversicherer präsentiert Checkliste für erfolgreiche Geschäfte mit chinesischen Kunden
  • Zolltarife können bis zu 270 Prozent betragen und damit zum K.O.-Kriterium werden
  • Gerichte im Land der Mitte dürfen chinesisches Recht anwenden, auch wenn zwischen Käufer und Exporteur etwas anderes vereinbart wurde
     

Zürich, 8. Mai 2012 – Während sich die Konjunktur im Euroraum immer mehr eintrübt, ist die Nachfrage nach Schweizer Produkten in China ungebremst. 2011 nahmen die Ausfuhren ins Reich der Mitte im Vergleich zum Vorjahr um rund 20 Prozent zu. Allerdings birgt der Handel mit China auch einige Risiken. Zur Unterstützung von Exporteuren hat der Kreditversicherer Atradius jetzt einen 10-Punkte-Plan vorgelegt. „Der zunehmende Wohlstand in China beflügelt den Konsum. Das ist eine echte Chance für ausländische Exporteure – vorausgesetzt, sie verstehen die Besonderheiten des Marktes und ergreifen sinnvolle Maßnahmen, um ihre Geschäfte zu sichern“, so Atradius Vorstandsmitglied Andreas Tesch.

Ein klassisches K.O.-Kriterium für das Zustandekommen eines Kaufvertrages sind demnach die in China festgesetzten Zollsätze, die je nach Produkt und Herkunftsland bis zu 270 Prozent betragen können. Dies macht den Import ausländischer Waren für chinesische Unternehmen extrem teuer und kann das Zustandekommen eines Kaufvertrages verhindern. In jedem Fall empfiehlt Atradius, in die Lieferverträge entsprechende Bestimmungen in Bezug auf Steuer- und Zollaufschläge aufzunehmen, um sicherzustellen, dass nicht am Ende der Exporteur auf diesen Gebühren sitzen bleibt.

Die Festlegung des Landesrechts und des zuständigen Gerichts ist laut Atradius eine weitere wichtige Weichenstellung für erfolgreiche Geschäfte mit China. Jedoch sei dabei zu beachten, dass einige Vorschriften des chinesischen Rechts auch dann gelten, wenn im Kaufvertrag etwas anderes vereinbart wurde. Zudem müsse damit gerechnet werden, dass das chinesische Recht per se zur Anwendung kommt, weil das lokale Gericht eine ordnungsgemäße Prüfung des vereinbarten ausländischen Rechts aus Mangel an Erfahrung nicht vornehmen kann.

Einfuhrbeschränkungen beachten
Nicht alle Waren können ohne weiteres nach China importiert werden. Das für den Außenhandel zuständige Handelsministerium der Volksrepublik (MOFCOM) veröffentlicht und überarbeitet regelmäßig eine Liste der unzulässigen und nur beschränkt zugelassenen Waren. Rohöl oder Düngemittel beispielsweise können ausschließlich über staatliche Unternehmen importiert werden. Daher ist es für Exporteure ratsam, im Vorfeld zu klären, unter welche Kategorie ihre Waren fallen, und ob diese Lizenzierungs- oder Quotenbestimmungen unterliegen. Ferner muss sichergestellt sein, dass der chinesische Käufer befugt ist, die entsprechenden Waren zu importieren. Andernfalls besteht das Risiko, dass die Waren nicht in das Land eingeführt werden dürfen oder von den chinesischen Zollbehörden beanstandet werden.

Richtlinien für Fremdwährungstransaktionen kennen
Exporteure sollten zudem beachten, dass der gesamte Zahlungsverkehr in Fremdwährung bestimmten Anforderungen der chinesischen Devisenbehörde unterliegt. So muss ein Importeur grundsätzlich Zahlungen melden, wenn der Wert der Waren und der vom chinesischen Importeur gezahlte Betrag bei einem einzelnen Vertrag um mehr als 10.000 US-Dollar voneinander abweichen. Obwohl es in der Verantwortung des chinesischen Importeurs liegt, die Gesetze für Fremdwährungstransaktionen einzuhalten, sollten sich ausländische Lieferanten der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Denn diese können sich erheblich auf den Forderungseinzug auswirken. Manche Importeure dürfen beispielsweise keinerlei Vorauszahlungen leisten oder den Kaufpreis durch ein Akkreditiv entrichten.

Vor Lieferung verstehen, mit wem man Geschäfte macht
Aber auch wenn Exporteure alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um das Geschäft zum Erfolg zu führen, bleibt das Risiko eines Forderungsausfalls. „Wir raten den Unternehmen daher, ausreichende Sicherheiten mit dem chinesischen Kunden zu vereinbaren“, so Andreas Tesch. „Zusätzlichen Schutz bietet eine Kreditversicherung. Damit kann sich der Exporteur dann komplett auf die Chancen des Wachstumsmarktes China konzentrieren. Hinzu kommt: In einem so großen Land wie China kann es schnell zur Verwechslung zweier gleich klingender Firmennamen kommen. Ein Kreditversicherer kann potenzielle Kunden von vorne herein korrekt identifizieren und ihre Zahlungsfähigkeit realistisch bewerten.“

Neben China hat Atradius bereits einen 10-Punkte-Plan für Russland und die Türkei herausgegeben. Weitere Ausgaben zu Indien und Brasilien sind in Planung. Alle Checklisten stehen kostenlos unter www.atradius.ch zum Download bereit.

 

Über Atradius
Die Atradius Gruppe, ein Unternehmen der Grupo Catalana Occidente S. A., bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 45 Ländern vertreten. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Forderungsausfällen zu schützen, wenn Kunden gelieferte Waren oder erbrachte Dienstleistungen nicht bezahlen können. Mit Gesamteinnahmen von 1,554 Milliarden Euro und einem globalen Marktanteil von rund 31 Prozent trägt Atradius durch die Begrenzung von Zahlungsrisiken zum Wachstum von Unternehmen weltweit bei. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 100 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen.

Für weitere Informationen:
Andrea Neumann
Tel.: +41 43 300 64 64
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

Atradius Prognose: Eurokrise treibt Insolvenzzahlen nach oben

  • Kreditversicherer rechnet für 2012 mit Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in der Schweiz um 5 Prozent
  • Größte Zunahme an Firmenzusammenbrüchen voraussichtlich in Griechenland (15 Prozent) und Italien (10 Prozent)
  • Unternehmensinsolvenzen in den USA weiter rückläufig, aber immer noch auf hohem Niveau

 

Zürich, 25. April 2012 – Der internationale Kreditversicherer Atradius rechnet für 2012 mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen von 5 Prozent in der Schweiz. „Grund für die Trendumkehr ist die anhaltende Krise der Eurozone, die wesentlich zur Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums beigetragen hat“, so Lucien Hofmann, Country Manager von Atradius Schweiz in Zürich. So sei beim Export nach dem Anstieg von 3,4 Prozent in 2011 dieses Jahr nur noch mit einem Wachstum von 0,2 Prozent zu rechnen. Einen entsprechenden Dämpfer erwarten die Atradius Risikoexperten denn auch für das Schweizer BIP, das nach einem Anstieg von 1,9 Prozent im vergangenen Jahr 2012 voraussichtlich nur noch um 0,8 Prozent wachsen wird.

Einen deutlich markanteren Anstieg der Unternehmensinsolvenzen prognostiziert Atradius für das von der Schuldenkrise unmittelbar betroffene Südeuropa. Demnach wird die Zahl der Firmenzusammenbrüche in Griechenland 2012 um weitere 15 Prozent zunehmen, nachdem sie bereits in den Vorjahren um 30 bzw. 40 Prozent (2009) in die Höhe geschnellt waren. Mit weiterhin zweistelligen Zuwachsraten rechnen die Risikoexperten auch für Italien. Hier wird sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2012 voraussichtlich um 10 Prozent erhöhen. Rückläufige Insolvenzzahlen erwartet Atradius neben Australien und Dänemark nur für die USA. Diese bleiben hier allerdings auf weiterhin hohem Niveau.

Bessere Aussichten für 2013
Für 2013 erwartet Atradius einen deutlicheren BIP-Anstieg in der Schweiz von 1,5 Prozent. Auch der Export werde mit 3 Prozent Wachstum voraussichtlich wieder mehr Fahrt aufnehmen. Die Eurozone werde frühestens Ende 2013 ihr Vorkrisenniveau erreichen. Länder wie Italien oder Portugal benötigen jedoch nach Ansicht der Experten mindestens zehn Jahre, um wieder an die alte Wirtschaftsleistung anzuknüpfen.

Risiko Ölpreis
Neben einer möglichen Eskalation der Eurokrise stellt die Entwicklung des Ölpreises ein beträchtliches Risiko für das weitere Wachstum der Weltwirtschaft dar. Vor allem die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten und Nordafrika haben bereits für hohe Ölpreise in 2011 gesorgt. Und die aktuellen Spannungen im Hinblick auf das iranische Atomprogramm, aber auch in Syrien und dem Sudan führten zu weiteren Kapazitätsverknappungen. „Sollte es zu einem starken Anstieg des ohnehin schon hohen Ölpreises kommen, würde dies die Einzelhandelspreise in die Höhe treiben und den Konsum damit weltweit bremsen“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius. 

 

Eine Übersicht des aktuellen Insolvenzaufkommens und der erwarteten Entwicklung in den analysierten Ländern zeigt die Atradius Insolvenzmatrix:

 

 

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Der gesamte Konjunkturbericht „Economic Outlook“ steht hier kostenlos zum Download bereit.

 

Über Atradius
Die Atradius Gruppe, ein Unternehmen der Grupo Catalana Occidente S. A., bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 45 Ländern vertreten. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Forderungsausfällen zu schützen, wenn Kunden gelieferte Waren oder erbrachte Dienstleistungen nicht bezahlen können. Mit Gesamteinnahmen von 1,554 Milliarden Euro und einem globalen Marktanteil von rund 31 Prozent trägt Atradius durch die Begrenzung von Zahlungsrisiken zum Wachstum von Unternehmen weltweit bei. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 100 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen.

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Andrea Neumann
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Atradius steigert Gewinn um 3,9 Prozent auf 129,8 Millionen Euro, Umsatzzuwachs von 3,5 Prozent

Amsterdam, 12. März 2012 - Atradius, einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung, Inkassodiensten und Bürgschaften, hat das Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinn nach Steuern von 129,8 Millionen Euro abgeschlossen. Der Umsatz stieg um 3,5 Prozent auf 1.553,8 Millionen Euro.

Die Zahlen im Überblick:

  • Gewinn nach Steuern stieg um 3,9 Prozent auf 129,8 Millionen Euro (124,9 Millionen Euro in 2010)
  • Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft erhöhten sich um 3,8 Prozent auf 1.504,6 Millionen Euro (1.449,7 Millionen Euro in 2010)
  • Brutto-Schaden-Kostenquote: 84,9 Prozent (74,0 Prozent in 2010)
  • Eigenkapital der Gesellschafter wuchs um 9,2 Prozent auf 1.130,1 Millionen Euro (1.035,2 Millionen Euro in 2010)
  • Eigenkapitalrendite: 12,0 Prozent

Das Ergebnis spiegelt den anhaltenden Kundenfokus von Atradius und den allgemeinen Aufwärtstrend der globalen Wirtschaft im ersten Halbjahr wider. Auf dieser Basis konnten Atradius Kunden ihre Geschäfte ausweiten und ihren Umsatz steigern. Dies trug in den meisten Regionen zum Wachstum des Kreditversicherungsgeschäfts bei.

Atradius Special Products konnte seinen Umsatz als Teil des Segments Kreditversicherung um 17 Prozent auf 34,9 Millionen Euro erheblich steigern. Special Products bietet individuelle Lösungen wie die Absicherung von einzelnen Projekten an, während die traditionelle Kreditversicherung üblicherweise den gesamten Umsatz abdeckt.

Atradius Bürgschaften, die in Italien, Frankreich, Spanien und Skandinavien angeboten werden, erzielten einen Umsatz von 84,5 Millionen Euro. Die gezeichnete Prämie – ein Indikator für den Umsatz folgender Jahre – erhöhte sich um 12,1 Prozent.

“Trotz des sich wieder verschlechternden Wirtschaftsklimas im zweiten Halbjahr, insbesondere der Finanzturbulenzen in der Eurozone, konnten wir durch unseren hohen Qualitätsanspruch den Versicherungsschutz ausweiten, dabei profitabel bleiben und unsere Kunden vor Handelsrisiken schützen“, so Atradius CEO Isidoro Unda. 

Überschaubare Schäden trotz steigender Ausfallrisiken – Kosten weiter niedrig

Mit der Expertise der Risiko Underwriter, die wesentlich zum Geschäftsergebnis 2011 beitrugen, konnte Atradius seine Kunden vor Abnehmern mit hohem Ausfallrisiko schützen und ihnen profitable Geschäfte ermöglichen.

Die Nettoschadenquote von Atradius erhöhte sich von 44,6 Prozent in 2010 auf 50,3 Prozent in 2011. Diese Entwicklung spiegelt das Prämienwachstum (Anstieg des gesamten Kreditengagements/Exposures um 6,9 Prozent) und das sich verschlechternde Risikoumfeld in der zweiten Jahreshälfte wider.

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen lediglich um 3,2 Prozent und damit unterproportional zum Einnahmenwachstum aus dem Versicherungsgeschäft von 3,8 Prozent. Die Rückversicherungskosten sanken von 244,1 Millionen Euro in 2010 auf 92,6 Millionen Euro in 2011.

Die Erträge aus Dienstleistungen, davon ein Großteil (73 Prozent) aus dem Inkassogeschäft, sanken aufgrund der überschaubaren Schäden in 2011 um 6,1 Prozent. Diese Entwicklung wurde jedoch durch den Umsatzanstieg von 6,0 Prozent im nicht versicherten Inkassogeschäft etwas aufgefangen.

Das Ergebnis aus Kapitalanlagen erhöhte sich trotz anhaltend niedriger Zinssätze um 37,1 Prozent von 22,7 Millionen Euro in 2010 auf 31,1 Millionen Euro in 2011. Dies steht im Einklang mit der Anlagestrategie von Atradius, sich auf den Kapitalerhalt zu konzentrieren.

Atradius’ ‘Roadmap to Success’

Zu Beginn des Jahres 2011 führte Atradius eine neue Organisationsstruktur ein, um weitere Verbesserungen im Kundenservice umzusetzen und die operative Effizienz zu optimieren. Dafür wurden die regionalen Einheiten weltweit mit mehr Handlungsspielraum ausgestattet. Diese Initiative vereinfacht es den Mitarbeitern vor Ort, Makler und Kunden optimal zu beraten, da Produkte und Services nun besser den besonderen Bedürfnissen der verschiedenen Märkte angepasst werden können. Die positive Resonanz lässt sich an der hohen Kundenbindung in 2011 ablesen.

Neue Produkte und Kooperationen unterstützen die Ziele der Kunden

Atradius gilt allgemein als Marktführer in der Kreditversicherung für große multinationale Konzerne, bietet aber auch Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen.

Im Rahmen der strategischen Ausrichtung, Kunden in den Regionen der Welt zu unterstützen, in die sie expandieren wollen, konzentriert sich Atradius stark auf die Wachstumsmärkte Asiens. Durch die panasiatische Kooperation mit Tokio Marine Asia Pte Ltd. konnte Atradius sein bereits umfassendes Kreditversicherungsangebot in Asien weiter ausbauen. 

Ausblick auf 2012 – steigende Nachfrage nach Atradius Dienstleistungen

“Trotz der wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen, die 2011 geprägt haben, konnten unsere Kunden von ihrer Zusammenarbeit mit Atradius und der Gewissheit, sichere Geschäfte einzugehen, profitieren“, so Isidoro Unda. „Ich bin überzeugt, dass der Mehrwert unserer Dienstleistungen im Zuge der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit weiter zunehmen wird. Kundenservice steht bei uns an erster Stelle. Und die Weichen für weitere Optimierungen in 2012 und darüber hinaus haben wir mit unserer verbesserten Organisationsstruktur gestellt.“

 


Über Atradius
Die Atradius Gruppe, ein Unternehmen der Grupo Catalana Occidente S. A., bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 45 Ländern vertreten. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Forderungsausfällen zu schützen, wenn Kunden gelieferte Waren oder erbrachte Dienstleistungen nicht bezahlen können. Mit Gesamteinnahmen von 1,554 Milliarden Euro und einem globalen Marktanteil von rund 31 Prozent trägt Atradius durch die Begrenzung von Zahlungsrisiken zum Wachstum von Unternehmen weltweit bei. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 100 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen.


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Atradius empfiehlt 10-Punkte-Plan für Exporte in die Türkei

  • Kreditversicherer präsentiert Checkliste für erfolgreiche Geschäfte mit türkischen Kunden
  • Türkei verzeichnete im ersten Halbjahr 2011 höhere Wachstumsraten als China
  • Boom am Bosporus birgt aber auch Risiken, die es zu beachten gilt

Amsterdam/Zürich, 7. Februar 2012 – Die Türkei verzeichnete im ersten Halbjahr 2011 stärkere Wachstumsraten als China. Schon in 2010 lieferten deutsche Unternehmen mehr Waren an den Bosporus als an herkömmliche Wachstumsmärkte wie Brasilien und Indien. Geschäfte mit der Türkei bieten aber nicht nur Chancen, sondern bergen auch Risiken, auf die sich Exporteure einstellen sollten. Dafür hat der Kreditversicherer Atradius jetzt einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der die wichtigsten Weichenstellungen für erfolgreiche Geschäfte mit türkischen Unternehmen zusammenfasst. „Die Türkei hat noch immer mit Währungsschwankungen und einer hohen Inflationsrate zu kämpfen und es gibt Anzeichen für eine Überhitzung des Marktes. Das kann Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit der Unternehmen haben“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement Deutschland, Mittel- und Osteuropa bei Atradius in Köln. „Aufgrund der Bemühungen des Landes, sich sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich in Europa zu integrieren, unterscheidet sich der Handel mit der Türkei zwar nicht sehr von Lieferbeziehungen zu anderen Exportmärkten, aber man sollte einige Unterschiede kennen.“

‚Beachten Sie das türkische Wettbewerbsrecht’ lautet eine der zehn Empfehlungen. Grund: Bestimmte wettbewerbsrechtliche Vorschriften der Türkei können selbst dann zur Anwendung kommen, wenn Käufer und Verkäufer für den Liefervertrag ausländisches Recht vereinbart haben. Beispielsweise sollten Exporteure Klauseln zur Beschränkung der Haftung sorgfältig prüfen, da sie möglicherweise in der Türkei nicht rechtlich durchsetzbar sind. Das gilt insbesondere dann, wenn ein Kunde oder ein Dritter über eine deutlich schwächere Verhandlungsposition als der Lieferant verfügt.

Geistiges Eigentum schützen
So vergleichbar China und die Türkei aktuell in ihrem Wirtschaftswachstum sind, so unterschiedlich gestaltet sich der Schutz des geistigen Eigentums in den beiden Ländern. Nach türkischem Recht können die Zollbehörden die Zollabfertigung auf Verlangen eines beliebigen Antragstellers aussetzen, falls es Belege für einen Verstoß gegen Urheberrechte gibt. Erst nach zehn Tagen, wenn den Zollbehörden keine Informationen über rechtliche Schritte oder vorläufige Maßnahmen vorliegen, wird die Aussetzung der Zollabfertigung aufgehoben und die Waren können nach dem üblichen Verfahren abgefertigt werden.

Vorteile von Freihandelszonen nutzen
Es gibt in der Türkei eine Reihe von Freihandelszonen, in denen viele Außenhandelsvorschriften nicht gelten, solange die Waren auch tatsächlich für dieses Gebiet bestimmt sind. Eine Reihe bislang bestehender Steuervorteile für Kunden in Freihandelszonen wurden zwar Ende 2008 abgeschafft. Allerdings gibt es immer noch einige rechtliche Vorteile für türkische Geschäftspartner. Exporteure sollten diese rechtlichen Aspekte berücksichtigen, wenn sie Lieferverträge aushandeln, um sich ihren „fairen Anteil“ an den wirtschaftlichen Vorteilen zu sichern, die die türkischen Freihandelszonen bieten.

Vor Lieferung verstehen, mit wem man Geschäfte macht
In jeder Geschäftsbeziehung ist es wichtig, die Vertretungsberechtigung des Handelspartners zu überprüfen, bevor die erste Lieferung erfolgt. In der Türkei muss dies allerdings nach türkischem Recht erfolgen. Die dafür erforderliche Dokumentation reicht von der beglaubigten Unternehmenssatzung über Handelsregisterauszüge bis hin zu verschiedenen gesellschaftsrechtlichen Genehmigungen. Falls der Wert der zu liefernden Waren besonders hoch ist, kann es ratsam sein, zusätzlich einen notariell beglaubigten Vorstandsbeschluss zu verlangen, der die Ausfertigung des entsprechenden Liefervertrags explizit genehmigt, oder ein Rechtsfähigkeitsgutachten anzufordern, das von einer anerkannten türkischen Rechtsanwaltskanzlei erstellt wurde.

Aber auch die erfolgreich festgestellte Vertretungsberechtigung ist kein Garant dafür, dass der Handelspartner nach Empfang der Lieferung auch seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. „Wir raten den Unternehmen daher, ausreichende Sicherheiten mit ihren Kunden zu vereinbaren“, so Dr. Thomas Langen, Atradius Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa. „Zusätzlichen Schutz bietet eine Forderungsausfallversicherung. Damit kann sich der Exporteur dann komplett auf die Chancen des Wachstumsmarktes Türkei konzentrieren.“

Die gesamte Checkliste steht kostenlos hier zum Download bereit.

 

Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.


Kontakt:
Andrea Neumann
Tel.: +41 43 300 64 64
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Atradius hält Zerfall der Eurozone für unwahrscheinlich

  • Austritt auch nur eines Landes aus dem Euro hätte massive negative Konsequenzen für alle Mitglieder der Währungsunion

  • Rezession innerhalb der Eurozone in keinem Szenario für 2012 abwendbar

Amsterdam/Zürich, 18. Januar 2012 – Auch nach der Herabstufung von neun Ländern der Eurozone und zuletzt auch des europäischen Rettungsfonds EFSF durch die Ratingagentur Standard & Poor’s glaubt der internationale Kreditversicherer Atradius nicht an einen Zerfall der europäischen Währungsunion. Das ist das Fazit eines heute vorgestellten Konjunkturberichts des Unternehmens zur Zukunft der Eurozone. Durch die umfassende wirtschaftliche und finanzielle Integration des Euroraums hätte der Euro-Austritt auch nur eines Landes massive negative Konsequenzen für alle Mitglieder der Währungsunion. Würde Deutschland zur D-Mark zurückkehren, hätte dies einen rund 20-prozentigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts über die nächsten drei Jahre zur Folge. Atradius hält den Bestand der jetzigen Eurozone daher für den einzig gangbaren, wenn auch ebenfalls steinigen Weg.

„Wir gehen davon aus, dass die politischen Entscheidungsträger die Krise schrittweise unter Kontrolle bekommen“, so Atradius Chefvolkswirt John Lorié. „Die Peripherie-Staaten werden ihre Reform- und Sparanstrengungen verstärken, und die Europäische Zentralbank wird dem Bankensystem weiter die notwendige Liquidität zuführen. Im Ergebnis erwarten wir, dass die Spannungen im Interbankenmarkt langsam nachlassen und sich die Bedingungen auf den Finanzmärkten stabilisieren werden. Nichtsdestotrotz scheint eine, wenn auch milde, Rezession der Eurozone in 2012 nicht abwendbar.“

Um an die Stärke des Euro und der Europäischen Währungsunion wieder anknüpfen zu können, sei die Bekämpfung der grundlegenden Ungleichgewichte zwischen den Mitgliedsländern zwingend notwendig, heißt es in dem Bericht. Dabei müssten vor allem die hohen Staatsschulden sowie die Unterschiede in Wirtschaftskraft und Produktivität reduziert werden. Dies werde insbesondere für die Peripherie-Staaten der EU ein langer und schmerzhafter Prozess.

Der Konjunkturbericht „Sticking together – The future of the eurozone“ spielt die verschiedenen Szenarien jeweils am Beispiel von Griechenland und Deutschland durch und zeigt die Ereignisse seit Gründung der Europäischen Währungsunion auf, die zur aktuellen Situation geführt haben. Die Publikation steht auf www.atradius.de kostenlos zum Download bereit.

 


Über Atradius

Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.


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Berufung von Andreas Tesch in den Atradius Vorstand genehmigt

  • Martie van Velsen übernimmt Leitung des Produktbereichs „Global“ und der Region Ozeanien
  • Eric den Boogert verantwortet die Region Asien


Amsterdam/Köln, 8. Dezember 2011 –  Die Berufung von Andreas Tesch in den Vorstand der Atradius N. V. ist aufsichtsrechtlich genehmigt. Teschs bisherigen Verantwortungsbereich teilen sich in Zukunft Martie van Velsen und Eric den Boogert. Van Velsen übernimmt die Leitung des Produktsegments „Global“ und der Region Ozeanien. Den Boogert verantwortet die Region Asien. „Die Besetzung dieser beiden Führungspositionen wird Atradius nicht nur als Marktführer im Segment großer multinationaler Unternehmen stärken, sondern auch dazu beitragen, unser Wachstum und unsere Marktstellung in Asien auszubauen“, so der nun bestätigte Chief Market Officer (CMO) Andreas Tesch. Atradius ist einer der führenden Kreditversicherer weltweit.

Martie van Velsen (48) übernimmt mit ihrer neuen Aufgabe die Gesamtverantwortung für die Weiterentwicklung des Segments multinationaler Unternehmen einschließlich der Kundenbetreuung. Van Velsen arbeitet seit 1988 bei Atradius. Zunächst bekleidete sie verschiedene Positionen in den Bereichen Underwriting und Global Account Management in den Niederlanden und den USA, übernahm dann die Regionalverantwortung für Global Benelux und wurde 2002 zur Vertriebsdirektorin für Global ernannt.

Eric den Boogert (42) übernimmt in seiner neuen Position die Verantwortung für den Ausbau des Asiengeschäfts. Den Boogert kam 1995 zu Atradius und arbeitete zunächst in verschiedenen Vertriebsfunktionen an den Standorten Breda (Niederlande), Köln, London und Mumbai. 2006 wechselte er als regionaler Vertriebsleiter für den Bereich „Neue Märkte“ nach Hongkong und übernahm dort weitere Verantwortung als stellvertretender Regionalleiter „Neue Märkte“ und Country Manager Hongkong.

„Martie van Velsen und Eric den Boogert sind zwei herausragende Persönlichkeiten, deren Wissens- und Erfahrungshintergrund ideal zu den Anforderungen an ihre jeweilige Rolle passt“, so Andreas Tesch. „Beide sind sehr dynamisch und fähig, neue Herausforderungen zu meistern – ein wichtiger Erfolgsfaktor in einer sich schnell verändernden globalen Wirtschaft.“

Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.

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Internationale Studie: Schlechte Noten für Zahlungsmoral in Südeuropa

  • Schlechteste Zahlungsmoral in Griechenland und Spanien beobachtet
  • 36 Prozent aller Schweizer Exportforderungen überfällig
  • Atradius erwartet Verschlechterung der Zahlungsmoral im Zuge der Eurokrise

Zürich, 25. Oktober 2011 – Die anhaltende Euro-Schuldenkrise schlägt sich erstmals auch deutlich in der Zahlungsmoral nieder. Griechische Unternehmen begleichen ihre Rechnungen im Durchschnitt erst nach 92 Tagen. Damit zahlen sie 15 Tage nach dem vereinbarten Zahlungsziel von 77 Tagen. Sechs Prozent der griechischen Forderungen konnten nur noch als Totalausfall verbucht werden. Auf Platz zwei der schwächsten Zahler landet Spanien mit einer Zahlungsdauer von 87 Tagen bei einem großzügigen Zahlungsziel von 74 Tagen. Das sind einige der Ergebnisse aus dem aktuellen Atradius Zahlungsmoralbarometer, für das im Sommer 2011 branchenweit 5.400 Unternehmen aus 27 Ländern befragt wurden. Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement des Kreditversicherers Atradius für die Region Deutschland, Mittel- und Osteuropa, prognostiziert: „Eine weitere Verschärfung der Euro-Krise würde in den von der Schuldenkrise besonders betroffenen Ländern Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien zu einer noch restriktiveren Kreditvergabe der lokalen Banken und damit zu einer weiteren Verschlechterung der Zahlungsmoral in diesen Märkten führen.“

Absicherungsbedarf in der Eurozone steigt
International gesehen sind jetzt schon über 30 Prozent der Forderungen aus dem Ausland überfällig. In der Schweiz liegt die Zahl noch darüber: Mehr als ein Drittel aller Exportforderungen (36 Prozent) Schweizer Unternehmen werden nicht pünktlich beglichen. „Durch die anhaltende Schuldenkrise herrscht bei den Exporteuren zunehmend Verunsicherung darüber, ob sich die finanzielle Schieflage in der Eurozone auch auf die Bonität ihrer Geschäftspartner auswirkt,“ stellt Lucien Hofmann, Country Manager von Atradius Schweiz in Zürich, fest. „Wir beobachten, dass die Unternehmen die Kreditwürdigkeit ihrer Geschäftspartner – insbesondere aus dem Ausland – vor Geschäftsabschluss genau prüfen.“ Die Nachfrage nach Forderungsausfallschutz für italienische Abnehmer schnellte bei Atradius im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 47 Prozent in die Höhe.

Unternehmen geben Liquiditätsengpass als Grund für verspätete Zahlungen an
Als Hauptgrund für verspätete Zahlungen geben sowohl die Schweizer als auch die internationalen Studienteilnehmer mehrheitlich fehlende Liquidität an. Spitzenreiter ist Griechenland: 84 Prozent der befragten griechischen Unternehmen geben fehlende liquide Mittel als Grund für verspätete Zahlungen an. Jedes vierte Schweizer Unternehmen versucht, die Zahlungsbereitschaft seiner Abnehmer mit Hilfe der Einräumung von Skonto zu beschleunigen. Die Kunden reagieren allerdings nur verhalten darauf. „Für die Unternehmen ist es oftmals günstiger, den Lieferantenkredit in Anspruch zu nehmen und später zu zahlen“, weiß Risikoexperte Karrenberg aus Erfahrung.


Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal pro Jahr von Atradius veröffentlicht. Für die aktuelle Studie wurden branchenweit 5.400 Unternehmen aus 27 Ländern weltweit befragt.

Die Studie steht kostenlos im Bereich Publikationen zum Download bereit.

Eine hochauflösende Grafik zum Download finden Sie hier.

Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.

Für weitere Informationen:
Esther Blömer
Tel.:+41 43 300 64 64
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Neue Ausgabe des internationalen Inkassohandbuchs von Atradius erschienen

Leitfaden gibt Tipps zum Forderungseinzug für insgesamt 31 Länder weltweit

Amsterdam/Zürich, 19. Oktober 2011 – Atradius Collections, der internationale Inkassospezialist innerhalb der weltweit tätigen Atradius Gruppe, hat die aktualisierte und erweiterte Ausgabe des „International Debt Collections Handbook“ veröffentlicht, das Tipps zum Forderungseinzug in 31 Ländern bereithält. Für die fünfte Ausgabe wurde das Handbuch in englischer Sprache um die Länder Slowakei, Rumänien, Schweden und Tunesien ergänzt. „Angesichts der konjunkturell unsicheren Lage, ist es gerade jetzt für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, den eigenen Cashflow zu sichern.
Unternehmen, die einen Großteil ihres Umsatzes im Export erwirtschaften, sollten beim Einzug von Forderungen im Ausland die lokalen Gegebenheiten vor Ort genau kennen“, erklärt Ralph van Dijk, Global Commercial Director von Atradius Collections.

Das International Debt Collections Handbook liefert Tipps zum erfolgreichen Rechnungseinzug und den Umgang mit ausländischen Schuldnern. Es ist vor allem für die Unternehmen interessant, die nicht über eigene Ressourcen im internationalen Forderungsmanagement verfügen. Denn es liefert praktische Informationen zu den verschiedenen Phasen der gütlichen Einigung, zu Gerichts- und Insolvenzverfahren sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für Inkassoverfahren.

Im Frühjahr 2011 wurde der Leitfaden bereits um die Länder China und Hongkong von den Inkassoexperten von Atradius ergänzt und wird seit der Erstveröffentlichung im Jahr 2009 laufend hinsichtlich neuer Marktentwicklungen aktualisiert. Die Autoren verfügen über langjährige Erfahrung im internationalen Forderungseinzug von Unternehmen und haben täglich mit landesspezifischen Gepflogenheiten und ausländischen Rechtssystemen zu tun.

Die fünfte Auflage des International Debt Collections Handbook steht auf www.atradiuscollections.com kostenlos zum Download bereit.


Über Atradius Collections:
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius-Gruppe, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen für das Inkasso in- und ausländischer Forderungen an. Mit einem globalen Netzwerk von Inkassospezialisten, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern betreut Atradius Collections über 14.000 Kunden und bearbeitet rund 100.000 Inkassofälle im Jahr. Über 85 Jahre Erfahrung im globalen Markt für Forderungsmanagement machen Atradius Collections zu einem weltweit führenden Anbieter von Inkassodienstleistungen im gewerblichen Bereich.


Für weitere Informationen:
Esther Blömer
Tel.:+41 43 300 64 64
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Andreas Tesch zum Chief Market Officer ernannt

Ernennung vorbehaltlich der Zustimmung von De Nederlandsche Bank

Amsterdam/Köln, 11. Oktober 2011 – Atradius N.V. hat Andreas Tesch zum Chief Market Officer (CMO) ernannt. Tesch übernimmt damit die Verantwortung für die Entwicklung des Kreditversicherungsgeschäfts in den Regionen Nordwest- und Mitteleuropa (einschließlich Griechenland und der Türkei), NAFTA und Asien-Pazifik sowie der Geschäftsbereiche Dutch State Business, Global und Special Products. Das Kreditversicherungsgeschäft in Frankreich und Belgien liegt in der Verantwortung von David Capdevila, dem CMO für Südeuropa, Südamerika und die sonstigen Geschäftsfelder von Atradius.

Tesch kam 2001 als Leiter Corporate Development und Corporate Communications zu Atradius bzw. dessen Vorgängerunternehmen Gerling Kreditversicherung und Gerling NCM. Seit 2007 leitet der 42-Jährige ‚Atradius Global’. Mit jährlichen Einnahmen von mehr als 240 Millionen Euro ist dieser Geschäftsbereich Marktführer für integrierte und maßgeschneiderte Kreditversicherungslösungen für multinationale Konzerne. Zusätzlich verantwortet Tesch das Geschäft in der Region Asien-Pazifik.

„Andreas Tesch kann auf umfangreiches Wissen über Atradius und das weltweite Kreditversicherungsgeschäft zurückgreifen“, so Atradius CEO Isidoro Unda. „Seine Fachkompetenz und guten Beziehungen zu Maklern waren für Atradius in den letzten Jahren besonders wertvoll und werden auch in Zukunft dazu beitragen, unser Wachstum dort auszubauen, wo unsere Kunden uns brauchen.“

Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Warenkreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Niederlassungen in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.

Für weitere Informationen:
Andrea Neumann
Tel.: +41 43 300 64 64
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Atradius wächst kräftig in Asien und baut Kreditversicherungsgeschäft weiter aus


Amsterdam/ Zürich, 27.09.2011
- Atradius, einer der weltweit führenden Kreditversicherer, baut seine Asien-Kooperation mit dem Versicherer Tokio Marine Asia Pte. Ltd. weiter aus. Durch die Ausweitung der Zusammenarbeit ist es für Unternehmen ab sofort möglich, Policen gegen Forderungsausfall in Indonesien, Malaysia, Vietnam und auf den Philippinen abzuschließen. Zuvor war Atradius bereits direkt oder über Partnerunternehmen in Hongkong, Singapur, China, Japan, Indien, Thailand und Taiwan präsent.

Seit 2007 verzeichnet Atradius in Asien ein durchschnittliches jährliches Wachstum von über 25 Prozent. Durch die erweiterte Zusammenarbeit kommen Atradius und Tokio Marine Asia der wachsenden Nachfrage nach Kreditversicherungsschutz in Indonesien, Malaysia, Vietnam und auf den Philippinen für das Inlands- und Exportgeschäft nach und stärken die lokale Betreuung gemeinsamer Kunden.

Konkret können Unternehmen, die in diesen Märkten tätig oder mit Tochtergesellschaften vertreten sind, nun ihre Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen mit lokalen Policen absichern. Die Ausstellung der Verträge erfolgt über mit Tokio Marine Asia verbundene Versicherungsunternehmen.

„Wir verfügen über eine mehr als 50-jährige Erfahrung im Kreditversicherungsgeschäft in Asien“, so Eric den Boogert, Regional Director für Atradius in Asien. „Mit der Ausweitung unserer Kooperationsvereinbarung auf diese vier aufstrebenden Volkswirtschaften mit einer Bevölkerung von insgesamt 450 Millionen Menschen verfügen wir ab sofort über lokale Ansprechpartner in den wichtigsten Märkten der Region.“

„Damit können wir nicht nur unseren Wachstumskurs in Asien fortsetzen, sondern den Unternehmen in der Region eine integrierte Lösung zum Schutz ihres Cashflows und zur Unterstützung ihres Forderungsmanagements bieten, egal ob sie vor Ort oder international tätig sind“, bestätigt Andreas Tesch, Senior Director Global bei Atradius. „Wir freuen uns, in diesen vier Ländern über einen so starken Partner wie Tokio Marine zu verfügen.“


Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Warenkreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Niederlassungen in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.

Über Tokio Marine Asia Pte. Ltd.
Die Tokio Marine Group hat ihre Asien-Präsenz in den letzten Jahren mit Tokio Marine Asia kontinuierlich ausgebaut und will das Lebensversicherungs- und Sachversicherungsgeschäft in der Region auch in Zukunft weiter stärken. Tokio Marine Asia wurde in Singapur gegründet, um von dort aus die Aktivitäten im asiatischen Raum strategisch und operativ zu steuern.

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Esther Blömer
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Atradius trauert um stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und CMO Dr. Peter Ingenlath


Amsterdam/Zürich, 16. August 2011 -
Am Samstag, den 13. August 2011, verstarb Dr. Peter Ingenlath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Market Officer (CMO) der Atradius N.V., im Alter von 53 Jahren während eines Urlaubs in Deutschland.

 
Dr. Ingenlath war seit 1990 für Atradius und seine Vorgängerunternehmen tätig und seit 2003 Mitglied des Atradius Management Boards. Neben seiner Verantwortung im Vorstand der Atradius Gruppe war er Aufsichtsratsvorsitzender der Graydon Holding N.V., Vorsitzender der Kommission Kreditversicherung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und Mitglied des ICISA-Management-Komitees.
 
Atradius Aufsichtsrat und Vorstand werden bei der Suche nach einem neuen CMO sehr eng zusammenarbeiten. Vorstandsvorsitzender und CEO Isidoro Unda wird Dr. Ingenlaths Aufgaben übernehmen, bis ein neues Vorstandsmitglied bekannt gegeben wird.
 
„Peter Ingenlath war viele Jahre lang ein fester Bestandteil von Atradius“, so Isidoro Unda. „Er verfügte über großes Wissen und tiefe Kenntnisse über unser Unternehmen, die Branche und die Märkte, in denen wir tätig sind. Seine Erfahrung wird schwer ersetzbar sein. Jedoch ist es auch dank ihm gelungen, wichtige Positionen mit außerordentlich kompetenten Mitarbeitern zu besetzen, um unser Geschäft voranzutreiben. Wir werden seine Gegenwart vermissen, aber sein Erbe wird in den Mitarbeitern weiterleben, für die er verantwortlich war.“ 
 
Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
 
 
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Studie: Unternehmen aus Schwellenländern risikofreudiger

  • Westeuropäische Unternehmen bescheinigen ihren Mitstreitern in aufstrebenden Märkten mehr Risikofreude, Innovation und schlanke Strukturen
  •  Viele unterschätzen jedoch eigene Risiken im Handel mit diesen Ländern und passen ihr Forderungsmanagement nicht an
 
Zürich, 12. Juli 2011 Dass aussichtsreiche Geschäfte mit Schwellenländern für Schweizer Exporteure in vielen Fällen auch mit erhöhten Risiken verbunden sind, ist allgemein bekannt. Dass aber die in den Schwellenländern ansässigen Unternehmen selbst höhere Risiken eingehen, hat jetzt eine internationale Atradius-Studie herausgefunden. Demnach glauben 44 Prozent der befragten westeuropäischen Unternehmen, dass Firmen aus Schwellenländern risikofreudiger sind, wenn es um die Erschließung neuer Märkte geht. Bei der Einführung neuer Produkte halten 35 Prozent die Unternehmenslenker aus aufstrebenden Märkten für mutiger als ihre Mitstreiter aus den Industrieländern.
 
„Aufgrund des großen Potenzials in Schwellenländern rücken hier überdurchschnittlich viele neue Marktteilnehmer nach, die in der Tat eine größere Risikofreude an den Tag legen. Hier unterscheiden sie sich allerdings wenig von westeuropäischen Unternehmensgründern“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius in Köln. Besondere Vorsicht sei jedoch bei mittelständischen Handelsunternehmen in Wachstumsmärkten wie China, Russland oder Brasilien geboten. „Aufgrund geringer Margen suchen sich diese Firmen teils sehr sprunghaft immer neue Nischen, die mitunter nichts mehr mit ihrem Kerngeschäft zu tun haben. Wir erleben oft, dass hierbei Chancen und Risiken aus dem Gleichgewicht geraten.“
 
Insgesamt sehen westeuropäische Unternehmen eine Reihe von Wettbewerbsvorteilen bei Firmen aus Schwellenländern, darunter die Fähigkeit, kostengünstigere Herstellungs-verfahren zu entwickeln (33 Prozent), mit weniger Hierarchieebenen auszukommen (31 Prozent) sowie flexibler und innovativer zu produzieren.
 
Obwohl die überwiegende Mehrheit (67 Prozent) der Umfrageteilnehmer Unterschiede im Umgang mit Unternehmen aus Schwellenländern erkennt, wenden zwei Drittel hier keine anderen Forderungsmanagement-Praktiken an als in Westeuropa. „Wir raten Unternehmen, die in Schwellenländer exportieren, auf jeden Fall die rechtlichen Rahmenbedingungen ihres Absatzmarktes zu berücksichtigen“, so Atradius Schweiz Chef Lucien Hofmann. „Wer dann noch seine Kunden kennt und im besten Fall seine Forderungen absichert, kann sich ganz auf die Chancen neuer Wachstumsmärkte konzentrieren.“
 
China ist für 28 Prozent der internationalen Befragten der wichtigste Markt unter den aufstrebenden Schwellenländern, gefolgt von Russland (23 Prozent), Polen (23 Prozent), Tschechien (16 Prozent) und Brasilien (14 Prozent).
 
Die gesamte Studie „Doing business with emerging markets in 2011“ steht Ihnen hier kostenlos zum Download bereit.
 
Im Mai legte Atradius bereits einen 10-Punkte-Plan mit den wichtigsten Weichenstellungen für erfolgreiche Geschäfte mit Russland vor. Die Checkliste ist ebenfalls kostenlos hier für Sie verfügbar.

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Atradius empfiehlt 10-Punkte-Plan für Exporte nach Russland

  • Kreditversicherer präsentiert Checkliste für erfolgreiche Geschäfte mit russischen Kunden
  • Stark wachsender Exportmarkt für Schweizer Produkte birgt einige, teils kuriose, Besonderheiten und Risiken, die es zu beachten gilt.
  • Gerichtsverfahren bei Zahlungsschwierigkeiten laut Atradius meist wirkungslos
Zürich, 19. Mai 2011 – Allein im ersten Halbjahr 2010 schnellten die Schweizer Exporte nach Russland um mehr als 30 Prozent nach oben. Damit nimmt die Bedeutung des größten Landes der Erde für Produkte „made in Switzerland“ rasant zu. Der Handel mit russischen Kunden birgt allerdings auch Risiken und Besonderheiten, auf die sich Exporteure einstellen sollten. Dafür hat der Kreditversicherer Atradius jetzt einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der die wichtigsten Weichenstellungen für erfolgreiche Geschäfte mit Russland zusammenfasst. „Wir erleben immer wieder, wie schwer sich Unternehmen mit den Rahmenbedingungen in Russland tun“, so Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement Deutschland, Mittel- und Osteuropa bei Atradius. „Dabei unterscheidet sich der Handel mit Russland nicht grundlegend von Lieferbeziehungen zu anderen Exportmärkten. Man muss nur wenige, aber entscheidende Unterschiede kennen.“
 
‚‚‚Ziehen Sie nicht vor Gericht’ lautet beispielsweise eine der zehn Empfehlungen. Grund: Russland hat bislang nur mit wenigen anderen Staaten Verträge über die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung von Gerichtsurteilen abgeschlossen. Bei den Vertragspartnern handelt es sich zumeist um GUS Staaten und nur in wenigen Fällen um westliche Länder. Gerichtsverfahren bleiben damit auf beiden Seiten meist wirkungslos. Daher ist es für Exporteure ein ‚Muss’, Schiedsklauseln zu vereinbaren, denn diese werden üblicherweise von russischen Gerichten anerkannt.
 
Komplizierte Importstrukturen vermeiden
Dass der Handel mit russischen Kunden nicht kompliziert sein muss und teilweise auch nicht sein darf, ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den der 10-Punkte-Plan transparent macht. Denn in den letzten 20 Jahren bürgerten sich vor allem in der Unterhaltungselektronik- und Lebensmittelbranche komplexe Importstrukturen ein, um die Verzollung und Versteuerung von Waren zu umgehen. Als Importeur tritt dabei typischerweise eine Tochtergesellschaft in Zypern auf, die Lieferung erfolgt an ein ausländisches Abhollager, eine Zweckgesellschaft importiert die Waren, und die Rechnung bezahlt wiederum eine andere Auslandsgesellschaft.
 
In solchen Fällen ermittelt seit einiger Zeit zunehmend der russische Zoll. Die Lieferanten bleiben dabei nicht nur auf ihren Rechnungen sitzen, weil die Waren konfisziert werden, sondern geraten nicht selten auch selbst wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ins Visier der russischen Behörden. „Wer keinen wirtschaftlichen Grund für die Einbeziehung einer Auslandsgesellschaft angeben kann, sollte mit seinen russischen Kunden daher direkte Lieferungen und Zahlungen vereinbaren“, so Torsten Syrbe von Clifford Chance CIS in Moskau, der an dem 10-Punkte-Plan mitwirkte.
 
Vor Lieferung verstehen, mit wem man Geschäfte macht
Die komplexen Strukturen russischer Unternehmen lassen erahnen, wie schwierig die Bonitätsprüfung sein kann. „Es passiert nicht selten, dass wir drei verschiedene Bilanzen für ein und dieselbe Gesellschaft erhalten“, so Karrenberg von Atradius. „Es gibt nur einen Weg, sich einen wirklichen Überblick über die Zahlungsfähigkeit von russischen Unternehmen zu verschaffen, und das ist, selbst dorthin zu fahren.“ Der Kreditversicherer blickt auf 20 Jahre Risikoanalyse-Erfahrung in Russland zurück und ist mit fast allen russischen Abnehmern seiner Kunden direkt in Kontakt.
 
Für den einzelnen Exporteur ist es meist unmöglich, sich selbst ein objektives Bild seines Geschäftspartners in Russland zu machen, schon allein aufgrund der Dimensionen dieses Absatzmarktes. „Wir raten den Unternehmen daher, ausreichende Sicherheiten mit dem russischen Kunden zu vereinbaren“, so Andreas Tesch, Director Global bei Atradius. „Zusätzlichen Schutz bietet eine Forderungsausfallversicherung. Damit kann sich der Exporteur dann komplett auf die Chancen des Wachstumsmarktes Russland konzentrieren.“
 
Die gesamte Checkliste steht kostenlos hier als PDF zum Download bereit.
 
 
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Atradius-Studie: Jede dritte Rechnung wird zu spät bezahlt

  • 36 Prozent der Forderungen vom wichtigsten Handelspartner der Schweiz werden zu spät begliche
  •  Zehn Prozent der offenen Forderungen können europaweit nur noch abgeschrieben werdenUnternehmen setzen
  • Lieferantenkredite als Verkaufsargument ein
 
Zürich, 5. Mai 2011 – Obwohl die deutschen Exporteure ihr durchschnittliches Zahlungsziel im Vergleich zum Sommer 2010 um fünf Tage auf 29 Tage verlängert haben, werden immer noch 36 Prozent ihrer Rechnungen zu spät beglichen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Atradius Zahlungsmoralbarometers, das auch für die Exportnation Schweiz Aussagekraft hat. „Mit jedem Tag Zahlungsverzögerung erhöht sich die Gefahr eines Totalausfalls der Forderung“, so Lucien Hofmann, Country Director von Atradius Schweiz in Zürich. „Wir raten den Unternehmen daher, sich vor Vertragsabschluss von der Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden zu überzeugen. Mit diesem Wissen kann ein längeres Zahlungsziel dann auch ein Wettbewerbsvorteil sein.“
 
Europaweit dauert es bei Kunden aus dem Maschinenbau mit rund 50 Tagen am längsten, bis sie ihre Rechnungen bezahlen, gefolgt von der Bauindustrie mit 46 Tagen. Auf nationaler Ebene bilden Spanien und Italien mit durchschnittlich 83 bzw. 47 Tagen weiterhin das Schlusslicht bei der Zahlungsdauer in Europa. Ein Zehntel der offenen Exportforderungen kann europaweit nur noch abgeschrieben werden. Bei inländischen Rechnungen sind acht Prozent im Durchschnitt nicht einziehbar.
 
Lieferanten nutzen Zahlungsziele zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung
58 Prozent der befragten deutschen Unternehmen gewähren ihren Kunden Zahlungen auf Ziel und verzichten damit auf Vorkasse oder Barzahlung. Nur Spanien übertrifft dieses Ergebnis mit 72 Prozent. Ausländischen Kunden gegenüber sind die deutschen Befragten etwas zurückhaltender: Hier sind nur 48 Prozent bereit, Zahlungsziele zu gewähren. Als Begründung für die Einräumung von Zahlungszielen geben die befragten Unternehmen neben der Kundenbindung (51 Prozent) die Steigerung des Umsatzes (30 Prozent) als vorrangige Ziele an. Damit legt der wichtigste Wirtschaftspartner der Schweiz im Vergleich zu den übrigen Studienteilnehmern den größten Wert auf Kundenbindung. Der Lieferantenkredit wird je nach Branche unterschiedlich stark eingesetzt: Im europäischen Vergleich räumt die Möbelindustrie (69 Prozent) dicht gefolgt von der Chemieindustrie (68 Prozent) am häufigsten Zahlungsziele ein.
 
Der Lieferantenkredit ist für die deutsche Wirtschaft eine der wichtigsten Kreditformen überhaupt: Unternehmen leihen ihren Kunden auf diese Weise rund 300 Milliarden Euro. Das ist mehr Geld als deutsche Banken in Form von kurzfristigen Krediten bereitstellen.
 
Deutsche Unternehmen weiterhin schnellste Zahler
Die deutschen Unternehmen zahlen im europäischen Vergleich gemeinsam mit Dänemark am schnellsten. Sie begleichen ihre Rechnungen im Inland nach durchschnittlich 23 Tagen und damit einen Tag vor Verstreichen der durchschnittlichen Zahlungsfrist von 24 Tagen.
Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal pro Jahr von Atradius veröffentlicht. Für die aktuelle Studie wurden branchenweit 1.758 Unternehmen aus neun europäischen Ländern befragt. Dazu gehören neben Deutschland: Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Spanien und Schweden.

Die gesamte Studie steht im Bereich Publikationen > Zahlungsmoralbarometer 
kostenlos zum Download bereit.
 
Über Atradius
Die Atradius Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist mit 160 Büros in 42 Ländern vertreten. Atradius hat Zugang zu Bonitätsinformationen über 60 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 20.000 Kreditlimitentscheidungen. Das Produktangebot hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, sich vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen zu schützen.
 
 
Für weitere Informationen:
Esther Blömer                                                                   
Tel.: +41 43 300 64 64
 

Atradius schließt 2010 mit Gewinn von 124,9 Mio. Euro ab

S&P Ausblick auf „stabil“ angehoben

Amsterdam, 23. März 2011 – Atradius, einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung, Inkassodiensten und Bürgschaften, hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Gewinn nach Steuern von 124,9 Millionen Euro* abgeschlossen. Im Zuge der Ergebnisverbesserung der Atradius Gruppe und ihrer Muttergesellschaft Grupo Catalana Occidente S.A. hob die Rating Agentur Standard & Poor’s (S&P) ihren Ausblick für Grupo Catalana Occidente S.A. und ihre wichtigsten Gesellschaften auf „stabil“ an und bestätigte das Rating A-.

Die Bestätigung des A- Ratings erfolgte aufgrund der starken Wettbewerbsposition der Gruppe, ihrer Geschäftsergebnisse in 2010 und der erhöhten Liquidität. Die Anhebung des Ausblicks auf „stabil“ begründete S&P mit der soliden Ertragslage des traditionellen Geschäfts trotz der Schwäche des spanischen Marktes und den nachhaltigen Ergebnissen in der Kreditversicherung. Die jetzt erfolgte Rückkehr in die Profitabilität und die verbesserte zukünftige Ertragskraft bilden die Basis für den stabilen Ausblick.  

Die Zahlen im Überblick:

  • Gewinn nach Steuern: 124,9 Millionen Euro (Verlust von 113,3 Millionen Euro in 2009)
  • Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft: 1.449,7 Millionen Euro (1.589,3 Millionen Euro in 2009)
  • Eigenkapital der Gesellschafter: 1.035,2 Millionen Euro (905 Millionen Euro in 2009) 
  • Brutto-Schaden-Kostenquote: 74% (121,8% in 2009)

Mehr Deckungszusagen im zweiten Halbjahr

Die krisenbedingt geringeren versicherbaren Umsätze der Kunden wirkten sich auf die Prämieneinnahmen aus. Im Verlauf des Jahres übernahm Atradius im Zuge der abnehmenden Ausfallwahrscheinlichkeit mehr Risiken und das Neugeschäftsvolumen stieg an.

Die Atradius Regionen Asien-Pazifik sowie Deutschland, Mittel- und Osteuropa steigerten in 2010 sowohl die Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft als auch ihre Gewinne. Auch alle anderen Regionen erzielten eine, teils signifikante, Ergebnisverbesserung.

„Der niedrigere Umsatz in 2010 spiegelt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr wider“, so Atradius CEO Isidoro Unda. „Trotz des eher langsamen globalen Aufschwungs stiegen im weiteren Verlauf des Jahres sowohl die Umsätze unserer Kunden als auch unsere Deckungszusagen an.“

Gutes Versicherungsergebnis trotz schwieriger Rahmenbedingungen


Der Gewinn ist auf geringere Schäden und niedrigere Kosten zurückzuführen. Der Schadenaufwand sank von 1.356,8 Millionen Euro in 2009 auf 559,6 Millionen Euro in 2010. Die Bruttoschadenquote verbesserte sich deutlich von 85,4% in 2009 auf 38,6% in 2010. Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb reduzierten sich von 524,7 Millionen Euro in 2009 auf 498,8 Millionen Euro in 2010. Die Bruttokostenquote verbesserte sich von 36,4% in 2009 auf 35,4% in 2010.

“Nach den insgesamt hohen Insolvenzraten in 2010 erwarten wir eine geringere Ausfallwahrscheinlichkeit in 2011“, so Unda. „Das hat uns ermöglicht, unsere Risikoakzeptanz im Laufe des vergangenen Jahres zu steigern. Unsere Deckungsquoten liegen nun trotz der höheren Insolvenzraten wieder auf Vorkrisenniveau.“

Neue Inkasso-Kunden trotz Umsatzrückgang


Die Inkassoeinnahmen von 42,9 Millionen Euro in 2010 gegenüber 69,6 Millionen Euro in 2009 spiegeln das krisenbedingt geringere Forderungsvolumen in 2010 wider. „Wir haben unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten in 2010 ausgeweitet, um neue Kunden zu gewinnen. Im Ergebnis können wir nun weitere große Unternehmen zu unseren Inkasso-Kunden zählen. Auf dieser Basis wird es uns möglich sein, unsere Erträge aus Dienstleistungen mit zunehmenden Handelsvolumina in 2011 und 2012 zu steigern“, so Unda.

Ausblick auf 2011 – moderates Wachstum


„Wir gehen davon aus, dass sich das globale Wirtschaftswachstum in 2011 moderat fortsetzen wird“, so Unda. „Wir planen höhere Deckungsquoten als in 2010. Damit dürften sich sowohl das versicherbare Handelsvolumen als auch das Neugeschäft und die Einnahmen aus Dienstleistungen stetig erhöhen. Atradius hat sich bestem Kundenservice verschrieben – sei es direkt durch unsere Kundenberater oder unsere Underwriter, die Forderungsausfallrisiken in jedem Markt, in dem sich unsere Kunden bewegen, beobachten und analysieren.“

* Atradius N. V. ist ein Unternehmen der Grupo Catalana Occidente S. A. Die Zahlen im Geschäftsbericht von Atradius N. V. können aufgrund der notwendigen Anpassungen im Rahmen der Konsolidierung von denen der Grupo Catalana Occidente S. A. abweichen.

Über Atradius


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Atradius Insolvenzprognose 2011: minus 5 % in der Schweiz, plus 30 % in Griechenland

  • Kreditversicherer legt weltweiten Wirtschaftsausblick vor
  • Insgesamt leichter Rückgang der Unternehmensinsolvenzen, aber sehr unterschiedliche Entwicklungen in der Eurozone
  • Aufschwung verliert 2011 in weiten Teilen Westeuropas an Fahrt, Wirtschaftsleistung fast überall noch unter Vorkrisenniveau
Zürich, 23. Februar 2011 – Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland werden 2011 voraussichtlich um 5 Prozent auf 30.400 Fälle zurückgehen. Zu dieser Einschätzung kommen die Volkswirte des Kreditversicherers Atradius in ihrer neuesten Wirtschaftsprognose. Die Länder der Eurozone entwickeln sich demnach aber sehr unterschiedlich. In Griechenland rechnen die Atradius-Experten beispielsweise dieses Jahr mit einer Zunahme der Unternehmensinsolvenzen um 30 Prozent. „Griechische Unternehmen haben aktuell vor allem mit drei Faktoren zu kämpfen: der stark nachlassenden Kaufkraft infolge des Sparpakets der Regierung, zunehmenden Forderungsausfällen und erschwerten Bedingungen für die Aufnahme von Krediten“, erklärt Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement bei Atradius. Betroffen seien vor allem der Einzelhandel, die Bauindustrie und der Autohandel.
 
Auch Portugal und Japan werden in 2011 voraussichtlich einen Insolvenzanstieg verkraften müssen. Atradius geht für beide Länder von einer Zunahme von 5 Prozent aus. Bei Deutschlands wichtigsten Handelspartnern Frankreich, Großbritannien und Italien (jeweils minus 5 Prozent) sowie den USA und den Niederlanden (je minus 10 Prozent) rechnet Atradius zwar mit einem Rückgang der Unternehmenszusammenbrüche. In all diesen Märkten wird es aber auch in 2011 noch deutlich mehr Insolvenzen geben als vor Ausbruch der Krise. In den USA beispielsweise werden mit 51.700 Fällen immer noch knapp doppelt so viele Insolvenzen erwartet wie in 2007.
 
Langsamere Erholung als nach der letzten Krise
Die in 2010 begonnene Entspannung setzt sich zwar insgesamt weiter fort. In weiten Teilen Westeuropas wird der Wirtschaftsaufschwung jedoch 2011 an Fahrt verlieren. Dabei liegt die Wirtschaftsleistung in Deutschland (- 1,5 Prozent), Frankreich (- 1,2 Prozent), den USA (-1,1 Prozent) und Großbritannien (- 3,8 Prozent) weiterhin unter Vorkrisenniveau. Nach der letzten Abschwungphase 1990 bis 1993 hatte sich die Wirtschaft im gleichen Zeitraum deutlich schneller erholt. Das Bruttoinlandsprodukt lag damals wieder 3,4 (Frankreich) bis 5,3 Prozent (USA) über Vorkrisenniveau. „Das zeigt, wie tief der Einschnitt der jüngsten Wirtschaftskrise war“, so Karrenberg von Atradius. "Gerade die Turbulenzen auf den Finanzmärkten werden die Unternehmen noch länger begleiten, aber die deutsche Wirtschaft wird sich in 2011 weiter stabilisieren."
 
Weitere Informationen und Hintergründe zu den aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklungen enthält der „Atradius Economic Outlook“.
 
 
Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.
 
 
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Forderungseinzug in China: Was Exporteure beachten sollten
  • Klassisches Inkasso offiziell verboten
  • Bonitätsinformationen folgen keinem einheitlichen Bewertungsmuster
  • Frühzeitiger Planungsprozess und Wahl erfahrener Partner schützt vor unerwarteten Risiken

 Amsterdam/ Zurich, 27. Januar 2011 – China importierte im Jahr 2010 Waren im Gesamtwert von 1,3 Billionen US-Dollar und zählt damit zu den größten Importländern der Welt. Bei Handelsbeziehungen zu China sind viele Besonderheiten zu beachten, mit denen westliche Unternehmen nur wenig vertraut sind. Eine Missachtung kann schnell zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Dies gilt im besonderen Maße für das Inkassowesen, das es in China offiziell gar nicht gibt.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Forderungseinzug von der chinesischen Regierung verboten. Das Verbot gilt bis heute. Aus diesem Grund firmieren Unternehmen, die als Inkassodienstleister tätig sind, häufig als „Risikomanager“ oder „Kreditberater“. Internationalen Inkassodiensten ist es zwar gestattet, ausländische Forderungen für chinesische Gläubiger einzutreiben, aber der Einzug von Forderungen bei chinesischen Schuldnern ist nur offiziell autorisierten Stellen wie z.B. spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien vorbehalten.

Für die Eröffnung eines Inkassoverfahrens werden zahlreiche Dokumente benötigt. Vor Auftragsannahme müssen Geschäftsbedingungen für die Lieferung von Waren und Dienstleistungen vereinbart werden. Die Auftragsabwicklung ist mit Auftragserteilung, Lieferschein, Rechnung etc. schriftlich zu dokumentieren. Unternehmen, die Waren nach China exportieren, sollten sich vorab über aktuelle Wechselkurse, die örtlichen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die Steuerthematik, das lokale Rechtssystem und arbeitsrechtliche Gegebenheiten informieren.

Zudem sollten Exporteure unerwartete Schwierigkeiten einkalkulieren, wenn sie ihre Forderungen in China einziehen wollen. „Firmenauskünfte sind nicht unbedingt aussagekräftig, weil das Berichtswesen in den Unternehmen nicht immer zuverlässig ist. Das Einholen lokaler Bonitätsinformationen über chinesische Firmen ist abenteuerlich. Da einheitliche Bewertungskriterien fehlen, sind die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Auskunfteien enorm“, so Tony Au von Atradius Collections, der in Hongkong für das China-Geschäft verantwortlich ist. „Weil der Einzug von Forderungen überwiegend persönlich erfolgt, kann auch die geografische Dimension Chinas zur Herausforderung werden.“

Die chinesische Wirtschaft ist von einer eigenen Mentalität geprägt, die sich auch auf den Umgang mit Forderungen und Verbindlichkeiten niederschlägt. Konkurs wird immer noch als eine entwürdigende Angelegenheit angesehen. Für ein chinesisches Unternehmen ist es nach wie vor eine große Schande, „das Gesicht zu verlieren“.

Die Erfolgsquote beim Forderungseinzug liegt in China bei etwa 30 Prozent. Für gerichtliche Mahnverfahren aus Handelsgeschäften beträgt die Verjährungsfrist vor Zivilgerichten im Allgemeinen zwei Jahre, für internationale Kaufverträge in einigen Ausnahmefällen auch vier Jahre. Nach Ablauf der Frist, die ab dem Tag der letzten Zahlungsaufforderung, nicht ab dem ursprünglichen Fälligkeitstag zählt, hat der Gläubiger keine Möglichkeit mehr, gegen den säumigen Schuldner gerichtlich vorzugehen.

Wegen der zu erwartenden Schwierigkeiten und Risiken rät Atradius Collections allen Exporteuren, einen kompetenten, lokalen Partner ihres Vertrauens zur Unterstützung heranziehen, der sich im chinesischen Markt gut auskennt. Internationale Wirtschaftsverbände oder Handelskammern vermitteln westlichen Unternehmen Kontakte zu Risikospezialisten und Kanzleien, die mit den Geflogenheiten im Land vertraut sind. Große internationale Inkassounternehmen betreiben Niederlassungen in Hongkong.
Dies hat den Vorteil, dass sie sich zwar im Sprach- und Kulturraum sowie in der Zeitzone von Kontinentalchina befinden, nicht aber dem dortigen Rechtssystem unterliegen. So können sie eine Zusammenarbeit mit bewährten chinesischen Partnern und einen professionellen Einzug von Forderungen bei chinesischen Schuldnern gewährleisten.


Über Atradius Collections
:
Atradius Collections, ein Geschäftsbereich der Atradius-Gruppe, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen für den Einzug in- und ausländischer Forderungen von Unternehmen an. Mit einem globalen Netzwerk von Inkassospezialisten, Rechtsanwälten und Insolvenzverwaltern betreut Atradius Collections über 14.000 Kunden und bearbeitet rund 100.000 Inkassofälle pro Jahr. Über 80 Jahre Erfahrung im internationalen Forderungsmanagement machen Atradius Collections zu einem weltweit führenden Anbieter von Inkassodienstleistungen im gewerblichen Bereich.

Pressekontakt:
Esther Blömer
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Keine bessere Zahlungsmoral durch neue EU-Richtlinie

• Kreditversicherer Atradius veröffentlicht internationale Umfrageergebnisse zu Auswirkungen einer neuen EU-Richtlinie gegen Zahlungsverzug, die heute im Europäischen Parlament verabschiedet werden soll.
• 60 Prozent der Schweizer Unternehmen erwarten keine oder keine hilfreichen Effekte für ihr Geschäft.
• In Ländern mit längeren Zahlungszielen trifft das Vorhaben auf deutlich mehr Zustimmung.

Zürich, 20. Oktober 2010 – Die meisten Schweizer Unternehmen erwarten keine verbesserte Zahlungsmoral durch eine neue EU-Richtlinie, die europaweit einheitliche Zahlungsziele von maximal 60 Tagen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber vorschreiben will. So lautet das Ergebnis einer Umfrage des Kreditversicherers Atradius unter fast 4.000 Unternehmen in 22 Ländern.

47 Prozent der Schweizer Unternehmen halten die Rechtsänderung, die das Europäische Parlament heute beschließen will, demnach für wirkungslos, 13 Prozent erwarten negative Konsequenzen für ihr Geschäft. Grund: Schweizer Unternehmen setzen heute schon deutlich kürzere Zahlungsziele. Im Gegensatz zu den deutschen Nachbarn befürchtet aber auch kaum ein Schweizer Unternehmen, dass Kunden unter Berufung auf die EU-Richtlinie versuchen werden, längere Zahlungsziele durchzusetzen. In Deutschland, wo traditionell die kürzesten Zahlungsziele gesetzt werden, glauben dies immerhin ein Drittel der Unternehmen. „Die EU-Richtlinie, die eigentlich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen vor säumigen Zahlern schützen soll, könnte einen gegenteiligen Effekt haben und für eine Verschlechterung der Zahlungsmoral in Deutschland sorgen“, sagt Atradius Schweiz Chef Lucien Hofmann.

Dass die Schweizer sich vergleichsweise wenig von der Brüsseler Richtlinie versprechen, liegt möglicherweise nicht nur daran, dass sie davon außerhalb der EU nicht direkt betroffen sind. Immerhin freuen sich fast 70 Prozent der chinesischen Unternehmen auf positive Auswirkungen. Laut aktuellem Atradius Zahlungsmoralbarometer wollen Schweizer Unternehmen von ihren ausländischen Kunden nach durchschnittlich 25 Tagen bezahlt werden, erhalten aber erst nach rund 49 Tagen ihr Geld, also mehr als drei Wochen nach Fälligkeit und zehn Tage später als noch vor einem Jahr. „Standardisierte Zahlungsziele sind noch lange kein Garant dafür, dass Rechnungen auch wirklich bezahlt werden“, erklärt Hofmann von Atradius. Vorteile könnten nur die Unternehmen erzielen, die ihr Forderungsmanagement im Griff haben. „Diese Unternehmen können längere Zahlungsziele dann auch als Verkaufsargument nutzen“, so Hofmann weiter. 


Deutsche im europäischen Vergleich pessimistisch
Länderübergreifend zeigten sich größere Unternehmen (54 Prozent) und Industriebetriebe (58 Prozent) im Hinblick auf die EU-Richtlinie optimistischer als kleinere Firmen und Finanz- und Dienstleistungsunternehmen. Die Deutschen gehören im europäischen Vergleich in Bezug auf die Richtlinie zu den Pessimisten. Insgesamt erwarten 46 Prozent aller international befragten Unternehmen positive Auswirkungen der EU-Richtlinie auf ihr Geschäft. In Deutschland sind es nur 34 Prozent. Am positivsten gestimmt sind Unternehmen aus Spanien (64 Prozent), Großbritannien (61 Prozent) und Italien (59 Prozent). „Spanien und Italien gehören traditionell zu den Ländern mit den längsten Zahlungszielen“, erklärt Hofmann von Atradius. Ob die neue Richtlinie hier allerdings tatsächlich zu schnelleren Zahlungseingängen führen wird, bezweifelt er. Laut aktuellem Atradius Zahlungsmoralbarometer brauchen italienische Unternehmen durchschnittlich 58 Tage um ihre Forderungen zu begleichen und damit fast doppelt so lang wie bisher europaweit geregelt.

Über die EU-Richtlinie
Die neue Richtlinie soll ein EU-Regelwerk aus dem Jahr 2000 modifizieren. Sie sieht unter anderem vor, dass die bisher geregelte Zahlungsfrist von 30 Tagen vertraglich auf maximal 60 Tage erhöht werden kann. Private Unternehmen können zudem Zahlungsziele von mehr als 60 Tagen vereinbaren, wenn dabei keinem der Geschäftspartner ein ungerechtfertigter Schaden entsteht. Um speziell Handwerksbetriebe vor säumigen Zahlern zu schützen, wurde eine 30-Tage-Frist für die Abnahme von Leistungen eingeführt. Erst danach gilt das Zahlungsziel von 30 bzw. 60 Tagen.

Über den Lieferantenkredit
Der Lieferantenkredit ist eine der wichtigsten Kreditformen überhaupt. Allein im wichtigen Absatzmarkt Deutschland leihen Lieferanten ihren Kunden durch die Einräumung von Zahlungszielen rund 300 Milliarden Euro. Das ist mehr Geld als deutsche Banken in Form von kurzfristigen Krediten zur Verfügung stellen.

Über die Studie
Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Juni bis August 2010 über 3.900 Unternehmen aus allen Branchen in 22 Ländern nach den erwarteten Auswirkungen der EU-Richtlinie befragt.
Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der gan-zen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Für weitere Informationen und druckfähige Grafiken:
Andrea Neumann
Tel.: +41 43 300 64 64
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Studie: Schweizer Exporteure leiden unter schlechter Zahlungsmoral

• Kreditversicherer Atradius veröffentlicht aktuelles Zahlungsmoralbarometer.
• Schweizer Exporteure warten mittlerweile 49 Tage auf ihr Geld.
• Lieferantenkredit im In- und Ausland beliebt.

Zürich, 30. September 2010 – Schweizer Exporteure warten immer länger auf ihr Geld. Mittlerweile dauert es ganze 49 Tage, bis ausländische Geschäftspartner ihre Rechnungen bezahlen. Im Sommer 2009 hatten die ausländischen Geschäftspartner der Schweizer bei einem Zahlungsziel von 25 Tagen bereits nach 39 Tagen ihre Rechnungen beglichen.

Auch die Zahlungsmoral der Schweizer hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Bei einem Zahlungsziel von 29 Tagen, zahlen die Kunden im Durchschnitt erst nach 34 Tagen. 53 Prozent der Schweizer Lieferanten gaben an, dass ihre Kunden die Zahlungsverzögerungen im Vorfeld nicht angekündigt hatten. Mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen wurde um eine Ausdehnung des Zahlungsziels gebeten, jedes sechste Unternehmen bat den Geschäftspartner um eine höhere Kreditlinie. Die Studienergebnisse weisen auf einen erhöhten Finanzierungsbedarf in den Unternehmen hin, den Atradius bereits im Frühjahr 2010 prognostiziert hatte. Lucien Hofmann, Country Manager von Atradius Schweiz, dazu: „Die Auftragslage hat sich seit dem Frühjahr 2010 weiter verbessert. Die Umsätze steigen. Und um diese steigenden Umsätze finanzieren zu können, nehmen die Unternehmen gerne den Lieferantenkredit beim Geschäftspartner in Anspruch.“

Schweizer legen am meisten Wert auf das Vertrauensverhältnis zum Kunden
Die befragten Schweizer Unternehmen stützen sich bei der Gewährung von Lieferanten-krediten vor allem auf die Zahlungserfahrung mit dem Kunden, die Bonitätsprüfung und das Vertrauensverhältnis zum jeweiligen Geschäftspartner. Dabei ist den Schweizern das Vertrauensverhältnis zum Kunden im internationalen Vergleich am wichtigsten. Dies erklärt auch die Tatsache, dass die Unternehmen den inländischen Kunden mehr Zahlungsziele gewähren als den ausländischen: 71 Prozent der befragten Unternehmen aus der Schweiz gewähren ihren inländischen Geschäftspartnern Zahlungen auf Ziel. Den internationalen Geschäftspartnern wurden in 58 Prozent der Fälle Lieferantenkredite gewährt.

Das Forderungsmanagement hat nicht zuletzt durch die Krise eine wichtige Bedeutung. „Wir beobachten, dass Unternehmen sich immer intensiver über die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität ihrer Geschäftspartner informieren“, so Atradius Schweiz Experte Hofmann, der im August den Verein für Credit Management Schweiz (VfCM Schweiz) gemeinsam mit der Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet gegründet hatte.

Lieferantenkredit auch im Ausland beliebt
Auch im internationalen Vergleich wird der Lieferantenkredit bis auf wenige Ausnahmen der Barzahlung vorgezogen. Über die Hälfte aller befragten Unternehmen berichtete, dass Rechnungen verspätet und ohne vorherige Ankündigung beglichen wurden. Die meisten Befragten gaben an, dass sie eher den ausländischen Geschäftspartnern eine Zahlung auf Ziel gewähren als den inländischen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es umgekehrt. Dort wird der Lieferantenkredit eher den inländischen Kunden gewährt.


Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal jährlich von Atradius herausgegeben. Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Juni bis August 2010 über 3.900 Unternehmen aus allen Branchen in 22 Ländern befragt.


Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Eine hoch auflösende Grafik zum Thema finden Sie hier.

Über den VfCM Schweiz
Das Credit Management (Synonyme: Forderungs- oder Debitorenmanagement) steuert die Vergabe und Überwachung von Lieferantenkrediten. In der Schweiz gab es bisher weder entsprechende Qualitätsstandards noch eine Berufsvereinigung für Credit Manager. Diese Lücken wurden durch die Gründung des Vereins für Credit Management Schweiz geschlossen. Als unabhängige Plattform unterstützt er die Vernetzung und den Austausch seiner Mitglieder. Ein weiteres Vereinsziel ist die Aus- und Weiterbildung von Credit Managern.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentschei-dungen.

Für weitere Informationen:
Esther Blömer
Tel.: +41 43 300 64 64
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.atradius.ch
 

 

Atradius stellt Vorstand neu auf

Amsterdam, 27. Juli 2010 – Atradius N. V., einer der weltweit führenden Kreditversicherer, stellt seinen Vorstand mit Wirkung zum 2. August 2010 neu auf.

Dr. Peter Ingenlath, derzeit stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Risk Officer (CRO), wird zum Chief Market Officer (CMO) für das Kreditversicherungsgeschäft sowie die Unternehmensbereiche Outward Re, Dutch State Business, Special Products und Global berufen. Er bleibt in dieser Funktion stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

David Capdevila übernimmt als Chief Market Officer (CMO) die Verantwortung für die kreditversicherungs-
fernen Bereiche Bonding, Instalment Credit Protection, Collections und Atradius Re. Er wird weiterhin das Kreditversicherungsgeschäft in Spanien, Portugal und Brasilien steuern.

Delfin Rueda wird zusätzlich zu seiner Rolle als Chief Financial Officer (CFO) zum Chief Risk Officer (CRO) bestellt.

Die derzeitigen CMOs Peter Schmidt und Tommie Sjödahl haben sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen außerhalb von Atradius zu widmen bzw. in den Ruhestand zu gehen.

„Mit dem neu aufgestellten Vorstand setzen wir unsere Strategie um, die Organisationsstruktur von Atradius zu straffen, und zwar bei gleichbleibend hoher Qualität im Kundenservice. Das zeigt auch die ‚Atradius Service Charter’, die wir gerade unseren Kunden vorgestellt haben”, so Vorstandsvorsitzender Isidoro Unda. “Die Bündelung von Geschäftsbereichen wird Entscheidungsprozesse beschleunigen und uns noch besser in die Lage versetzen, schnell auf Marktbedürfnisse zu reagieren.“

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von rund 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisi-ken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Für weitere Informationen:

Andrea Köhnen

Tel.: +41 43 300 64 64

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Dun & Bradstreet und Atradius gründen Verein für Credit Management Schweiz

 

Vernetzung und Ausbildung im Kreditmanagement

Die Finanzkrise zeigte die Auswirkungen einer einseitigen Risikoexposition auch bei Schweizer Firmen auf. Der zeitgemässe Umgang mit Debitorenrisiken ist zur Überlebensnotwendigkeit geworden. Dabei hat das Forderungs­management eine zentrale Bedeutung. In der Schweiz gibt es noch keine entsprechenden Qualitätsstandards. Es besteht auch noch keine Berufsvereinigung für Credit Manager. Diese Lücke wird durch die Gründung des Vereins für Credit Management Schweiz geschlossen. Als unabhängige Plattform unterstützt er die Vernetzung und den Austausch seiner Mitglieder. Ein weiteres Vereinsziel ist die Aus- und Weiterbildung von Credit Managern.

Urdorf/Zürich, 18. August 2010 - Dun & Bradstreet (Schweiz) AG und Atradius Credit Insurance N.V. in Zürich haben den Verein für Credit Management Schweiz gegründet. „Die Finanzkrise hat uns die überlebensnotwendige Bedeutung eines professionellen Forderungsmanagements für Unternehmen noch einmal vor Augen geführt. Qualitätsstandards für diese zentrale Funktion im Unternehmen gibt es allerdings in der Schweiz bisher nicht. Diese Bedarfslücke schliessen wir jetzt“, so Lucien Hofmann, Country Manager von Atradius Schweiz und Präsident des Vereins für Credit Management Schweiz.

Die Credit Manager arbeiten im Spannungsfeld von Umsatz und Risiko. Firmen sind einerseits an maximalem Umsatz interessiert. Andererseits sollen die Risiken minimal sein. Das Kreditmanagement vermittelt zwischen diesen gegenläufigen Anforderungen. Da Zahlungsverzögerungen oder -ausfälle bis zum eigenen Konkurs führen können, besteht gemäss den Vereinsgründern ein grosses Interesse am Kreditmanagement. „Der Verein für Credit Management Schweiz möchte das entsprechende Fachwissen weitergeben. Er bietet eine unabhängige Plattform für die Vernetzung und den Austausch seiner Mitglieder“, so Andreas Hungerbühler, Direktor Marketing & Business Development von Dun & Bradstreet, der als Vize-Präsident des Vereins für Credit Management Schweiz fungiert. Zusätzlich zu verschiedenen Bildungsveranstaltungen will der Verein einen Lehrgang zum Credit Manager entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie unter www.creditmanager.ch.

 

Hintergrund Lieferantenkredite und Credit Management:

Das Credit Management (Synonyme: Forderungs- oder Debitorenmanagement) steuert die Vergabe und Überwachung von Lieferantenkrediten. Verkäufer gewähren diese ihren Kunden durch den zeitlichen Abstand zwischen Lieferung und Bezahlung (Zahlungsziel). Diese Darlehen, die sich Unternehmen untereinander zugestehen, sind eine der wichtigsten Formen der kurzfristigen Finanzierung.


Dun & Bradstreet (D&B)

D&B ist ein Unternehmen der Bisnode Gruppe und gehört zum weltweiten D&B Netzwerk, dem Weltmarktführer für Wirtschaftsinformationen und Firmenbewertungen. Unternehmen aus allen Branchen nutzen die Daten und Lösungen von D&B zur Bonitätsprüfung, bei der Kundengewinnung und im strategischen Einkauf. Basis dafür ist die D&B Datenbank mit Informationen über 800‘000 Schweizer Unternehmen und mehr als 163 Millionen Unternehmen weltweit. In die Bonitätsbewertung der Firmen fliesst auch deren Zahlungsverhalten ein. Dazu wertet D&B alleine in der Schweiz jährlich rund 9 Millionen Rechnungen aus. Die Zuordnung aller Informationen zu den Unternehmen ist durch die von D&B eingeführte D-U-N-S® Nummer eindeutig. Die D-U-N-S® Nummer wird unter anderem von der Europäischen Kommission und der ISO als Standard eingesetzt und empfohlen und von namhaften Grossunternehmen und Banken in der Schweiz bei der Identifikation von Kunden und Lieferanten im Risikomanagement genutzt.

Bitte zitieren Sie Dun & Bradstreet (D&B) als Wirtschaftsauskunftei oder als Bonitätsdienstleister.

Auf unserer Presseseite im Internet (www.dnb.ch/presse) finden Sie sämtliche von D&B publizierten Studien und Statistiken.


Atradius

Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von rund 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Weitere Informationen sowie eine zweiminütige Videoanimation zur Funktionsweise von Lieferantenkrediten und Kreditversicherung finden Sie im Internet unter www.atradius.ch.

 

Pressekontakt Dun & Bradstreet (Schweiz) AG:           

 

Andreas Hungerbühler

Director Marketing & Business Development

Grossmattstrasse 9, 8902 Urdorf

Telefon:       044 735 61 58

Mobile:        079 255 84 05

Fax:            044 735 61 10

E-Mail:        Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internet:      www.dnb.ch/presse

 

Pressekontakt Atradius Kreditversicherung:
 

 

Andrea Köhnen

Senior Manager

Corporate Communications & Marketing

Klausstrasse 43, 8034 Zürich

Telefon:       043 300 64 64

Fax:            043 300 64 65

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Internet:      www.atradius.ch


 

 

Lieferantenkredite können Aufschwung ankurbeln

  • Kreditversicherer Atradius veröffentlicht internationales Weißbuch zur
    Zukunft des Lieferantenkredits
  • Unternehmen erwarten Anstieg der Geschäfte mit Zahlungsziel
  • Fazit: Lieferantenkredit kann als Motor des Aufschwungs wirken
    Voraussetzung: Transparenz und Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern

Zürich, 10. Juni 2010 – Lieferantenkredite werden infolge der Wirtschaftskrise weiter an Bedeutung gewinnen. Voraussetzung für diese Darlehen, die sich Unternehmen durch die spätere Bezahlung von bereits gelieferten Waren oder Dienstleistungen gegenseitig einräumen, sind jedoch Transparenz und Vertrauen in den Geschäftsbeziehungen. Das ist das Ergebnis des vom Kreditversicherer Atradius vorgelegten Weißbuchs „Die Zukunft des Lieferantenkredits“. Das Weißbuch baut auf einer internationalen Umfrage unter Unternehmen und zahlreichen Expertengesprächen auf. „Der Lieferantenkredit hat das Potenzial zum Motor des Aufschwungs“, so Lucien Hofmann, Country Manager Atradius Schweiz. „Das Schmiermittel ist jedoch die offene Kommunikation der Einkäufer mit ihren Lieferanten. Das ist die Grundlage für die Vereinbarung von Umfang und Konditionen der Zahlungsziele.“

Der Lieferantenkredit ist eine der wichtigsten Kreditformen überhaupt. Immerhin leihen deutsche Lieferanten als wichtigste Handelspartner der Schweiz ihren Kunden auf diese Weise rund 300 Milliarden Euro. Das ist mehr Geld als deutsche Banken in Form von kurzfristigen Krediten zur Verfügung stellen.

Längere Zahlungsziele als Marketinginstrument nutzen
Im Zuge der Krise war die Verfügbarkeit von Lieferantenkrediten jedoch allzu oft eine Frage der Marktmacht. Während Schlüssellieferanten bei ihren Kunden auf Vorkasse bestehen konnten, sahen sich viele kleinere Zulieferer mit immer weiter hinausgezögerten Zahlungen ihrer Kunden konfrontiert. Im Mittelpunkt stand dabei die schnelle Liquidität des vermeintlich Mächtigeren. „Wenn sich dieser Trend nicht umkehrt, werden nicht nur langjährige Geschäftsbeziehungen darunter leiden, sondern auf Dauer auch der Cashflow und die Investitionsfähigkeit vieler Marktteilnehmer“, so eine weitere Erkenntnis des Weißbuchs.

Dass es auch anders geht, zeigen zahlreiche Beispiele mittelständischer Unternehmen, die den Lieferantenkredit als Marketinginstrument nutzen. „Die Einräumung von Zahlungszielen von bis zu 60 Tagen kann ein eindeutiger Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern sein, die zumindest bei Neukunden grundsätzlich Vorkasse verlangen“, so Hofmann. „Voraussetzung dafür ist aber die Zusammenarbeit mit einem Kreditversicherer, der dem Lieferanten vor Auftragsbestätigung aktuelle Informationen über die Bonität des Unternehmens liefert.“

 Kreditversicherer gelten als wichtiges Scharnier zwischen Ein- und Verkäufern im internationalen Handel. Sie prüfen die aktuelle und zukünftige Bonität der Kunden des versicherten Unternehmens und entscheiden auf dieser Basis über die Höhe des Versicherungsschutzes im Falle eines Forderungsausfalls. Obwohl Kreditversicherer ihre Kunden im Zuge der Krise mit hohen Schadenauszahlungen stabilisierten, gerieten sie durch die Ablehnung von Versicherungsschutz in hoch riskanten Fällen in die Kritik.

„Kreditversicherer sollten ihren Kunden wo immer möglich ausreichend Zeit lassen, um sich auf Kreditlimitentscheidungen einzustellen, zum Beispiel durch die Vereinbarung anderer Sicherheiten wie Akkreditive oder Bürgschaften“, so eine der Handlungsempfehlungen des Weißbuchs von Atradius mit Blick auf die eigene Branche. „Verschlechtern sich Finanzkennzahlen so stark, dass wir die Deckung des Risikos nicht mehr verantworten können, haben wir uns seit September letzten Jahres selbst zu einer Vorlaufzeit von 30 Tagen verpflichtet, solange keine unmittelbare Insolvenzgefahr besteht“, kommentiert Hofmann die Umsetzung dieser Erkenntnis für sein Haus und ergänzt: „Wir gehen noch einen Schritt weiter und identifizieren auch aktiv diejenigen Abnehmer unserer Kunden, die aufgrund verdichteter oder verbesserter Finanzinformationen wieder Chancen für die Ausweitung ertragreicher Geschäfte unserer Kunden bieten.“ Diese seien über alle Branchen verteilt und erreichten eine Vielzahl von Versicherungsnehmern.

Über das Weißbuch
Ziel des Atradius Weißbuchs war es, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Gewährung von Lieferantenkrediten zu ermitteln. Insbesondere wurden die Studienteilnehmer danach befragt, wie sich ihre Einstellung zu Zielgeschäften verändert hat und wie sie in Zukunft mit Lieferantenkrediten umgehen wollen. Auf Basis der Umfrageergebnisse und zahlreicher Experteninterviews enthält das Atradius Weißbuch Handlungsempfehlungen für Lieferanten, deren Kunden und Kreditversicherer.


Das Atradius Weißbuch „Die Zukunft des Lieferantenkredits“ kann kostenlos unter www.atradius.ch heruntergeladen werden.


Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.


Für weitere Informationen:

Andrea Köhnen

Tel.: +41 43 300 64 64

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Studie: Lieferanten setzen kürzere Zahlungsfristen durch

  • Kreditversicherer Atradius veröffentlicht aktuelles Zahlungsmoralbarometer
  • Zahlungsziele haben sich europaweit verkürzt; Schweizer bezahlen ihre ausländischen Geschäftspartner so schnell wie vor der Krise
  • Fazit: Maßnahmen der Lieferanten zur Liquiditätssicherung greifen,
    Aufschwung erfordert vorwärts gerichtetes Kreditmanagement
     

Zürich, 28. April 2010 –Der wichtigste Handelspartner der Schweiz pocht im europäischen Vergleich auf die kürzesten Zahlungsfristen – offenbar mit Erfolg, wie die Studienergebnisse des aktuellen Atradius Zahlungsmoralbarometers zeigen. Demnach wollen deutsche Unternehmen im Durchschnitt nach 19 Tagen bezahlt werden. Tatsächlich werden ihre Rechnungen im Inland nach durchschnittlich 22 Tagen beglichen. Damit zahlen deutsche Unternehmen zwar immer noch drei Tage zu spät, aber im Vergleich zum Sommer 2009 hat sich die Dauer überfälliger Rechnungen halbiert. „Die Lieferanten fahren die Früchte eines intensivierten und konsequenteren Mahn- und Forderungsmanagements ein“, kommentiert Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement für Atradius Deutschland, Mittel- und Osteuropa die Studienergebnisse. „Im Zuge der Wirtschaftskrise haben viele Unternehmen ihre Zahlungsziele verkürzt, um ihre Liquidität zu sichern. Zunächst konnten sie sich am Markt damit nicht durchsetzen, jetzt aber scheinen die Maßnahmen zu greifen.“

Gute Zahlungsmoral senkt Finanzierungsbedarf
Wie wichtig schnelle Zahlungseingänge für die Liquidität sind, macht Karrenberg an einem Beispiel deutlich: „Werden die Forderungen eines größeren mittelständischen Unternehmens durchschnittlich auch nur einen Tag schneller beglichen, reduziert sich der Finanzierungsbedarf für dieses Unternehmen bereits um mindestens eine Million Euro pro Jahr. Die Verkürzung der Zahlungsdauer von 28 im Sommer 2009 auf jetzt 22 Tage bedeutet für die Unternehmen also ein beträchtliches Liquiditätspolster.“ Auch die ausländischen Geschäftspartner der Deutschen beeilen sich mittlerweile bei der Begleichung ihrer Rechnungen. Mussten deutsche Lieferanten im Sommer 2009 noch durchschnittlich 36 Tage bis zum Zahlungseingang warten, dauert es jetzt nur noch 25 Tage. Schweizer Unternehmen bezahlen ihre ausländischen Geschäftspartner nach durchschnittlich 28 Tagen und damit fast so schnell wie vor der Krise im Sommer 2008.

Herausforderung: steigende Umsätze im Aufschwung
Trotz besserer Zahlungsmoral ist es für eine Entwarnung laut Atradius jedoch noch zu früh. Der Finanzierungsbedarf werde sich im Zuge steigender Umsätze im Aufschwung wieder erhöhen. Gleichzeitig würden die Jahresabschlüsse 2009 bei den meisten Unternehmen aufgrund der Krise schlechter ausfallen. „Kreditgeber und -versicherer dürfen Unternehmen daher nicht nur auf Basis der Bilanzen 2009 bewerten, sondern müssen die Zukunftsperspektiven wie zum Beispiel die voraussichtliche Umsatzentwicklung jedes einzelnen Unternehmens in ihre Kreditentscheidungen mit einbeziehen“, so Atradius-Schweiz Chef Lucien Hofmann. „Nur so kann der Aufschwung an Fahrt gewinnen.“

Zahlungsfristen fast überall verkürzt, Italiener lassen sich am meisten Zeit
Mit der Verkürzung von Zahlungszielen liegen die deutschen Unternehmen aktuell im europäischen Trend. Die Zahlungsfristen reduzierten sich mit Ausnahme von Großbritannien und den Niederlanden in allen befragten Ländern gegenüber Sommer 2009, sind international aber zum Teil sehr unterschiedlich. Deutsche Unternehmen wollen im europäischen Vergleich am schnellsten bezahlt werden. Lieferanten im zweitplazierten Dänemark geben ihren Kunden bereits 26 Tage und Italien als Schlusslicht 60 Tage Zeit, um ihre Rechnungen zu begleichen. Unternehmen in Italien lassen sich mit 72 Tagen bei der Bezahlung mit Abstand am meisten Zeit, gefolgt von Belgien (38 Tage) und den Niederlanden (36 Tage). Deutschland ist im europäischen Vergleich am schnellsten.

 

Über die Studie
Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal jährlich von Atradius herausgegeben. Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Februar/März 2010 über 1.500 Unternehmen aus allen Branchen in acht Ländern befragt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande und Schweden.

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit Gesamteinnahmen von 1,7 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 % unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Für weitere Informationen und hoch auflösende Grafiken:

Andrea Köhnen

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Unternehmen rechnen mit Ende der Krise in 2010

  • Studie des Kreditversicherers Atradius zu Auswirkungen der Wirtschaftskrise
  • Schweizer Unternehmen leiden im internationalen Vergleich mit am meisten unter Cashflow-Problemen infolge säumiger Zahler, rechnen aber mit Erholung bis Ende 2010
  • Atradius sieht eigene Prognose bestätigt und plädiert für klar vorwärts gerichtetes Kreditmanagement, um Aufschwung nicht zu gefährden

Zürich, 25. November 2009 – Schweizer Unternehmen leiden im internationalen Vergleich mit am meisten unter Cashflow-Problemen infolge säumiger Zahler, rechnen aber mit einer Erholung der Wirtschaft bis Ende 2010. Das ergab eine internationale Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter mehr als 3.500 Unternehmen in 20 Ländern. Atradius sieht in den Studienergebnissen die eigenen Prognosen bestätigt, appelliert aber an alle Marktteilnehmer, den aufkeimenden Aufschwung nicht durch ein rein rückwärts gerichtetes Kreditmanagement zu gefährden  „Wichtiger ist eine angemessene Einschätzung der zukünftigen Entwicklung des betreffenden Unternehmens“, so Lucien Hofmann, Country Manager Atradius Schweiz. „Diese so genannte ‚antizipative Bonitätsanalyse’ praktizieren wir bei Atradius bereits im Rahmen unserer Kreditversicherung. Um den Aufschwung aber nachhaltig zu finanzieren, ist ein Umdenken aller Marktteilnehmer erforderlich.“

Die Erfahrung von Atradius zeigt, dass sich das Insolvenzrisiko für Unternehmen im Aufschwung noch einmal erhöht, weil steigende Umsätze nicht finanziert werden können. Grund: Die Vorlage der von der Wirtschaftskrise gebeutelten Jahresabschlüsse löst eine rapide Verschlechterung vieler Kreditnehmer-Ratings aus. Um dem entgegenzusteuern, sind laut Atradius-Schweiz-Chef Lucien Hofmann nicht nur Banken und Kreditversicherer in der Pflicht, die sich nicht allein auf zurückliegende Daten wie Bilanzen stützen dürfen, sondern auch die Unternehmen selbst. „Diese müssen mit ihren Kreditgebern eng zusammenarbeiten und aussagekräftige Informationen zur Verfügung stellen, um eine fundierte Kreditentscheidung zu ermöglichen“, so Hofmann, der ein Umdenken der Unternehmen bereits in seiner täglichen Praxis erkennt:  „Die zunehmende Transparenz der Unternehmen führt dazu, dass wir aufgrund der genaueren Informationen viele Risiken anders bewerten und Kreditlimite erhöhen können.“

 

Weitere Ergebnisse der Studie im internationalen Vergleich:

  • 48 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen haben im Zuge der Wirtschaftskrise den Anteil ihrer Geschäfte mit Zahlungsziel ausgeweitet. Dieser Prozentsatz wird nur von China und Italien übertroffen. Bei 38 Prozent der Schweizer blieb der Anteil der Lieferungen auf Rechnung gleich.

 

  • 41 Prozent der Schweizer Studienteilnehmer klagen aufgrund des schleppenden Zahlungsverhaltens ihrer Kunden über einen reduzierten Cashflow, während 28 Prozent über eine Verbesserung berichten. Damit gehört die Schweiz zu insgesamt vier Ländern der Studie, in denen der Anteil der Unternehmen mit reduziertem Cashflow aufgrund säumiger Zahler höher liegt als der mit verbessertem Cashflow. 31 Prozent der Befragten in der Schweiz sehen keine Veränderung in ihrem Cashflow aufgrund des Zahlungsverhaltens ihrer Kunden.

 

  •  40 Prozent der Schweizer Studienteilnehmer erwarten eine steigende Anzahl von Insolvenzen großer Banken und Finanzinstitute. Damit gehören die Schweizer in dieser Hinsicht zu den eher pessimistischen Ländern der Studie.

 

  • Vergleichsweise optimistisch sind die Schweizer Unternehmen, wenn es um ihre eigene Finanzkraft oder die ihrer Branche geht. 19 Prozent glauben an eine Stabilisierung, 67 Prozent an eine Verbesserung ihrer Finanzkraft bis Ende des Jahres. Ihre Branche schätzen die meisten Schweizer noch positiver ein. 29 Prozent rechnen hier mit einer Verbesserung. Nur Kanada ist in dieser Hinsicht optimistischer.

 

  • Schweizer Unternehmen stellen sich darauf ein, dass Bruttoinlandsprodukt, Exporte und Unternehmensgewinne bis Ende 2009 weiter abnehmen werden, gehen aber davon aus, dass sich die Wirtschaftsleistung im ersten Halbjahr 2010 stabilisieren und im zweiten Halbjahr verbessern wird. Wie in den meisten anderen Ländern rechnen auch die Schweizer damit, dass die Insolvenz- und Arbeitslosenzahlen kurzfristig weiter steigen, sich aber bis Ende 2010 stabilisieren werden.

 

  • 66 Prozent der Schweizer rechnen wie die meisten anderen Länder insgesamt mit einer Erholung der Wirtschaft bis Ende 2010. 22 Prozent glauben erst an einen Aufschwung in 2011 und 12 Prozent ab 2012.

 

Über die Studie

Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Mitte Juli bis Anfang August 2009 über 3.500 Unternehmen aus allen Branchen in 20 Ländern befragt: Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und USA.

 

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

 

Für weitere Informationen:

Andrea Köhnen

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Studie: Schweizer Exporteure warten deutlich länger auf ihr Geld

Kreditversicherer Atradius stellt aktuelles Zahlungsmoralbarometer vor

Zahlungsziel der Schweizer wird von ausländischen Geschäftspartnern um durchschnittlich 14 Tage überzogen

In der aktuellen Weltwirtschaftskrise setzen Unternehmen auf Maßnahmen zur Liquiditätssicherung

Zürich, 13. Oktober 2009 – Schweizer Exporteure warten immer länger auf ihr Geld. Mittlerweile dauert es bereits 39 Tage, bis ausländische Geschäftspartner ihre Rechnungen begleichen. Das von Schweizer Unternehmen gesetzte Zahlungsziel von durchschnittlich 25 Tagen wird damit im Schnitt um 14 Tage überzogen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter mehr als 3.500 Unternehmen in 20 Ländern.

„Der Lieferantenkredit, also der Zeitraum, bis die Rechnung tatsächlich bezahlt wird, ist für die Abnehmer die günstigste Lösung, ihre Cash-Situation zu verbessern“, sagt Lucien Hofmann, Country Manager von Atradius Schweiz. „Zahlungsziele werden daher immer weiter ausgereizt.“

Die Lieferanten stehen allerdings in der aktuellen Weltwirtschaftskrise vor den gleichen Herausforderungen wie ihre Abnehmer und sind auf die Sicherung ihrer Liquidität bedacht. So wurden die durchschnittlichen Zahlungsziele in fast allen Ländern im Vergleich zu Beginn des Jahres verkürzt. Angenommen hat der Markt diese Maßnahme allerdings nicht, denn das Zahlungsziel wird nicht nur von ausländischen Geschäftspartnern deutlich überschritten. Auch Schweizer Unternehmen zahlen erst nach 29 Tagen und damit durchschnittlich vier Tage nach Fälligkeit.

Neben der Verkürzung von Zahlungszielen ergreifen die Unternehmen nach Beobachtung von Atradius weitere liquiditätssichernde Maßnahmen, fahren beispielsweise ihre Warenbestände zurück und versuchen insgesamt Kosten zu reduzieren. „Diese Art des Cashflow-Managements ist aber auf dem aktuellen Wirtschaftsniveau sicher nicht mehr lange aufrecht zu erhalten“, ist Hofmann überzeugt. „Wenn der wirtschaftliche Aufschwung noch länger auf sich warten lässt oder sehr gering ausfällt, wird mit diesen Maßnahmen die Liquiditätssicherung bei vielen Unternehmen höchstens noch drei bis vier Monate funktionieren. Danach wird es schwierig“, so der Atradius-Experte. 

Ein bemerkenswertes Ergebnis der Studie im internationalen Vergleich: Mit Ausnahme der Schweiz zahlten Unternehmen aus allen befragten Ländern aus Sicht ihrer ausländischen Geschäftspartner schneller als noch zu Beginn des Jahres. Die Schweiz rutscht damit im Hinblick auf die Zahlungsmoral gegenüber ausländischen Geschäftspartnern von Platz eins auf Platz drei nach Norwegen und Finnland. „Das ist ein Hinweis, dass die Schweiz als Export-Nation von der Krise stärker betroffen ist als andere Länder“, sagt Hofmann. Er geht davon aus, dass die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen in den kommenden Monaten quer durch alle Branchen weiter steigen wird.

Über die Studie

Das „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ wird zweimal jährlich von Atradius herausgegeben. Für die aktuelle Studie wurden im Zeitraum Mitte Juli bis Anfang August 2009 über 3.500 Unternehmen aus allen Branchen in 20 Ländern befragt: Australien, Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und USA.

 

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Hoch auflösende Grafiken und O-Töne zum Thema finden Sie hier.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Für weitere Informationen:

Andrea Köhnen

Tel.: +49 221 2044 1145
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

www.atradius.ch

 

Atradius Collections stellt internationales Inkasso-Handbuch vor,

Atradius Collections stellt internationales Inkasso-Handbuch vor, um Unternehmen die Durchführung von Inkassoverfahren zu erleichtern

  • Da sich die Zahlungsmoral europaweit und international deutlich verschlechtert hat, gewinnen Inkassoverfahren für Unternehmen zunehmend an Bedeutung
  • Die Vielschichtigkeit und Komplexität landesspezifischer Abläufe, Gesetzgebungen und kultureller Unterschiede stellen Unternehmen vor große Herausforderungen
  • Atradius Collections, globaler Inkasso-Experte im In- und Ausland, hat ein umfassendes Nachschlagewerk zu Inkassoverfahren auf der ganzen Welt herausgebracht.

Amsterdam, 28. September 2009 - Das englischsprachige „International Debt Collections Handbook“, das im Internet unter http://www.atradiuscollections.com/ kostenlos bereitsteht, deckt sämtliche Facetten des Inkassoverfahrens ab – angefangen bei verschiedenen Stufen der gütlichen Einigung bis hin zu Gerichtsverfahren sowie allen geltenden rechtlichen und finanztechnischen Vorschriften pro Land.

„Es gibt in den einzelnen Ländern im Zusammenhang mit Datenschutz, Schuldnerschutz und Inkassoverfahren unzählige Unterschiede bei den Zahlungsgewohnheiten und Gesetzgebungen “, erklärt Rudi de Greve, Global Operations Director bei Atradius Collections. „In einigen Ländern kann man Zinsen bei Zahlungsverzug erheben, in anderen Ländern wiederum ist dieses Vorgehen gesetzlich verboten. Ein persönlicher Besuch beim Schuldner ist mancherorts gängige Praxis und gilt anderswo als anstößig. In einigen Gebieten konzentriert man sich – bedingt durch die Komplexität des entsprechenden Rechtsystems - auf außergerichtliche Verhandlungen. Anderswo können sofort rechtliche Schritte eingeleitet werden“.

„Das „International Debt Collections Handbook“ gibt Unternehmen all diese Informationen an die Hand. Damit unterstützen wir die Firmen dabei, das für ihren jeweiligen Standort geeignete Inkassoverfahren auszuwählen und damit ihren Cashflow zu optimieren“, fügt de Greve hinzu.

Das „Atradius International Debt Collections Handbook“ gewährt Unternehmen einen umfassenden Einblick in die lokalen Insolvenzverfahren und Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um Forderungen von insolventen Unternehmen einzutreiben. Vor dem Hintergrund der prognostizierten weltweiten Zunahme von Insolvenzen um 35% im Vergleich zum Vorjahr bietet Atradius Collections seinen Kunden zusätzlich eine „Full Service“-Insolvenzlösung mit einem Depot- und Überwachungsdienst für Forderungen gegenüber insolventen Unternehmen. Ziel ist es hierbei, auch etwa vereinbarte Eigentumsvorbehaltsrechte optimal durchzusetzen und so idealerweise einen über die Insolvenzquote hinausgehenden Rückfluss aus dem Verfahren zu erzielen.

 

Über Atradius Collections:

Atradius Collections, ein Geschäftsbereich des Kreditversicherers Atradius, bietet effiziente, schnelle und flexible Lösungen zur Eintreibung von Forderungen im inländischen und internationalen Handel. Mit einem globalen Netzwerk von Inkasso-Experten, Rechtsanwälten und Insolvenz-Fachleuten wickelt Atradius Collections durchschnittlich 100.000 Inkassofälle pro Jahr für insgesamt über 12.000 Kunden ab. Über 80 Jahre Erfahrung im weltweiten Kreditmanagement machen Atradius Collections zu einem globalen Marktführer bei Inkassoverfahren im „Business-to-Business“ Segment.

 

 

Studie: Schlechtere Zahlungsmoral erhöht Finanzierungsbedarf

· Allgemeine Zahlungsmoral in Europa sinkt, nach Ansicht internationaler Geschäftspartner haben Schweizer Unternehmen die beste Zahlungsmoral

· Auch deutsche Unternehmen zählen zu den schnellsten Zahlern, jedoch hat sich dort die Zahlungsmoral schrittweise verschlechtert

· Jeder Tag Zahlungsverzögerung erhöht den Finanzierungsbedarf eines mittelständischen Unternehmens erheblich

Zürich, 14. Mai 2009 – Unternehmen aus der Schweiz und aus Australien haben aus Sicht internationaler Geschäftspartner die beste Zahlungsmoral. Entgegen dem allgemeinen Trend hat sich die Zahlungsmoral in diesen beiden Ländern gegenüber dem Herbst 2008 sogar verbessert. So hat sich zum Beispiel die durchschnittliche Zahlungsdauer der Schweizer Unternehmen in diesem Zeitraum von 29 auf 27 Tage verkürzt und Zahlungsverzögerungen kommen noch seltener vor. Dies ergab eine aktuelle Umfrage von Atradius, einem der weltweit führenden Kreditversicherer, unter 1.800 Unternehmen in neun europäischen Ländern.

Das Zahlungsverhalten in Deutschland dagegen hat sich im Vergleich zum Sommer 2008 schrittweise verschlechtert. 55 Prozent der befragten Unternehmen zufolge ist die inländische Zahlungsmoral nur „mittelmäßig“. Zwar bewerten nur 8 Prozent die deutsche Zahlungsmoral als „schlecht“, mittlerweile weicht die Zahlungsdauer (28 Tage) aber bereits vier Tage vom Zahlungsziel (24 Tage) ab. Noch im Sommer 2008 wurde mit nur einem Tag Differenz fast pünktlich gezahlt. Auch nach Einschätzung ausländischer Geschäftspartner ist die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen schlechter als im Sommer 2008. So hat sich die Zahlungsdauer deutscher Unternehmen gegenüber ihren Lieferanten im Ausland um sieben Tage von 36 auf 43 Tage erhöht – eine Steigerung, die nur durch Italien und Südamerika übertroffen wird.

Deutlich erhöhter Finanzbedarf

Nach Ansicht von Michael Karrenberg, Leiter Risikomanagement für Atradius Deutschland, Mittel- und Osteuropa hat gerade die kurzfristig zugenommene Zahlungsdauer erhebliche Auswirkungen. „Selbst für gut geführte Unternehmen ist es eine echte Herausforderung, die Zahlungsdauer ihrer Geschäftspartner um einen Tag pro Jahr zu verkürzen. Dies verdeutlicht, wie lange es dauern wird, drei oder gar sieben Tage wieder aufzuholen, um die sich die Zahlungsdauer durchschnittlich in nur sechs Monaten verlängert hat“, sagt Karrenberg. Die Folgen: Ein über Jahre deutlich erhöhter zusätzlicher Finanzierungsbedarf für die Unternehmen. „Ein größeres mittelständisches Unternehmen hat bei nur einem Tag längerer Zahlungsdauer in sonst schnell zahlenden Abnehmerbranchen einen zusätzlichen Finanzbedarf von einer Million Euro pro Jahr und mehr“, sagt Karrenberg.

Allerdings müsse laut Karrenberg bei der Bewertung der Zahlungsmoral berücksichtigt werden, dass die europäischen Länder zum Teil deutlich unterschiedliche Zahlungsziele haben. Im europäischen Vergleich ist Deutschland bei der absoluten Zahlungsdauer noch immer am schnellsten und zuverlässigsten, denn hier liegt das durchschnittliche Zahlungsziel mit 24 Tagen zum Teil weit unter dem anderer Länder. So haben Unternehmen im zweitplazierten Schweden bereits 30 Tage und Spanien als Schlusslicht 75 Tage Zeit, ihre Rechnungen zu begleichen. Unternehmen in Italien (11 Tage), Belgien (10 Tage) sowie in Frankreich und Großbritannien (jeweils 9 Tage) überschreiten die vereinbarten Zahlungsziele innerhalb ihrer Länder am deutlichsten.

Insolvenzwelle in der zweiten Jahreshälfte erwartet

Auf den ersten Blick überraschend sind die Ergebnisse der Zahlungsausfälle in den befragten neun europäischen Ländern. Im Befragungszeitraum Mitte Januar 2009 bis Mitte Februar 2009 sind die Zahlungsausfälle innerhalb eines Landes gegenüber dem Sommer 2008 lediglich in den Niederlanden, Belgien und Frankreich gestiegen. In Großbritannien, Spanien und Schweden dagegen sind sie sogar recht deutlich gesunken. Eine Entwarnung kann Risikoexperte Karrenberg aufgrund des Befragungszeitraums allerdings nicht geben, denn sie spiegeln die tatsächlichen Insolvenzfälle noch nicht wider. „Wir gehen davon aus, dass insbesondere im zweiten Halbjahr die Zahl der Insolvenzen stark steigen wird und dementsprechend auch die Zahlungsausfälle deutlich zunehmen“.

Je nach Land ergreifen 56 bis 70 Prozent aller Unternehmen Maßnahmen zum Schutz vor Forderungsausfällen. Dabei setzen mit 45 Prozent der befragten Unternehmen die meisten auf Vorkasse. Dahinter folgt mit 35 Prozent die Kreditversicherung. Lucien Hofmann, Atradius Country Manager für die Schweiz, beobachtet, dass sich vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen in der Schweiz verstärkt für eine Kreditversicherung interessierten. Bei Atradius seien die Anfragen von Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 50 Millionen CHF in den vergangenen Monaten um 50 Prozent gestiegen. „Das zeigt, dass die Unternehmen deutlich höhere Risiken erwarten und daher bereit sind, in zusätzliche Schutzmaßnahmen zu investieren“, so Hofmann. Welche Auswirkungen Forderungsausfälle haben können, zeige ein einfaches Zahlenbeispiel: „Um einen Forderungsausfall von 10.000 CHF auszugleichen, muss ein Unternehmen mit einer Umsatzrendite von 2,5 Prozent einen Mehrumsatz von 400.000 CHF erwirtschaften.“

Über die Studie

Das „Atradius Zahlungsbarometer“ wird jedes Jahr von Atradius herausgegeben. Für die Studie zum Zahlungsverhalten europäischer Unternehmen vom Frühjahr 2009 wurden etwa 1.800 leitende Mitarbeiter aus Unternehmen in den folgenden neun europäischen Ländern befragt: Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Niederlanden, Spanien und Schweden. Die Online-Befragung fand im Zeitraum vom 20. Januar 2009 bis zum 11. Februar 2009 statt.

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Für weitere Informationen:

Esther Blömer
Tel.: +41 43 300 64 64
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Atradius meldet Ergebnisse für 2008

Amsterdam, 4. März 2009 – Atradius, einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung und Inkassodiensten, hat im Geschäftsjahr 2008 bei einem um 40 Prozent auf 1.841,8 Millionen Euro gewachsenen Umsatz einen Verlust in Höhe von 193,4 Millionen Euro verzeichnet. Das Umsatzwachstum – ohne Berücksichtigung von Erträgen aus Kapitalanlagen - resultiert im Wesentlichen aus dem im Januar 2008 vollzogenen Zusammenschluss mit Crédito y Caución, dem größten Kreditversicherer Spaniens. Crédito y Caución ausgenommen sank der Umsatz ohne Berücksichtigung von Erträgen aus Kapitalanlagen infolge einer risikoadäquaten Zeichnungspolitik um 0,7 Prozent. Die Ergebnisse spiegeln die rapide Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr 2008 insbesondere in den Märkten wider, in denen Atradius führend ist. Das Verhältnis der Nettoschäden zu Einnahmen aus dem Versicherungsgeschäft für die gesamte Gruppe stieg von 42,4 Prozent im Jahr 2007 auf 97,4 Prozent in 2008. Die Nettoschadenquote der Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución lag bei 70,1 Prozent.

„Trotz des harten Wirtschaftsumfelds in einigen Märkten, in denen wir führend sind, haben wir unseren Kunden über den aktuellen Konjunkturabschwung hinweg mit unserem Versicherungsschutz zur Seite gestanden“, so Isidoro Unda, CEO von Atradius. „Damit stellen wir eindeutig unter Beweis, dass wir die Geschäftswelt unterstützen und angemessene Warenkreditrisiken für unsere Kunden übernehmen – in guten wie in schlechten Zeiten. Wir haben im Laufe der Jahre viele Rezessionen erlebt und werden auch diese Konjunkturphase bewältigen, indem wir unser Unternehmen im Hinblick auf eine klare Führungsrolle im globalen Kreditversicherungsmarkt stärken.“

Die Zahlen im Überblick

· Anstieg der Bruttoeinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft um 40,7 Prozent von 1.261,2 Millionen Euro in 2007 auf 1.774,0 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución sanken die Bruttoeinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft um 1,7 Prozent

· Steigerung des Service-Umsatzes und sonstiger Einnahmen um 20,3 Prozent von 61,8 Millionen Euro in 2007 auf 74,3 Millionen Euro

· Nettoergebnis aus Kapitalanlagen in Höhe von 47,8 Millionen Euro gegenüber 79,7 Millionen Euro in 2007

· Nettoverlust in Höhe von 193,4 Millionen Euro gegenüber einem Nettogewinn von 164,2 Millionen Euro in 2007

· Anstieg des Eigenkapitals (unter Berücksichtigung des Zusammenschlusses mit Crédito y Caución) um 19,0 Prozent auf 1.016,0 Millionen Euro Ende 2008 im Vergleich zum Jahresende 2007

· Anstieg der Bilanzsumme um 42,1 Prozent auf 4.035,2 Millionen Euro Ende 2008 im Vergleich zum Jahresende 2007

 

Versicherungstechnische Kennzahlen:

· Nettoschadenquote von 97,4 Prozent gegenüber 42,4 Prozent in 2007 (Atradius-Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución 2008: 70,1 Prozent; Crédito y Caución: 156,4 Prozent)

· Nettokostenquote von 32,2 Prozent gegenüber 37,9 Prozent in 2007 (Atradius-Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución 2008: 39,7 Prozent; Crédito y Caución: 16,1 Prozent)

· Netto-Schaden-Kostenquote von 129,7 Prozent gegenüber 79,2 Prozent in 2007 (Atradius-Gruppe ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución 2008: 109,8 Prozent; Crédito y Caución: 172,6 Prozent)
 

2008 – ein Jahr voller Herausforderungen

Im Januar 2008 wurde der Zusammenschluss von Atradius und Crédito y Caución vollzogen. Damit gewann Atradius in Spanien und Portugal an Profil. Durch den Zusammenschluss entstand eine größere und stärker diversifizierte Versicherungsgruppe mit einem weltweiten Marktanteil von rund 31 Prozent und einer erhöhten Kapitalbasis.

Im zweiten Halbjahr 2008 verschlechterte sich das Risikoumfeld jedoch rapide, insbesondere in Spanien, dem nach dem Zusammenschluss größten Markt des Unternehmens. Im zweiten Halbjahr 2008 lag die Nettoschadenquote bei 134,2 Prozent, während sie im ersten Halbjahr noch 62,8 Prozent betrug. Gezielte Maßnahmen sowohl im Risiko- als auch im Vertragsmanagement wurden umgesetzt, um das Risiko-Rendite-Verhältnis wieder auszugleichen und die Kunden durch den Konjunkturabschwung zu führen. Zu diesen Maßnahmen gehörten unter anderem Preisanpassungen, die das gestiegene Risiko in der Geschäftswelt widerspiegeln, sowie die Reduzierung des Deckungsvolumens in Bezug auf Abnehmer, die ein unverhältnismäßiges Risiko darstellen. Atradius geht davon aus, dass sich die Maßnahmen in 2009 und 2010 positiv auswirken werden und Atradius’ führende Position dadurch gestärkt wird.

„Die Rahmenbedingungen für Kreditrisiken haben sich wesentlich verschlechtert und wir erwarten auch für 2009 ein herausforderndes Geschäftsumfeld“, so Unda. „Deswegen war es notwendig, unsere Preise zu erhöhen und unsere Risikopositionen umsichtig zu managen. Auch wenn wir erhebliche Chancen sehen, unsere Prämieneinnahmen zu steigern, werden wir dieses Wachstum mit einer risikoadäquaten Zeichnungspolitik zügeln. Unsere Kunden stehen weiterhin an erster Stelle. Wir werden ihre weltweiten Handelsaktivitäten und unternehmerischen Entscheidungen während der rückläufigen Konjunktur durch die verantwortungsvolle Übernahme von Kreditrisiken und richtungweisende Informationen weiter unterstützen.”

Versicherungsgeschäft

Die gebuchten Bruttoprämien stiegen um 40,7 Prozent auf 1.616,4 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución gingen die Prämieneinnahmen um 1,1 Prozent zurück. Die Einnahmen aus Kreditprüfungsgebühren stiegen um 40,0 Prozent auf 157,6 Millionen Euro. Ohne Crédito y Caución reduzierten sich die Einnahmen aus Kreditprüfungsgebühren um 7,5 Prozent.

Die Einnahmen aus dem traditionellen Kreditversicherungsgeschäft stiegen um 46,7 Prozent auf 1.560,9 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución sanken diese Einnahmen um 2,2 Prozent. In einigen Märkten verzeichnete Atradius eine steigende Nachfrage. Jedoch trug der rückläufige Anteil versicherbarer Umsätze zu sinkenden Einnahmen bei. Darüber hinaus stiegen die Preise in vielen Märkten allmählich an und spiegelten das veränderte Risikoumfeld im zweiten Halbjahr 2008 wider. Das Produktsegment für multinationale Konzerne sowie die Geschäftstätigkeit in Schwellenländern verzeichneten 2008 eine positive Entwicklung. Dies führte zu einer Umsatzsteigerung von 9,1 Prozent auf 279,7 Millionen Euro. Die Einnahmen aus nicht-traditionellen Produkten und Versicherungen gegen politische Risiken verzeichneten 2008 erneut ein erhebliches Wachstum von 27,3 Prozent auf 45,6 Millionen Euro.

Die gebuchten Bruttoprämien von Crédito y Caución betrugen 480,5 Millionen Euro. Die Kreditprüfungsgebühren lagen bei 53,4 Millionen Euro. Diese zusätzlichen, aus dem Zusammenschluss resultierenden Einnahmen trugen zum Umsatzwachstum der Atradius Gruppe bei. Crédito y Caución alleine steigerte seine gebuchten Bruttoprämien um 15,5 Prozent und seine Kreditprüfungsgebühren um 26,2 Prozent im Vergleich zu 2007. Dieses Wachstum spiegelt Preisanpassungen infolge des verschärften Risikoumfelds in erster Linie auf dem spanischen Markt wider.

Die Einnahmen aus dem Bürgschaftsgeschäft stiegen um 6,3 Prozent auf 91,3 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung von Crédito y Caución sanken diese Einnahmen um 9,9 Prozent. Dies ist insbesondere auf die anhaltende aktive Portfolio-Optimierung in Italien zurückzuführen. Das Bürgschaftsgeschäft in Schweden, Finnland und Spanien verzeichnete einen Umsatzzuwachs. Die Einnahmen aus dem aktiven Rückversicherungsgeschäft erhöhten sich um 7,2 Prozent auf 89,4 Millionen Euro. Bei der Absicherung von Ratenkrediten (Instalment Credit Protection) stieg der Umsatz von 15,9 Prozent auf 32,5 Millionen Euro.

Trotz der Herausforderungen im Jahr 2008 verfügen die einzelnen Versicherungsgesellschaften weiterhin über eine gute Solvenz.

Servicegeschäft

Die Einnahmen aus Dienstleistungen ohne Berücksichtigung der Prüfungsgebühren stiegen um 20,3 Prozent auf 74,3 Millionen Euro. Die Einnahmen aus dem Inkassogeschäft, das 74 Prozent des Service-Umsatzes entspricht, verzeichneten einen Zuwachs von 19,7 Prozent. Grund dafür sind zunehmende Zahlungsausfälle und eine stärkere Nachfrage. Hier macht sich die antizyklische Entwicklung dieses Segments bemerkbar. Mit der Eröffnung neuer Standorte in der Tschechischen Republik und Mexiko wurde die Präsenz des Atradius-Inkassogeschäfts 2008 auf 18 Länder ausgeweitet.

„Die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschaffen uns viele neue Möglichkeiten, unsere Einnahmen aus Dienstleistungen zu steigern. Dies gilt insbesondere für das Inkassogeschäft“, so Unda. „Durch die Erweiterung unserer Kapazitäten im Inkassobereich in den letzten zwei Jahren sind wir viel besser aufgestellt, um diese Chancen zu nutzen.”

Märkte

Durch den Zusammenschluss mit Crédito y Caución konnte der Umsatz in Spanien und Portugal erheblich gesteigert werden. Die führende Markstellung von Atradius in diesen Ländern hat jedoch zu einem relativ hohen Engagement auf dem spanischen Markt geführt, der mit am stärksten von der weltweiten Rezession getroffen wurde. Australasien verzeichnete mit 43,6 Prozent erneut eine starke Umsatzsteigerung. Andere Regionen zeigten mit dem Vorjahr vergleichbare Ergebnisse und spiegelten den Rückgang der versicherbaren Umsätze und eine risikoadäquate Zeichnungspolitik im zweiten Halbjahr 2008 wider.

Ausblick

Weltweit wird für 2009 ein weiterer Anstieg der Insolvenzen und Zahlungsausfälle prognostiziert. Das verschärfte Risikoumfeld verbunden mit der steigenden Nachfrage nach Kreditversicherung wird Prämiensatzerhöhungen ermöglichen, die das wirtschaftliche Umfeld angemessener abbilden. Dies wird sich positiv auf die Kreditversicherungsprämien und die Einnahmen aus dem Inkassogeschäft auswirken. Die Schäden werden im ersten Halbjahr 2009 voraussichtlich ansteigen und sich in der zweiten Jahreshälfte abschwächen.

„Aufgrund des aktuellen Weltwirtschaftsklimas müssen wir das Risikoniveau unseres Portfolios genau im Auge behalten“, so Unda. „Kreditversicherer und Verkäufer von Waren und Dienstleistungen müssen stärker abwägen, welche Risiken für sie akzeptabel sind. Unternehmen, die konsequent unverhältnismäßige Risiken vermeiden, sollten gestärkt aus der Krise hervorgehen und in einer besseren Ausgangsposition sein, wenn die Konjunktur wieder anzieht.“

Die in dieser Pressemitteilung genannten Zahlen sind noch nicht testiert.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkassodienste an und ist in 42 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

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Andrea Köhnen
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Mittel- und Osteuropa: Langfristig aussichtsreiche Perspektiven

· Atradius befragte in aktueller Studie über 300 Unternehmer und zeigt Chancen und Risiken in Mittel- und Osteuropa (MOE) auf

· In den kommenden 12 Monaten erwarten 40 % der Befragten mäßige, 30 % große bzw. sehr große Auswirkungen der Wirtschaftskrise in MOE

· In den nächsten drei Jahren rechnen 61 % mit einem Umsatzzuwachs von mehr als 6 % und 91 % mit steigenden Gewinnen in der Region

Zürich, 4. Februar 2009 – Auch wenn den Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa zum Teil sehr harte Zeiten bevorstehen, gilt die Lage auf den dortigen Märkten langfristig als aussichtsreich. Dieser Ansicht sind Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen, die in den mittel- und osteuropäischen Staaten aktiv sind oder es planen. Kurzfristig stünden die EU-Mitglieder Ungarn, Polen, Tschechien, die Slowakei, die Baltischen Staaten, Rumänien, Bulgarien und Slowenien nach dem Aufschwung der vergangenen Jahre ebenso vor ihren Bewährungsproben wie Kroatien und Serbien.

Dies ergab die Studie „Zeit der Bewährung: Investitions- und Handelsgeschäfte in Mittel- und Osteuropa“, für die im November 2008 über 300 Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte von der Economist Intelligence Unit im Auftrag von Atradius, einem weltweit führenden Kreditversicherer, befragt wurden.

Die gesamtwirtschaftliche Instabilität wächst zunächst. Rund die Hälfte der Befragten gab an, dass die Risiken für ihre Unternehmen bereits in den letzen drei Jahren zugenommen hätten, 55 Prozent stellten gleichzeitig fest, dass die Ertragsmöglichkeiten deutlich gestiegen seien.

In den kommenden 12 Monaten erwarten 40 Prozent der befragten Unternehmen mäßige, 30 Prozent große bzw. sehr große Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Mittel- und Osteuropa. Der Aufruhr an den Kreditmärkten treffe vor allem osteuropäische Staaten, die stark von ausländischen Investitionen abhängig seien und in der jüngsten Vergangenheit eine übermäßige Schuldenzunahme verzeichnet hätten. Bislang haben bereits Ungarn, Lettland und Serbien der Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bedurft, Ungarn und Lettland sind darüber hinaus auf Maßnahmen der Europäischen Union (EU) angewiesen. Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Länder unterstützt werden müssen.

Durch die für dieses Jahr prognostizierte Rezession in den Märkten Westeuropas würden auch die kleineren, offenen Volkswirtschaften in den Regionen Mittel- und Osteuropas abgebremst. So exportiert allein Ungarn rund 60 Prozent seiner Güter in die westeuropäischen Mitgliedsstaaten der EU. Die Befragten erwarten, dass die Wirtschaftsleistung in Ungarn, Lettland und Estland sogar schrumpfen wird. Waren die ausländischen Direktinvestitionen in Mittel- und Osteuropa im Jahr 2008 schon rückläufig, so erwarten die Befragten der Studie für 2009 einen weiteren harten Einschnitt unter dem Einfluss der weltweiten Krise.

Langfristige Perspektiven optimistisch

So groß die Sorgen über die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Instabilitäten sind, so optimistisch sind die Einschätzungen zu den langfristigen Wachstums- und Wirtschaftsperspektiven auf den Märkten Mittel- und Osteuropas. Im Laufe der kommenden drei Jahre rechnen die meisten Unternehmen in der Region mit einem Umsatzwachstum von über 6 Prozent. Entsprechend gehen 90 Prozent der Befragten von steigenden Gewinnen in den nächsten drei Jahren aus.

Ein wesentlicher Grund für diese Zuversicht ist die Ansicht, dass die Märkte Mittel- und Osteuropas bei weitem noch nicht so gesättigt seien wie die Westeuropas. Der Kostenaufwand sei darüber hinaus deutlich geringer als in den westlichen Staaten. Durch den intensiven Wettbewerb in den westlichen Staaten erweitern die Unternehmen ihr Engagement in Mittel- und Osteuropa und nutzen auf Grundlage der geringeren Kostenbasis die Möglichkeiten des Outsourcings. Die Unternehmen könnten sich in diesen Märkten auf reines Wachstum konzentrieren, nicht auf Kosteneinsparungen.

Der demografische Wandel in den mittel- und osteuropäischen Staaten wird als Nachteil wahrgenommen. Die Bevölkerungszahl wird in den kommenden Jahrzehnten erheblich abnehmen. Diese Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung würden aber in gewissem Maße durch den technologischen Wandel und wachsenden Wohlstand aufgewogen.

Verschiebungen auf den Märkten Osteuropas

Die Befragten beobachten auch Verschiebungen zwischen den Märkten Mittel- und Osteuropas. Polen wird für die Masse der Unternehmen ein wichtiger Markt bleiben, die Unternehmen werden sich aber innerhalb der nächsten drei Jahre breiter auf den Märkten aufstellen. Insbesondere die Wachstumsmärkte des Balkans, die durch ihren Aufholbedarf noch Entwicklungschancen haben, wecken das Interesse der Unternehmen.

Eine ausschweifende oder unübersichtliche Bürokratie wird von den befragten Unternehmen als maßgebliches Hindernis benannt. Dazu zählen auch eine mangelhafte Infrastruktur und steigende Lohnkosten. Korruption wird in Rumänien und Bulgarien als hinderlich, politische Instabilitäten in den Ländern des Balkans als mögliche Schwierigkeit empfunden.

Die Studie „Zeit der Bewährung: Investitions- und Handelsgeschäfte in Mittel- und Osteuropa“ ist der vierte Bericht in einer Reihe, die Unternehmen über Chancen und Risiken bei der Geschäftstätigkeit mit Schwellenländern informiert. Auch diese Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden

Über Atradius
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Trotz globaler Finanzkrise: Lateinamerika bleibt im Fokus

· Laut aktueller Umfrage bleibt mittelfristige Perspektive trotz weltweitem Konjunkturrückgang positiv

· Brasilien und Mexiko gelten bei den befragten Unternehmen als wichtigste Märkte

· 61 Prozent rechnen in den kommenden drei Jahren mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von mehr als 6 Prozent

Zürich, 9. Dezember 2008 - Lateinamerika ist weiterhin für Unternehmen attraktiv, die ihre Absatzmöglichkeiten erweitern möchten. Auch wenn die Befragten der Ansicht sind, dass Lateinamerika kurzfristig nicht gegen den weltweiten Konjunkturrückgang gefeit ist, so sind die mittelfristigen Prognosen dennoch optimistisch. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „Ein vielschichtiges Bild – Investitions- und Handelsgeschäfte in Lateinamerika“, die die Economist Intelligence Unit von August bis Oktober 2008 im Auftrag des weltweit führenden Kreditversicherers Atradius durchgeführt hat. Die 300 dafür befragten international tätigen Unternehmen sind bereits in Lateinamerika aktiv oder planen es.

Für 53 Prozent der Befragten waren die wirtschaftlich rückläufigen traditionellen Märkte für die Suche nach Geschäftsmöglichkeiten in Lateinamerika ausschlaggebend. 50 Prozent nannten den Wettbewerbsdruck auf den heimischen Märkten als einen entscheidenden Faktor.

Die Frage nach dem interessantesten Markt innerhalb Lateinamerikas fiel eindeutig aus: 69 Prozent der Befragten gaben Brasilien als wichtigen Markt für ihre mittelfristige Expansionspolitik an, gefolgt von Mexiko mit 48 Prozent. Beide Länder verfolgen nach Ansicht der befragten Unternehmen eine marktfreundliche Wirtschaftspolitik. Auch Peru und Chile schnitten in der Umfrage gut ab. Die wirtschaftliche und politische Stabilität, die Corporate Governance, das Rechtssystem und Zollwesen sowie die Vertragstreue der Geschäftspartner wurden positiv bewertet.

Positive Erwartungen haben die Befragten auch bezüglich der Wirtschaftsentwicklung. 61 Prozent gehen davon aus, dass ihre Jahresumsätze aus dem Handel mit der Region um mehr als 6 Prozent in den nächsten drei Jahren steigen werden. 59 Prozent erwarten, dass ihr jährlicher Gewinnzuwachs in Lateinamerika im selben Zeitraum 6 Prozent erreicht.

Die befragten Unternehmen sehen durch Kriminalität, Korruption und politische Instabilität aber auch Hemmnisse für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit in Lateinamerika. Auch müssen Länder wie Venezuela und Argentinien die schnell voranschreitende Inflation erst noch in den Griff bekommen.

„Lateinamerika hat Unternehmen, die neue Expansionsmärkte suchen, offensichtlich viel zu bieten“, kommentiert Isidoro Unda, CEO von Atradius die Studienergebnisse. „Mit einer jungen und wachsenden Bevölkerung besteht eine große Nachfrage nach importierten Verbrauchsgütern, und die Reformen der letzten Jahre tragen weiterhin zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen und politischen Stabilität in vielen Teilen der Region bei.”

Die Umfrage „Ein vielschichtiges Bild – Investitions- und Handelsgeschäfte in Lateinamerika“ ist die aktuellste Veröffentlichung in einer von Atradius in Auftrag gegebenen Reihe, die Unternehmen über Chancen und Risiken bei der Geschäftstätigkeit mit Schwellenländern informiert. Wie die bisherigen Untersuchungen dieser Reihe kann auch diese Studie kostenlos heruntergeladen werden.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

 

Nachfrage in Schwellenländern verursacht kontinuierlichen Preisanstieg bei industriellen Rohstoffen

- Atradius veröffentlicht „Global Trade“ Bericht und gibt weltweiten Ausblick auf die Rohstofflage.

- Der Wert einiger Rohstoffe hat sich in nur zwei Jahren vervierfacht.

- Bei weiterem starken Preisanstieg sind Insolvenzen in der verarbeitenden Industrie nicht auszuschließen.

Zürich, 1. Oktober 2008 - Wichtige Rohstoffe wie Zinn und Kupfer haben sich markant verteuert. So stieg beispielsweise der Preis für Kupfer zwischen 2002 und 2006 um 560 Prozent. Hauptgrund für diese Preisinflation ist größtenteils die erhebliche Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern nach industriellen Rohstoffen. Bereits 2007 hatte die chinesische Wirtschaft einen Anteil von 37 Prozent am weltweiten Stahlverbrauch. Der US-amerikanische Anteil lag gerade bei 10 Prozent. Zum Vergleich: 2001 betrug der Anteil der US-Wirtschaft 14 Prozent und der Chinas nur 20 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen „Global Trade" Bericht von Atradius, einem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung und Inkassodiensten.

Von den hohen Preisen und Produktionsleistungen profitieren vor allem die rohstoffreichen Nationen. Viele von ihnen – darunter Länder wie China, Russland, Venezuela und Bolivien – haben zudem Bestimmungen eingeführt, mit denen sie die Versorgung mit wichtigen Rohstoffen einschränken können. Diese Länder gelten deshalb als besonders riskante Investitionsstandorte. Nebeneffekt dieser Einschränkungen: Die Preise werden weiter nach oben getrieben.

Trotz hoher Preise ziehen die Rohstoffverarbeiter in den Schwellenländern im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in den Industrienationen die größten Vorteile aus der steigenden Nachfrage. Seit Jahren verzeichnen die Schwellenländer ein überproportionales Wachstum in der Rohstoffproduktion. China beispielsweise legte 2006/07 um 16 Prozent zu, Brasilien um 9 Prozent. Gleichzeitig verzeichnet die Metallindustrie in Europa starke Rückgänge und ihr Anteil an der weltweiten Metallproduktion sinkt stetig. Der Anteil von Ländern aus der Europäischen Union an der Aluminiumherstellung ging beispielsweise von 21 Prozent im Jahr 1982 auf 9 Prozent im Jahr 2005 zurück. Der Anteil an der Stahlproduktion verringerte sich von 25 auf 16 Prozent.

Ein Grund für den sinkenden Anteil der Industrienationen liegt vor allem darin, dass sie aufgrund des globalen Wettbewerbs den Kostenanstieg nicht komplett an ihre Abnehmer weitergeben können. „Bislang fand noch keine Insolvenzwelle statt. Wenn die Preise aber weiter steigen, könnte dies zu vermehrten Insolvenzen führen“, sagt Michael Karrenberg, Risk Services Direktor bei Atradius.

Zwar sind die Rohstoffpreise aktuell etwas gesunken und der Markt ist ohnehin als volatil bekannt, die Preise liegen aber weiterhin auf sehr hohem Niveau. Um der weiteren Preisspirale zu entgehen, ergreift die Rohstoff verarbeitende Industrie bereits Maßnahmen, mit denen sie direkte Auswirkungen des Kostenanstiegs abfedern will: Die Unternehmen lagern Rohstoffe ein, investieren in eigene Bezugsquellen, reduzieren den Verbrauch wertvoller Metalle und verbessern die Effizienz beim Einsatz der Rohstoffe. Sie prüfen auch alternative Materialien, die die teuren Rohstoffe zumindest langfristig ersetzen sollen. Mit diesen Faktoren will die verarbeitende Industrie die Nachfrage zügeln und die Preise abschwächen.

Für Isidoro Unda, CEO von Atradius, kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, der den rasanten Preisanstieg der Rohstoffe zumindest bremsen könnte: „Auch wenn der Anstieg der Rohstoffpreise einschneidend und schwerwiegend ist, verhält sich die Nachfrage normalerweise zyklisch und ist an das Wachstum der Märkte angepasst. Das Zusammenspiel verschiedener wirtschaftlicher Faktoren, wie der sich abzeichnende Konjunkturrückgang in den USA, das rückläufige Wachstum in Europa, die fallenden Ölpreise und die verschärften Kreditbedingungen, könnte zu Entlastungen bei einigen Rohstoffpreisen für die verarbeitende Industrie und für die Verbraucher führen. Diese Änderungen setzen sich meist jedoch erst langsam durch. Kurzfristig sind rückläufige Preise deshalb eher nicht zu erwarten."

Zum Download des „Global Trade“ Berichts

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung
Andrea Köhnen

Pressesprecherin Atradius Schweiz
Tel.: +41 43 300 64 64

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Die Top-Ausreden von Unternehmen, ihre Rechnungen nicht zu bezahlen

Zürich, 1. September 2008 - In Zeiten knapper Kredite ist es wichtiger denn je, säumigen Zahlern einen Schritt voraus zu sein. Immer mehr Kunden suchen nach Möglichkeiten, Zahlungsziele zu verlängern und für manche bedeutet das, Vorwände für späte oder gar nicht geleistete Zahlungen zu finden. Es gibt wohl keine Ausrede, die Atradius Collections in den vergangenen Jahren beim Einzug offener Rechnungen von Schuldnern seiner Kunden nicht gehört hat. Zu den klassischen oder häufiger verwendeten Ausflüchten zählen:
 

1. Wir haben die Rechnung nicht bekommen.

2. Unser Zahlungsziel beläuft sich auf (30, 60) Tage.

3. Unser nächster Zahllauf ist erst nächsten Monat.

4. Es ist niemand da, der den Scheck unterzeichnen kann.

5. Der Scheck ist in der Post.

6. Die Waren wurden nie geliefert. Oder: Der Auftrag wurde storniert.

7. Die Waren/Dienstleistungen waren mangelhaft oder entsprachen nicht der Beschreibung.

8. Der Saldo ist nicht ausgeglichen. Wir warten auf eine Gutschrift.

9. Wir haben die Waren noch nicht weiterverkauft. Wir brauchen Verkaufserlöse, um zahlen zu können.

10. Wir haben Liquiditätsprobleme und warten auf Zahlungen unserer eigenen Schuldner.

11. Der Schuldner ist insolvent.

Es ist unmöglich, alle Ausreden aufzuführen, die Kunden verwenden, wenn sie auf offene Rechnungen angesprochen werden. Das gilt insbesondere für Unternehmen, die auf internationaler Ebene tätig sind. Rechtzeitige Mahnungen, Beharrlichkeit und das Wissen um die richtigen Antworten auf diese und andere potenzielle Einwände oder Verzögerungstaktiken sind wesentlich, um sein Geld auch wirklich zu bekommen.
 

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

 

Über Atradius Collections:
Atradius Collections bietet seinen Kunden professionelle Inkasso-Dienstleistungen mit lokalem Know-how und einer global einheitlichen Technologieplattform. Mit einem Umsatz von 48,2 Millionen Euro, mehr als 400 Mitarbeitern in 16 Büros weltweit und 12.000 Kunden wickelt Atradius Collections jährlich 27 Millionen Transaktionen ab.

 

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Trotz US-Wirtschaftskrise: Gute Chancen für Unternehmen in südostasiatischen Ländern

· Anzahl der Unternehmen mit einem Umsatzwachstum größer 25 Prozent wird sich innerhalb von drei Jahren verdoppeln

· Laut Atradius-Studie ist die Rentabilität in Märkten der ASEAN-Region schon jetzt besser als in China 

· Auch Länder mit aktuellen Wirtschaftsproblemen wie Vietnam bieten Unternehmen gute Perspektiven

Zürich, 30. Juli 2008 - Während China und Indien weiterhin die Schlagzeilen für sich einnehmen, sind viele Unternehmen bereits einen Schritt weiter und sehen vor allem in den südostasiatischen Ländern der Regionalorganisation ASEAN ein schnelles Wachstum. 15 Prozent der befragten Unternehmen erwarten aus ihrem operativen Geschäft in Südostasien trotz des globalen Wirtschaftsabschwungs in den kommenden drei Jahren einen Anstieg des Umsatzes von jährlich über 25 Prozent – doppelt so viele wie in den letzten drei Jahren. Ein Fünftel der befragten Unternehmen rechnet für den gleichen Zeitraum mit einem Zuwachs des Gewinns von 16 bis 25 Prozent pro Jahr. In den vergangenen drei Jahren verzeichnete nur jedes zehnte Unternehmen eine solche Wachstumsrate. Schon jetzt ist die Rentabilität in Ländern der ASEAN-Region besser als in China.

Die meisten Unternehmen gehen davon aus, dass der aktuelle Konjunkturrückgang in den USA auch in den ASEAN-Märkten im Jahr 2009 ankommt und spürbar wird, sie prognostizieren unmittelbar danach aber einen starken Aufschwung.

Das sind Ergebnisse der neuen Studie „Reiche Ernte - Chancen in Südostasiens Schwellenländern“, die der weltweit führende Kreditversicherer Atradius in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit, der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins The Economist, durchgeführt hat. Die Studie basiert auf der Befragung von 364 Führungskräften aus Unternehmen, die ihren Hauptsitz größtenteils in Europa und den USA haben.

Neben den Wachstumschancen, die 56 Prozent der Befragten als wichtig bis sehr wichtig für ihre Entscheidung pro ASEAN-Mitgliedsstaaten angaben, sind es auch die negativen Entwicklungen in den westlichen Wirtschaftsnationen, die die Unternehmen aktiv werden lassen. Aufgrund des kontinuierlichen Rückgangs der heimischen Märkte und der demografischen Entwicklungen in den Industrieländern würde diese Region immer attraktiver. Durch diese Umstände – gute Perspektiven in der ASEAN-Region
und weniger gute auf dem Heimatmarkt – verändert sich das Risiko-Chance-Profil der Unternehmen erheblich.

„Abgesehen von Herausforderungen wie zum Beispiel in der Infrastruktur, bietet der südostasiatische Markt enorme wirtschaftliche Möglichkeiten sowohl für Investoren als auch für Exporteure aus dem Westen“, sagt auch Tommie Sjödahl, Atradius' Chief Market Officer für Asien. „Da die herkömmlichen Märkte aufgrund der weltweiten Konjunkturschwäche schrumpfen oder bestenfalls stagnieren, wenden sich die Unternehmen den Märkten in Südostasien zu – oftmals sogar, weil sie keine anderen Chancen erkennen."

Hinzu kommt: Für viele in Asien operierende Unternehmen ist China zwar noch immer die Basis. Aufgrund steigender Lohn- und Rohstoffkosten überdenken Unternehmen jedoch ihre Wachstumspläne und bauen auf die "China plus eins"-Strategie: Zuzüglich ihres Standbeins im Reich der Mitte weiten sie ihre geschäftlichen Tätigkeiten in Asien aus, um unter anderem Kosten in der Produktion zu sparen.

Auch Vietnam, aktuell mit starker Inflation und Problemen im Bankensektor behaftet, bietet den meisten Branchen in den kommenden drei Jahren gute Perspektiven – allen voran im Bereich Konsumgüter, Gesundheitspflege und Informationstechnologie. Laut Studie sehen die Befragten zwar kurzfristige Herausforderungen für die Marktteilnehmer, die mittelfristigen Chancen sind aber höher als beispielsweise in Singapur, Thailand oder Malaysia.

Über die ASEAN-Staaten:

Der Verband Südostasiatischer Nationen, kurz ASEAN (von engl. Association of Southeast Asian Nations) wurde 1967 von Thailand, Indonesien, Malysia, den Philippinen und Singapur gegründet. Er hat das Ziel, das seine Mitglieder durch wirtschaftlichen Aufschwung, sozialen Fortschritt und politische Stabilität zusammenarbeiten und so näher an die führenden Wirtschaftsnationen herangeführt werden. Die heutigen Mitglieder sind die Schwellen- und Entwicklungsländer Indonesien, Malaysia, Thailand, Vietnam, die Philippinen, Kambodscha, Laos, Brunei und Myanmar sowie das Industrieland Singapur. In diesen Ländern leben insgesamt mehr als 500 Millionen Menschen.

Über die Studienreihe:

Die internationale Studie „Reiche Ernte - Chancen in Südostasiens Schwellenländern“ ist nach der Studie „Verheißung oder Gefahr – Die Verlockungen der Emerging Markets?“ bereits die zweite Umfrage einer Studienreihe zu Chancen und Risiken in Schwellenländern, die Atradius in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins The Economist, durchführt. Wie die aktuelle Studie über Südostasien werden sich auch die folgenden Studien mit Schwellenländern einer Region beschäftigen und sich auf die dortigen Gegebenheiten für Investoren und Exporteure konzentrieren.

Die Studie „Reiche Ernte - Chancen in Südostasiens Schwellenländern“ steht – wie schon die erste Studie – im Bereich “Publikationen” kostenlos zum Download bereit.

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Peter Schmidt von Swiss Re in den Vorstand von Atradius berufen

Zürich/Amsterdam, 16. Juli 2008 - Atradius hat Peter Schmidt zum Chief Market Officer ernannt. In dieser Position ist er ab 1. August 2008 verantwortlich für die Kreditversicherung in Kontinentaleuropa (ausgenommen Spanien und Portugal) sowie für die Geschäftsbereiche Bonding, Instalment Credit Protection, Dutch State Business und Atradius Re.

„Peter Schmidt besitzt langjährige Erfahrung im europäischen Kredit- und Bürgschaftsgeschäft. Seine Kenntnisse insbesondere in den Bereichen Customer Relationship Management, globale Unternehmensstrategie und neue Geschäftsentwicklung ermöglichen es uns, künftig noch effektiver auf die Bedürfnisse unseres ausgedehnten europäischen Netzwerks  in den Bereichen Kreditversicherung und Bürgschaften einzugehen. Darüber hinaus wird er zum weiteren Wachstum unseres Unternehmens beitragen“,  so Paul-Henri Denieuil, Aufsichtsratsvorsitzender von Atradius.

Peter Schmidt (47) verfügt über mehr als 22 Jahre Berufserfahrung, von denen er 19 Jahre im Kredit- und Bürgschaftsgeschäft der Swiss Re tätig war. Hier arbeitet er derzeit als Managing Director – Head of Credit Solutions Client Markets

Peter Schmidt studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen (Schweiz).

Er wird am Hauptsitz von Atradius in Amsterdam (Niederlande) tätig sein.

 

Der Vorstand von Atradius setzt sich aus sechs Personen zusammen:

·         Isidoro Unda, Vorstandsvorsitzender und CEO

·         Peter Ingenlath, Stellv. Vorstandsvorsitzender und Chief Risk Officer

·         Delfin Rueda, Chief Financial Officer

·         Tommie Sjödahl, Chief Market Officer

·         David Capdevila, Chief Market Officer

·         Peter Schmidt, Chief Market Officer

 

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Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

 

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 Atradius - Peter Schmidt

 

 

 

 

 

 

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China sinkt in der Gunst von Investoren, andere Schwellenländer holen auf

  • Atradius veröffentlicht Studie über Chancen und Risiken in Schwellenländern
  • Weiterhin große Chancen, Risiken werden aber häufig unterschätzt
  • Unternehmen kommen in kleineren Märkten oft schneller zum Erfolg

Zürich, 25. Juni 2008 – Die Perspektiven für Geschäfte in Schwellenländern sind weiterhin sehr gut. China ist aber nicht mehr unangefochten Zielland Nummer eins. Andere Länder haben für Unternehmen an Attraktivität gewonnen. Zwar gaben 60 Prozent der befragten Unternehmensvertreter an, in den vergangenen drei Jahren ihren Hauptfokus unter den Schwellenländern auf das Reich der Mitte gelegt zu haben, gefolgt von Indien mit 41 Prozent und den restlichen südostasiatischen Staaten mit 26 Prozent. Dieser Trend scheint sich allerdings zu ändern, denn nur noch 48 Prozent wollen weiterhin schwerpunktmäßig auf China setzen. China ist damit noch immer führend, aber der Vorsprung schmilzt. 45 Prozent zieht es in Zukunft nach Indien und nahezu gleich auf mit 25 beziehungsweise 24 Prozent liegt das Interesse für Mittel- und Osteuropa, Südostasien (ohne China) und Russland. Nach Expertenmeinung deutet sich für das Reich der Mitte eine Änderung an. China wird künftig weniger als günstiger Produktionsstandort für Unternehmen interessant sein, sondern vielmehr als wachsender Konsummarkt.

„Einige Unternehmen haben erkannt, dass multinationale Unternehmen in kleineren Märkten wie Thailand, Vietnam oder auch in einigen Ländern Mittel- und Südamerikas schneller erfolgreich sein können“, sagt Dr. Peter Ingenlath, Chief Risk Officer und stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Atradius. Er zitiert dabei Ergebnisse aus der internationalen Studie „Verheißung oder Gefahr? – Die Verlockungen der Emerging Markets“, die von Atradius, einem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherungen und Inkassodiensten, aktuell herausgegeben wurde. Für die Studie ließ Atradius mehr als 300 Experten aus 19 Branchen im Asien-Pazifik-Raum, Mittleren Osten sowie in Nordamerika, Lateinamerika, West- und Osteuropa und Afrika befragen.

Rezession würde auch Schwellenländer treffen

„Laut Studie treffen Investoren ihre Entscheidung für ein Land oft noch immer aus dem Bauch heraus und weniger nach gründlicher Risikoabwägung“, sagt Ingenlath. „Die Ergebnisse unserer Untersuchung sollen Unternehmen für die speziellen Risiken in Schwellenländern sensibilisieren, damit sie sich besser vorbereiten können“, so Ingenlath weiter. Denn trotz des großen Optimismus vieler Unternehmer für die Länder hätte die Studie eines deutlich gemacht: „Die dortigen Risiken werden unterschätzt“, sagt Ingenlath. So sind Schwellenländer mittlerweile zwar besser gewappnet, um durch kurze Wirtschaftskrisen in den entwickelten Ländern nicht ebenfalls in den Sog der Krise zu geraten. „Einer längeren Rezession in den Industrienationen können sich die dortigen Märkte aber nicht entziehen“, sagt Ingenlath. Und die Wahrscheinlichkeit eines negativen Wirtschaftswachstums – zumindest für einige Quartale – wird nicht zuletzt infolge der Subprime Krise in den USA, von vielen Experten prognostiziert.

Hinzu kommt: 72 Prozent der Befragten rechnen in den kommenden drei Jahren mit steigenden Chancen für ihr Unternehmen in Schwellenländern. Aber: Nur 30 Prozent schätzen, dass sich im gleichen Zeitraum auch die Risken verringern würden. 69 Prozent sind der Ansicht, dass die Risken gleich bleiben oder sich sogar noch verschärfen werden.

Zu den bedeutenden bzw. sehr bedeutenden Hemmnissen für ihren Unternehmenserfolg zählten die Befragten makro-ökonomische (92 Prozent) und politische Instabilität (91 Prozent) sowie unklare bürokratische Regeln (91 Prozent). Als operativ bedeutende bzw. sehr bedeutende Hemmnisse nannten die Experten mangelnde Infrastruktur (84 Prozent), unzureichende Schlüsselqualifikationen (75 Prozent) und Kreditrisiken (74 Prozent).  

55 Prozent erwarten mehr als 16 Prozent Umsatzwachstum

Trotz dieser Risiken überwiegt der Optimismus. Er zeigt sich bei den Befragten vor allem in den Umsatzerwartungen in den Schwellenländern für die kommenden drei Jahre. Gaben für die vergangenen drei Jahre 42 Prozent der Unternehmen an, dass Ihr Umsatzwachstum pro Jahr bei mehr als 16 Prozent lag, so erwarten dieses Wachstum in den kommenden drei Jahren bereits 55 Prozent der Unternehmen.

Diese Wachstumsmöglichkeiten sind für 90 Prozent der Unternehmen wichtige bis sehr wichtige Kriterien bei ihren Planungen für mögliche Aktivitäten in diesen Märkten. Ebenfalls vorne liegen die Aspekte, von dort aus internationale Kunden besser bedienen (58 Prozent) und dem Wettbewerbsdruck ausweichen zu können, der sich in ihren Heimatmärkten zunehmend verstärkt hat (57 Prozent). 

Der Trend für Investitionen in Schwellenländern scheint ungebrochen. 782 Milliarden US-Dollar flossen laut dem Institute of International Finance 2007 in diese Länder – mehr als jemals zuvor. Davon entfielen 255 Milliarden US-Dollar ausländische Direktinvestitionen – 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2006. Dabei favorisieren für den Markteintritt 29 Prozent der Unternehmen eine strategische Allianz oder eine Partnerschaft, 23 Prozent eröffnen eine Repräsentanz und 14 Prozent importieren Waren.  

Über die Studienreihe:

Die internationale Studie „Verheißung oder Gefahr – Die Verlockungen der Emerging Markets?“ ist die erste Umfrage einer Studienreihe zu Chancen und Risiken in Schwellenländern, die Atradius in Kooperation mit der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins The Economist, durchführt. Die folgenden Studien, beginnend mit Südostasien, werden sich jeweils einer zu den Schwellenländern zählenden Region widmen und sich auf die dortigen Gegebenheiten für
Investoren und Exporteure konzentrieren.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

Die Studie „Verheißung oder Gefahr? – die Verlockungen der Emerging Markets“ steht hier kostenlos zum Download bereit.


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Peter Ingenlath neuer Chief Risk Officer bei Atradius

Die Rolle des Chief Market Officer wird auf drei Regionen aufgeteilt

Amsterdam/Zürich, 10. Juni 2008 – Der Kreditversicherer Atradius hat seinen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, Dr. Peter Ingenlath, zum Chief Risk Officer ernannt. Gleichzeitig gab Atradius die Ernennung von drei neuen Chief Market Officer (CMO) bekannt. Die Zustimmung durch die zuständigen Behörden steht noch aus. Tommie Sjödahl wird CMO für die Kreditversicherungssparte in den Regionen NAFTA, Asien-Pazifik, Großbritannien sowie Irland und ist darüber hinaus für die Bereiche Global, Special Products und Collections zuständig. David Capdevila ist als CMO für das Geschäft in Spanien, Portugal und Brasilien verantwortlich. Ein weiterer CMO, der für den Bereich Kreditversicherung in den europäischen Ländern ohne iberische Halbinsel und Großbritannien/Irland zuständig ist, wird in Kürze bekannt gegeben. Er verantwortet zudem die Geschäftsfelder Bonding, Instalment Credit Protection, Dutch State Business und Atradius Re.

„Im Hinblick auf die sich derzeit verschlechternde Konjunktur glauben wir, dass Peter Ingenlath in seiner neuen Funktion als Chief Risk Officer den größten Beitrag zum Erfolg von Atradius leisten kann. In den letzten Jahren hat Atradius seine geographische Expansion erheblich ausgeweitet. Mit der Integration von Crédito y Caución haben wir beschlossen, die Vertriebsfunktion durch die Ernennung von drei CMOs zu stärken. Ich denke, dass wir mit einem Vorstand, der aus sechs erfahrenen Managern besteht, als Unternehmen gut positioniert sind. Damit wollen wir unser Geschäft weiter ausbauen, natürlich unter Aufrechterhaltung einer angemessenen Ertragslage. Ich möchte Peter Ingenlath für seinen exzellenten Beitrag zum Erfolg von Atradius in der Rolle des Chief Market Officer danken“, sagte Paul-Henri Denieuil, Vorsitzender des Atradius Aufsichtsrats.

Dr. Peter Ingenlath (50) arbeitet seit 1990 für Atradius und dessen Vorgängerunternehmen, seit 1999 ist er Mitglied des Vorstands. Ingenlath hat an der Universität Bonn Jura studiert und promoviert. Bevor er zu Atradius kam, war er als Rechtsanwalt tätig.

Tommie Sjödahl (57) ist seit 1972 in der Kreditversicherungsbranche tätig und arbeitet seit 1992 für Atradius und dessen Vorgängerunternehmen. Er kam als Managing Director für die schwedische Niederlassung zu Atradius und hat als Direktor des Geschäftsfeldes Global das integrierte Kreditversicherungsangebot für multinationale Unternehmen entwickelt. Sjödahl ist ebenso für die Expansion in der Asien-Pazifik-Region verantwortlich und hat vor kurzem die Führung des Bereichs Global Business Development übernommen.

David Capdevila (42) kam 1992 zu Grupo Catalana Occidente und stieg dort bis zum Mitglied des Managementteams in den Jahren 2003 bis 2006 auf. Vor seiner Ernennung zum CMO arbeitete er als General Manager für Crédito y Caución. Dort startete er im Jahr 2006. Capdevila hat an der Universität Barcelona sein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit versicherungsmathematischem Schwerpunkt abgeschlossen und hält einen MBA der IESE Business School.

„Durch sein umfangreiches Wissen im Hinblick auf unser Geschäft, das Risikoumfeld und die Zeichnungsanforderungen in der Kreditversicherungsbranche stärkt Peter Ingenlath in der Rolle des Chief Risk Officer unser Risikomanagement“, erklärte Isidoro Unda, CEO von Atradius. „Durch die Aufnahme von Tommie Sjödahl und David Capdevila in den Vorstand profitieren wir von deren Erfahrungen und regionalem Know-how. Damit haben wir unsere Märkte noch stärker im Fokus und können unser Angebot weiter verbessern.“

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherungen, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.

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Ruhe vor dem Sturm? Schweizer Unternehmen von Kreditkrise im internat. Vergleich wenig betroffen

Studie des Kreditversicherers Atradius zu den weltweiten Auswirkungen der Subprime-Krise auf Unternehmen

  • Aktuell nur 22 Prozent der Schweizer Unternehmen von Kreditkrise betroffen, 45 Prozent rechnen jedoch mit Auswirkungen auf die Industrie
  • 70 Prozent der Schweizer Unternehmen erwarten verstärkte Zahlungsausfälle ihrer Kunden
  • Großunternehmen häufiger betroffen als kleine und mittelständische Betriebe

Zürich, 3. Juni 2008 – Zwar rechnen 45 Prozent der Schweizer Unternehmen in Zukunft mit Auswirkungen der Finanzkrise auf die Industrie. Derzeit zeigen sich die Unternehmen in der Schweiz im Hinblick auf die globale Finanzkrise im internationalen Vergleich aber noch relativ entspannt. Nur 22 Prozent der Schweizer Unternehmen sind nach eigenen Angaben aktuell von den Auswirkungen der Kreditkrise betroffen.

Damit steht die Schweiz im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn
(31 Prozent) besser da. Mit den Niederlanden (21 Prozent) und Schweden (7 Prozent) weisen nur zwei Länder in diesem Punkt niedrigere Quoten auf. Gleichwohl rechnen 70 Prozent der Schweizer Unternehmen zukünftig mit vermehrten Zahlungsausfällen ihrer Kunden. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie zur globalen Finanzkrise von Atradius, einem weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherungen und Inkassodiensten. „Die für die allermeisten überraschende Veränderung der Risikolage rund um die Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass sich Risiken unvorhergesehen und plötzlich verschärfen können. Die Ergebnisse der Studie werden Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen helfen, sich auf diese Risiken besser vorzubereiten“, so Dr. Peter Ingenlath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Atradius.

Für die Studie hat Atradius 2.500 Unternehmen aus Europa, Nordamerika und Australien befragt. Die Erhebung erfolgte branchenübergreifend in insgesamt 14 Ländern. Hauptaussage der Studie: Großunternehmen sind von der Kreditkrise stärker betroffen als kleine und mittelständische Betriebe. Der häufigere Einsatz von Forderungsverbriefungen, ein breiteres Kundenspektrum und das globale Betätigungsfeld sind hierfür die Hauptgründe.

USA vor der Rezession – Nord- und Zentraleuropa gut behauptet

Unternehmen aus den USA (68 Prozent) und Mexiko (60 Prozent) spüren die Auswirkungen der Kreditkrise am deutlichsten. In Europa sind Italien (58 Prozent), Großbritannien (46 Prozent) und Spanien (44 Prozent) am meisten gefährdet. Am anderen Ende der Skala stehen die nord- und zentraleuropäischen Staaten.

Insgesamt wird aus der Atradius-Studie deutlich, dass die Kreditkrise – ausgehend von Nordamerika – nun auch zunehmend auf Unternehmen in anderen Ländern und Branchen übergreift. Die aktuelle Finanzkrise allein ist allerdings nach Einschätzung der Experten kein ausreichender Grund, um dort eine Rezession auszulösen.

„Schweizer Unternehmen sehen die Auswirkungen der Kreditkrise derzeit gelassen, spüren aber, dass dies eine trügerische Sicherheit ist: Zurzeit gibt es etliche zusätzliche Einflussgrößen wie die steigenden Energie- und Agrarpreise, die als negative Verstärker der Krise wirken. Je nach volkswirtschaftlichem Gesundheitsgrad werden die Länder dabei unterschiedlich hart getroffen. Insbesondere die USA stehen vor einer Rezession, während sich Nord- und Zentraleuropa noch sehr gut behaupten können“, sagt Lucien Hofmann, Country Manager Schweiz von Atradius. In fast allen Ländern seien aber einzelne Wirtschafssektoren in Mitleidenschaft gezogen.

Mit 51 Prozent ist die Energiebranche weltweit am stärksten von der Finanzkrise betroffen. Grund sind die in dieser Industrie verbreiteten Forderungsverbriefungen. Hier wurde auch die größte Kreditverknappung registriert. Auf Rang zwei der von der Finanzkrise am meisten gebeutelten Branchen rangieren Verbrauchsgüter und die Bauindustrie.

Über Atradius
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.


Die Studie „The Global Credit Crisis – Is the worst yet to come” steht in Internet unter www.atradius.com im Bereich “Publications” kostenlos zum Download bereit.


Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung

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Zahlungsmoral: Schweiz verteidigt Meister-Titel

  • Kreditversicherer Atradius legt Studie zur Zahlungsmoral von Unternehmen in Mittel- und Osteuropa vor
  • Schweizer zahlen als internationale Geschäftspartner am schnellsten
  • Rumänische Unternehmen von ausländischen Geschäftspartnern am schlechtesten bewertet

Zürich, 2. Juni 2008 – Aus Sicht ihrer mittel- und osteuropäischen Geschäftspartner begleichen Schweizer Unternehmen ihre Rechnungen am schnellsten. Das geht aus dem Atradius Zahlungsmoralbarometer Mittel- und Osteuropa hervor, das heute veröffentlicht wurde. Demnach zahlen die Schweizer ihre Verbindlichkeiten aus Osteuropa nach durchschnittlich 25 Tagen. Damit verteidigen die Schweizer ihren Titel als europäische Zahlmeister. Im Herbst letzten Jahres hatte die Schweiz bereits mit einer durchschnittlichen Zahlungsdauer von 39 Tagen innerhalb Westeuropas am besten abgeschnitten.
 

Die insgesamt deutlich kürzeren Fristen bis zur Begleichung einer Rechnung aus Osteuropa hängen mit den hier verbreiteten Zahlungsbedingungen zusammen. Fast die Hälfte aller Unternehmen aus Osteuropa besteht noch auf Vorauszahlung oder Nachnahme. „Wir sehen ein großes Potenzial für Kreditversicherung in Osteuropa. Die dortigen Unternehmen werden sich immer mehr den Zahlungsmodalitäten internationaler Handelspartner anpassen müssen. Damit wächst auch der Bedarf, Lieferantenkredite entsprechend abzusichern“, so Lucien Hofmann, Country Manager Atradius Schweiz.

Rumänien bei Zahlungsmoral und Außenständen noch Schlusslicht

Bei der subjektiven Beurteilung der Zahlungsmoral liegt die Schweiz vor Österreich und nach den Niederlanden auf Platz 2. 52 Prozent der befragten internationalen Geschäftspartner bescheinigen Schweizer Unternehmen eine „sehr gute“ oder „exzellente“ Zahlungsmoral. Die Zahlungsmoral rumänischer Unternehmen wird dagegen von deren internationalen Geschäftspartnern am schlechtesten bewertet. 46 Prozent attestieren ihnen eine „schlechte“ oder „mittelmäßige“ Zahlungsmoral.

Die Atradius-Studie ergab darüber hinaus, dass Unternehmen aus Rumänien ihre Außenstände auf bis zu 76 Prozent ihres Gesamtvermögens anwachsen lassen – negativer Spitzenwert in Osteuropa. Bei polnischen Unternehmen summieren sich nicht bezahlte Lieferungen und Leistungen immerhin noch auf 36 Prozent des Gesamtvermögens. Rumänische und polnische Unternehmen heben sich mit diesen Werten deutlich vom Durchschnitt der anderen untersuchten Länder ab, hier liegt die Quote der Außenstände in Bezug auf deren Gesamtvermögen zwischen 10 und 14 Prozent. „Die hohen Außenstände in Rumänien zeigen, dass Lieferantenkredite hier als einfachste und günstigste Kreditform genutzt werden“, so Lucien Hofmann von Atradius. „Das Studienergebnis deutet auf eine sehr restriktive Kreditvergabepraxis der rumänischen Banken hin. Immerhin ist Korruption in diesem Land nach wie vor eines der größten Risiken.“

Risiko aufzeigen, um sich besser schützen zu können

Dies sind Ergebnisse der aktuellen Studie “Zahlungsmoralbarometer Mittel- und Osteuropa“, die von dem Kreditversicherer Atradius herausgebracht wurde. Atradius befragte hierzu 1.200 Unternehmen aus den osteuropäischen Ländern Polen, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Ungarn sowie Österreich, das von vielen internationalen Unternehmen als Basis für den Handel auf osteuropäischen Märkten genutzt wird. „Das Insolvenzrisiko eines Unternehmens ist stark von der Zahlungsmoral seiner Kunden abhängig“, sagt Hofmann. Deshalb untersucht Atradius regelmäßig die Zahlungsmoral der Unternehmen. „Wir möchten das Risiko auf den internationalen Märkten aufzeigen, damit sich Unternehmen besser schützen können“, so Hofmann weiter.

Weitere Informationen zur Studie:
Atradius ermittelt bereits seit 2006 im „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ regelmäßig die Zahlungsmoral von Unternehmen in Europa. Für international tätige Unternehmen sind diese Informationen von entscheidender Bedeutung. Nur mit ihnen können sie Risiken richtig einschätzen und die Gefahr minimieren, durch ausstehende Zahlungen selber in eine finanzielle Schieflage zu geraten.

Weitere Informationen zu Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Hauptsitz des Unternehmens ist Amsterdam. Atradius versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).

Die aktuelle Studie “Zahlungsmoralbarometer Mittel- und Osteuropa“ und alle weiteren Studien der Reihe „Atradius Zahlungsmoralbarometer“ steht Ihnen hier als kostenloser Download zur Verfügung.

Druckfähige Grafiken aus der Studie finden Sie im Bereich „Presse“.


Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung

Andrea Köhnen
Pressesprecherin Atradius Schweiz
Tel.: +41 43 300 64 64
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Atradius erhält Auszeichnung als „Best Credit Insurance Provider 2008“ vom Magazin World Finance

Zürich, 25. April 2008 – Das britische Magazin World Finance hat Atradius als besten Kreditversicherer 2008 ausgezeichnet. Die Jury erkannte damit den bedeutenden Beitrag des Unternehmens durch seinen zuverlässigen und leistungsstarken Service in den unterschiedlichsten Märkten an. Atradius bietet Kreditversicherung sowie weitere Produkte und Dienstleistungen rund um das Kreditmanagement einschließlich Inkasso-Dienste und ist in mehr als 40 Ländern vertreten.

Die Entscheidung der Jury, zu der auch der Chefredakteur von World Finance, der BBC-Journalist Hywel Jones und weitere renommierte Finanzexperten gehörten, fiel auf Basis einer Vielzahl von Kriterien, wie zum Beispiel Innovation und Originalität, Projektmanagement, Wettbewerbsvorsprung, Marktführerschaft, weltweite Präsenz, Nachweis kontinuierlicher Entwicklung, positive Berichterstattung in den Medien sowie Transparenz und eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung.

Isidoro Unda, CEO von Atradius, sagt: „Wir sind sehr stolz auf diese internationale Auszeichnung. Der Preis ist eine Anerkennung für das engagierte Atradius-Team, das sich kontinuierlich für beste Produkte und Dienstleistungen in seiner Klasse einsetzt. Unsere Kunden sind uns wichtig. Ihre Anforderungen zu erkennen und darauf mit maßgeschneiderten Lösungen zu reagieren, hat unsere Produktentwicklung und weltweite Expansion maßgeblich vorangetrieben. Wir sind sicher, dass wir mit diesem Anspruch auch in Zukunft erfolgreich sein werden.“


Über World Finance

World Finance ist ein führendes Finanzmagazin in Großbritannien, das im zweimonatlichen Rhythmus von World News Media herausgegeben wird.

Der Artikel über die Auszeichnung zum Best Credit Insurance Provider erscheint in der April/Mai-Ausgabe von World Finance (Seite 188) bzw. im Online-Magazin unter: http://cde.cerosmedia.com/1B48047b42244d3012.cde

Für weitere Informationen: http://www.worldfinance.com


Über Atradius:

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).


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Atradius meldet Ergebnisse für 2007

Gesamteinnahmen von fast 1,4 Milliarden Euro, Anstieg des Nettogewinns um 56 Prozent

Amsterdam, 10. April 2008 – Atradius, ein weltweit führender Anbieter von Kreditversicherungen und Inkassodiensten, hat seinen Nettogewinn um
56 Prozent von 105,3 Millionen Euro im Jahr 2006 auf 164,2 Millionen Euro im Jahr 2007 gesteigert. Diese Ergebnisverbesserung resultiert aus einem Zuwachs der verdienten Bruttoprämien von 6,7 Prozent auf 1.148,6 Millionen Euro gegenüber 1.076,5 Millionen Euro im Jahr 2006. Damit konnte Atradius die verdienten Nettoprämien und den Nettogewinn aus fortgeführtem Geschäft im fünften Jahr in Folge erheblich verbessern.

Die Geschäftszahlen 2007 beinhalten nicht die Ergebnisse des Kreditversicherers Crédito y Caución, der Anfang 2008 Teil der Atradius-Gruppe wurde.

Die Zahlen im Überblick

· Anstieg des Nettogewinns um 56 Prozent auf 164,2 Millionen Euro (2006: 105,3 Millionen Euro)

· Anstieg der verdienten Bruttoprämien um 6,7 Prozent auf 1.148,6 Millionen Euro (2006: 1.076,5 Millionen Euro)

· Steigerung des Service-Umsatzes und sonstiger Einnahmen um 9,2 Prozent auf 166,9 Millionen Euro (2006: 152,9 Millionen Euro)

· Steigerung der Nettoerträge aus Kapitalanlagen um 48,1 Prozent auf 79,7 Millionen Euro (2006: 53,8 Millionen Euro)

· Verbesserung der Nettoschadenquote von 45,8 Prozent auf 41,3 Prozent

· Verbesserung der Bruttokostenquote von 39,0 Prozent auf 38,5 Prozent

· Verbesserung der „Combined Ratio“ (Schaden-Kostenquote) von 86,8 Prozent auf 79,2 Prozent

· Die Eigenkapitalrendite betrug 21,3 Prozent gegenüber 16,3 Prozent im Jahr 2006

Versicherungsgeschäft

Die Bruttoeinnahmen aus dem Versicherungsgeschäft stiegen um 6,4 Prozent auf 1.261,2 Millionen Euro. Dies spiegelt ein starkes Wachstum im Kreditversicherungsgeschäft wider, das sich um 4,7 Prozent verbesserte. Dabei stiegen die Einnahmen  im traditionellen Kreditversicherungsgeschäft um 2,5 Prozent, im Produktsegment Atradius Global für multinationale Konzerne um 10,1 Prozent und im Bereich „Special Products“ um 20,5 Prozent.

Die Einkünfte aus dem Bürgschaftsgeschäft sanken infolge einer Portfolio-Optimierung zur Verbesserung der Rentabilität um 7,7 Prozent.

Die Einnahmen aus dem aktiven Rückversicherungsgeschäft stiegen von 50,0 Millionen Euro auf 83,8 Millionen Euro, was vor allem auf die im Jahr 2006 eingeführte Umsetzung der neuen Rechnungslegungsgrundsätze zur Darstellung der verdienten Prämien zurückzuführen ist. Davon abgesehen entwickelt sich das Rückversicherungsgeschäft konstant.

Bei der Absicherung von Ratenkrediten (Instalment Credit Protection) stiegen die Einnahmen um 7,3 Prozent.

Die ersten Ergebnisse für das Zeichnungsjahr 2007 deuten auf eine Verschlechterung des Risikoumfelds hin. Dennoch verbesserte sich das Schadenergebnis im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Auflösung von Schadenrückstellungen für vorangegangene Zeichnungsjahre.

Isidoro Unda, Vorstandsvorsitzender von Atradius: „Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie bieten wir unseren Kunden hochwertige Produkte und Dienstleistungen und außerdem einen erstklassigen Kundenservice. Unsere Ergebnisse für das Jahr 2007 zeigen eindeutig, dass wir mit dieser Strategie richtig liegen.“

Servicegeschäft

Der Umsatz im Servicesegment ohne Berücksichtigung der Prüfungsgebühren stieg um 12,3 Prozent auf 61,8 Millionen Euro. Das Inkassogeschäft, das den größten prozentualen Anteil am Service-Umsatz stellt, wuchs um 18,1 Prozent. Dies ist das Ergebnis eines erweiterten Service-Angebots durch beträchtliche Investitionen in Personal, Informationstechnologie und die Ausweitung des weltweiten Netzwerks.

Isidoro Unda ergänzt: „Unsere Kunden tätigen ihre Geschäfte weltweit. Daher ist es sehr wichtig, dass wir sie überall unterstützen können, wo sie geschäftlich tätig sind. Unser Anspruch ist es, unseren Kunden durch ein globales Inkassonetzwerk optimale Serviceleistungen zu bieten. Damit unterstützen wir nicht nur unsere kreditversicherten Kunden, sondern können dieses Geschäft auch unabhängig davon entwickeln.“

Märkte

Regional verzeichnete Atradius auf nahezu allen Märkten ein starkes Wachstum. Die nordeuropäischen Länder entwickelten sich gut. Die Niederlande waren mit einem Zuwachs von 8 Prozent der umsatzstärkste Markt in der Region. Das starke Umsatzwachstum von 26,5 Prozent in den meisten Märkten Mittel- und Osteuropas glich geringere Einnahmen in Deutschland aus. In Südeuropa wurde der Umsatzrückgang in Italien infolge einer Restrukturierung des Portofolios im Bürgschaftsgeschäft durch die Entwicklung in Frankreich, Belgien und Spanien mehr als kompensiert. Die Region erzielte damit insgesamt ein Wachstum von 3,5 Prozent. Die Einnahmen in Großbritannien und Irland erhöhten sich um 19,5 Prozent, bedingt durch eine Steigerung der Einnahmen aus dem aktiven Rückversicherungsgeschäft und der Kreditversicherungseinnahmen in Irland. In der NAFTA-Region ging der Umsatz in den USA zurück, Mexiko und Kanada verzeichneten dagegen ein starkes Wachstum. Die Ergebnisse der NAFTA-Region wurden zudem durch den schwachen US-Dollar beeinflusst. In Ozeanien und Asien stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 56,9 Prozent. Die Erschließung dieser Märkte ebnete den Weg für verbesserte Serviceleistungen und entsprechende Umsatzsteigerungen mit bestehenden Kunden, die ebenfalls in diese Märkte expandieren.

Ausblick

Atradius wurde durch die Finanzkrise im Jahr 2007 weder in der direkten Geschäftstätigkeit noch bei Investitionen nennenswert beeinflusst. Dennoch werden erhebliche Auswirkungen der Finanzkrise auf die weltweite Wirtschaft erwartet, und häufigere Zahlungsausfälle sowie ein gesteigertes Interesse an Kreditversicherungen sind im Jahr 2008 wahrscheinlich. Anzeichen einer rückläufigen Konjunktur in den USA und Europa machen sich bereits bemerkbar. Jedoch deutet die Lage insgesamt auf eine Fortsetzung des Wachstums in den meisten globalen Märkten hin – wenn auch mit einer geringeren Geschwindigkeit als in 2007.

Die Expansion im Jahr 2007 in Märkte wie die Türkei und Singapur sowie Kooperationsvereinbarungen in Russland und China treiben das Wachstum bei Atradius voran. Durch den Zusammenschluss mit Crédito y Caución Anfang 2008 steigerte Atradius seinen weltweiten Marktanteil auf 31 Prozent. Die Integration von Crédito y Caución in die Atradius-Gruppe wird eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Expansionsmöglichkeiten in Südamerika und der Schaffung weiterer Wachstumsmöglichkeiten in Asien spielen. Atradius wird weiterhin die Produktentwicklung vorantreiben und seine weltweite Präsenz im Kreditversicherungs- und Inkassogeschäft ausbauen, um die Angebotsqualität für seine Kunden zu optimieren.

Dazu abschließend Isidoro Unda: „Wir wollen überall, wo wir Geschäfte tätigen, der führende Kreditversicherer sein. Um das zu erreichen, halten wir an unserer Strategie fest: Wir bauen unsere Präsenz und Möglichkeiten auf den Märkten aus, in denen unsere Kunden aktiv sind, und führen neue Produkte und Dienstleistungen ein, die den Anforderungen unserer Kunden gerecht werden. Unser Anspruch ist es, einen erstklassigen Service zu bieten. Da sich das Risikoumfeld verschlechtert, legen wir ein besonderes Augenmerk darauf, unseren Kunden weiterhin intelligente und auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Risikomanagement-Lösungen zu bieten.”


Über Atradius
(nach dem Zusammenschluss von Atradius und CyC)
Die Atradius-Gruppe bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Dienste an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 31 Prozent unterstützt die Atradius-Gruppe Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Atradius hat mit 160 Büros Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.


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Stürme verhageln Geschäfte

Kreditversicherer Atradius veröffentlicht Studie zu Auswirkungen extremer Wetterverhältnisse auf Geschäftstätigkeit

Zürich, 25. März 2008 – Jedes vierte Unternehmen hatte im vergangenen Jahr mit den Auswirkungen extremer Wetterverhältnisse zu kämpfen. Das führte bei jedem zweiten betroffenen Unternehmen zu steigenden Kosten und bei über 40 Prozent zu sinkenden Umsatzzahlen. Bei 60 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen verhagelten Stürme die Geschäfte. In Frankreich (43 %) und Italien (42 %) sorgten hauptsächlich Hitzewellen für Geschäftseinbußen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Kreditversicherers Atradius unter 600 Unternehmen aus sechs europäischen Ländern.

Auch in Zukunft sehen die europäischen Unternehmen dunkle Wolken am Horizont. Rund 40 Prozent gehen davon aus, dass extreme Wetterbedingungen ihr Geschäft in den nächsten zehn Jahren belasten werden. Fast drei Viertel der Befragten befürchten, dass zukünftige Generationen unter dem Klimawandel leiden werden.

Trotz der negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit trifft nur jedes dritte Unternehmen, das im vergangenen Jahr unter extremen Wetterverhältnissen gelitten hat, entsprechende Vorkehrungen. Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen gehören Versicherungen (27 %) und die Erstellung eines Krisenmanagementplans (23 %). Wenn es um die langfristige Prävention von Wetterschäden geht, ist eine Versicherung mit 56 Prozent die mit Abstand meist genutzte Maßnahme.

„Um sich vor negativen Auswirkungen extremer Wetterverhältnisse auf die Geschäftstätigkeit zu schützen, sollten Unternehmen frühzeitig die richtigen Schutzmaßnahmen ergreifen“, so Lucien Hofmann, Country Manager Atradius Schweiz. „Umsatzeinbußen durch Sturmschäden oder andere wetterbedingte Beeinträchtigungen können leicht zu Zahlungsschwierigkeiten eines Abnehmers führen. Eine Kreditversicherung schützt auch in diesem Fall vor Forderungsausfällen.“

Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).

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Unternehmen unterschätzen Risiken in Emerging Markets

Kreditversicherer Atradius veröffentlicht repräsentative Studie zu Risiken im Handel mit Indien, China, Russland, Brasilien und Mexiko

Zürich, 26. Februar 2008 – Fast alle Unternehmen unterschätzen die Risiken im Handel mit Emerging Markets, bevor sie dort tätig werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Atradius. Der Kreditversicherer ließ über 600 Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen und Branchen aus sechs europäischen Ländern zu Handelsrisiken in Indien, China, Russland, Brasilien und Mexiko befragen. Die am häufigsten genannten Risiken sind unzureichende Informationen über die Bonität potenzieller Kunden, politische Einflussnahme, ein schwaches Rechtssystem und Korruption. „Mit teils zweistelligen Wachstumsraten bieten aufstrebende Märkte ein enormes Potenzial für Schweizer Unternehmen. Diese Chance kann jedoch leicht zur Falle werden, wenn wichtige Informationen zu neuen Geschäftspartnern fehlen und Zahlungen ausbleiben“, so Lucien Hofmann, Country Manager Atradius Schweiz. „Gerade beim Eintritt in neue Märkte ist es daher umso wichtiger, sich gegen Zahlungsausfälle abzusichern.“

Unternehmen ohne Erfahrungen in den jeweiligen Märkten stuften die Risiken grundsätzlich geringer ein als Unternehmen, die bereits dort agierten. So betrachten 32 Prozent der Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in Russland unzureichende Informationen über die Bonität russischer Kunden als hohes Risiko. Dagegen rechnen nur 18 Prozent der international tätigen Unternehmen ohne Geschäft in Russland mit diesem Risiko. 26 Prozent der Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in China sehen ein großes Risiko im schwachen chinesischen Rechtssystem. Aber nur 14 Prozent der international tätigen Unternehmen ohne Geschäft in China stufen dies als nennenswerte Gefahr ein.

China wichtigster Handelspartner –  
Russland größtes Korruptionsrisiko

Der wichtigste Handelspartner der befragten europäischen Unternehmen unter den Emerging Markets ist China. Auf Platz zwei und drei rangieren Russland und Indien. Russland ist das Land, dem die Unternehmen das höchste Korruptionsrisiko beimessen. Rund 30 Prozent der Befragten bewerteten Korruption in Russland als beträchtliches bis hohes Risiko. In allen anderen Ländern stuften nur 17 bis 20 Prozent dieses Risiko als so hoch ein. „Kreditauskünfte in Russland geben üblicherweise nicht die wirkliche Eigentümerstruktur und Organisation eines Unternehmens wieder. Firmenbesuche sind daher unabdingbar, um ein realistisches Bild potenzieller Geschäftspartner zu bekommen. Schweizer Unternehmen sollten dafür auf kompetente Partner vor Ort zurückgreifen“, so Hofmann von Atradius.

 

Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 31 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 460 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.900 Mitarbeitern und mehr als 160 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 52 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 22.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).

Die komplette Studie „Risks in Trading with Emerging Markets“ steht auf www.atradius.ch im Bereich Publikationen/Aktuelles zum Download bereit.

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Atradius und Crédito y Caución: Zusammenschluss vollzogen

Amsterdam-Madrid, 28. Januar 2008 – Atradius N.V. und Crédito y Caución, die zweit- bzw. viertgrößten Kreditversicherungs-unternehmen weltweit, haben den Zusammenschluss der Unternehmen vollzogen. Die Kreditversicherer werden beide als Teil der Atradius Group am Markt auftreten. Die Atradius Group bietet ihren Kunden in 40 Ländern Produkte und Dienstleistungen rund um Kreditversicherung, Bürgschaften und Garantien, Inkasso, Bonitätsinformationen und verwandte Services.

Paul-Henri Denieuil, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Atradius N.V., kommentierte: „Beide Unternehmen haben diesen Zusammenschluss angestrebt, seit Crédito y Caución im Jahr 2003 Anteilseigner der Atradius N.V. wurde. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die weltweite Kreditversicherungsbranche anzuführen.”

Jesús Serra, Vorstandsvorsitzender von Crédito y Caución, ergänzt: „Wir können jetzt die Stärken beider Unternehmen nutzen. Mit dem Angebot spezialisierter Produkte, die individuellen Versicherungsbedarf abdecken können, und erstklassigem Service, können wir unseren Kunden nun einen breiteren Deckungsschutz zur Verfügung stellen.”

Atradius ist einer der weltweit führenden Anbieter von Kreditversicherung und Inkasso-Diensten. Crédito y Caución ist Marktführer in Spanien und Nummer zwei in Portugal. Als Teil der Atradius Group werden beide Unternehmen ihre lokalen Markennamen behalten, um deren starken Wiedererkennungswert zu sichern.

Isidoro Unda, CEO von Atradius N.V., fasst zusammen: „Unser Hauptanliegen sind unsere Kunden. In der gestärkten Atradius Group werden wir uns vor allem dafür einsetzen, die Bedürfnisse unserer Kunden zu bedienen. Wir haben unsere finanzielle Position gestärkt und unser Service-Angebot optimiert, unter anderem durch die Erweiterung unserer Standorte, insbesondere in Lateinamerika.”

Über Atradius N.V.:

Atradius ist einer der führenden Kreditversicherer mit einem Umsatz von circa 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil von weltweit 24 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich weltweit Handelstransaktionen im Wert von circa 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Inkasso und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Bonitätsinformationen über 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius erhielt von Standard & Poor’s das Rating “A” (outlook stable) und “A2” von Moody’s (outlook stable).

Über Crédito y Caución: 

Seit mehr als 75 Jahren trägt Crédito y Caución mit Kredit- und Kautionsversicherungen zum Wachstum von Firmen bei. Das Unternehmen schützt sie vor Insolvenz und Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel. Mit mehr als 70 Büros beträgt der Marktanteil von Crédito y Caución in Spanien nahezu 60 Prozent. In Portugal steht das Unternehmen mit einem Marktanteil von 34 Prozent an zweiter Stelle und ist somit Marktführer auf der Iberischen Halbinsel. Das Unternehmen expandierte kürzlich nach Brasilien. Die Ratings „A“ durch Standard & Poor’s bzw. „A2“ durch Moody’s bestätigen seine Solvenz.

Über Atradius Group nach dem Zusammenschluss:

Die Atradius Group bietet weltweit Kreditversicherung, Bürgschaften und Inkasso-Service an und ist in 40 Ländern vertreten. Mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 31 Prozent ist der Konzern der zweitgrößte Kreditversicherer weltweit. Mit ihren Produkten unterstützt die Atradius Group Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihrem Wachstum, indem sie sie vor Zahlungsrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel schützt. Die Atradius Group versichert jährlich weltweit Handelstransaktionen im Wert von rund 465 Milliarden Euro gegen Forderungsausfall. Mitarbeiter in 160 Büros haben Zugang zu Bonitätsinformationen über 52 Millionen Unternehmen weltweit und treffen täglich mehr als 22.000 Kreditlimitentscheidungen.


Die neue Aktionärsstruktur:

  • 64,2 % der Anteile befinden sich im Besitz der
    Grupo Compañía Española de Crédito y Caución
  • 25,0 % der Anteile befinden sich im Besitz der Swiss Re
  • 9,1 % der Anteile befinden sich im Besitz der
    Deutsche Bank-Tochtergesellschaft DB Equity S.a.r.l.
  • 1,7 % der Anteile befinden sich im Besitz der
    Sal Oppenheim-Tochtergesellschaft Betrados B.V.

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Schweizer zahlen am schnellsten

Kreditversicherer Atradius legt Zahlungsmoralbarometer vor

Zürich, 22. November 2007. Aus Sicht ihrer internationalen Geschäftspartner begleichen Schweizer Unternehmen im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn ihre Rechnungen am schnellsten. Das geht aus dem Atradius Zahlungsmoralbarometer hervor, das heute veröffentlicht wurde. Demnach zahlen die Schweizer ihre Verbindlichkeiten aus dem Ausland nach durchschnittlich 39 Tagen, dicht gefolgt von den Niederlanden mit 40 Tagen. Österreich und Deutschland lassen sich durchschnittlich 41 Tage Zeit. Nur Unternehmen aus der Region Asien-Pazifik sind im internationalen Handel genauso schnell wie die Schweizer.

Nicht alle Länder konnten jedoch ihren Ruf als Zahlmeister gegenüber ausländischen Geschäftspartnern verteidigen. Mit einer durchschnittlichen Zahlungsdauer von 62 und 61 Tagen befinden sich Spanien und Italien am unteren Ende des Rankings. „Unternehmen, die Chancen in ausländischen Märkten nutzen wollen, sollten über die Bonität ihrer Vertragspartner gut informiert sein und sich gegen mögliche Forderungsausfälle absichern“, so Lucien Hofmann, Country Manager Atradius Schweiz.

Ein Drittel der Unternehmen schutzlos gegen Forderungsausfälle
Zwar sind derzeit 30 Prozent aller befragten europäischen Unternehmen kreditversichert. Mehr als ein Drittel ergreift jedoch keinerlei Maßnahmen zum Schutz gegen Forderungsausfälle. Und fast die Hälfte der Befragten rechnet nicht mit ernsthaften Konsequenzen für ihr Unternehmen, sollte es zur Zahlungsunfähigkeit ihres wichtigsten Kunden kommen. Vier Prozent befürchten in diesem Fall den eigenen Bankrott. „Folgeinsolvenzen sind insbesondere für Unternehmen, die von einzelnen großen Kunden abhängig sind, eine Gefahr, die oft unterschätzt wird“, kommentierte Atradius-Experte Lucien Hofmann die Studienergebnisse. „Fest steht: Gezahlt wird in allen Ländern erst nach Ablauf des Zahlungsziels. Gerade in Folge einer länger anhaltenden Kreditkrise könnten Unternehmen mit einer hohen Fremdfinanzierung in die Insolvenz geraten“, so Hofmann weiter.

Über das Atradius Zahlungsmoralbarometer:

In einer umfassenden Studie hatte der Kreditversicherer Atradius von Ende August bis Mitte Oktober 2007 zum dritten Mal rund 1.200 Unternehmen aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden befragt, wie sie die Zahlungsmoral ihrer internationalen Geschäftspartner, darunter auch die Schweiz, einschätzen und welche Instrumente sie zur Absicherung ihrer Forderungen einsetzen.

Die detaillierten Ergebnisse aller Atradius Zahlungsmoralbarometer stehen im Internet unter www.atradius.ch im Bereich „Wir über uns/Publikationen/Zahlungsmoralbarometer“ zum Download bereit.


Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).

In der Schweiz ist Atradius mit Hauptsitz in Zürich auch in Lausanne und Lugano vertreten. 


Für weitere Informationen:
Atradius Corporate Communications
Andrea Riedle                                                Andrea Köhnen
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Atradius erhält Versicherungslizenz für die Türkei

Global führender Kreditversicherer sieht Chancen in einem schnell wachsenden Markt

Amsterdam / Istanbul, 11. September 2007. Die Atradius Kreditversicherung hat die Lizenz für den Betrieb des Kreditversicherungsgeschäfts in der Türkei erhalten. Von der Niederlassung in Istanbul aus wird der weltweit bereits in 40 Ländern vertretene Spezialist für Risikomanagement und die Absicherung von Forderungsausfällen landesweit tätig werden – für türkische Unternehmen und die lokalen Niederlassungen internationaler Konzerne. Zur Country Managerin Atradius Türkei wurde Frau Selda Eke, 41, berufen. Zuvor war sie im Risikomanagement und der Entwicklung von Finanzprodukten bei Aon Risk Services in Istanbul tätig.

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung wächst auch in der Türkei die Zahl der Unternehmen, die ihre Lieferantenforderungen absichern wollen. Die Marktdurchdringung von Kreditversicherungen ist jedoch bisher, verglichen mit Westeuropa, gering. „Die Türkei ist derzeit eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Mit seiner Lage zwischen Europa, Asien und den arabischen Golfstaaten ist das Land schon seit Jahrtausenden ein Handelsknoten. Über die Niederlassung in Istanbul wollen wir türkische und internationale Unternehmen nun bei der Erschließung neuer Märkte unterstützen“, sagt Thomas Langen, Atradius Regional Director für Deutschland, Mittel- und Osteuropa.

Isidoro Unda, Chairman und CEO von Atradius N.V. erklärt: „Als global aufgestellter Kreditversicherer spielen wir eine bedeutende Rolle bei der Absicherung des Welthandels. Deshalb ist es ein wichtiger Schritt in unserer weltweiten Wachstumsstrategie, nun auch in der Türkei aktiv zu werden.“

Atradius wendet sich mit seinen Dienstleistungen rund um Forderungsabsicherung und Risikomanagement an Konzerne und Exportunternehmen, die sich gegen Zahlungsverzögerungen oder Zahlungsausfall versichern wollen.


Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).


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Zahlungsmoral in vielen Branchen verschlechtert

Kreditversicherer Atradius legt detaillierte Branchenauswertung des Zahlungsmoralbarometers vor

Köln, 30. August 2007 – Die Zahlungsmoral in vielen europäischen Branchen hat sich zwischen Sommer 2006 und Winter 2006/2007 verschlechtert. Zu dieser Einschätzung kommt das Branchen-Spezial des Atradius Zahlungsmoralbarometers, das kürzlich veröffentlich wurde.

„In einigen Branchen wurden Verbindlichkeiten zwar zügiger bezahlt, doch das Risiko eines Forderungsausfalls wird damit nicht wesentlich geringer. Sollte die derzeitige Krise an den internationalen Kreditmärkten länger anhalten, könnten Unternehmen mit einer hohen Fremdfinanzierung in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Eine Absicherung des Forderungsbestands ist deshalb wichtiger denn je“, sagt Dr. Thomas Langen, Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius.

Vor allem die Zahlungsmoral in der Transportbranche wurde von den 1.200 Studienteilnehmern aus ganz Europa schlechter beurteilt als noch im Sommer vergangenen Jahres. Im Schnitt mussten Unternehmer 53 Tage darauf warten, bis ihre Forderung gegenüber dieser Branche beglichen wurden – ein halbes Jahr zuvor waren es noch 43 Tage. Auch die Chemie- und Pharmabranche benötigte deutlich länger, um ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen (59 statt 50 Tage). Häufiger als noch im Sommer 2006 ist es im Winter 2006/2007 in der Tansport- und auch in der Finanzbranche zu kompletten Zahlungsausfällen gekommen. Gleiches gilt auch für das produzierende Gewerbe; allerdings stehen in dieser Branche dem erhöhten Zahlungsausfallrisiko eine deutlich schnellere Bezahlung offener Rechnungen gegenüber: Im Schnitt dauerte es nur noch 48 Tage (Sommer 2006: 60 Tage), bis die Verbindlichkeit erfüllt wurde.

Positiver wurde die Automobilbranche bewertet – hier gab es deutlich weniger Verzögerungen beim Bezahlen und weniger Zahlungsausfälle als noch im Sommer 2006.

Das Branchen-Spezial des Atradius Zahlungsmoralbarometers steht Ihnen hier oder unter der Rubrik Publikationen/Zahlungsmoralbarometer zum Download zur Verfügung. In dem Dokument finden sich detaillierte Angaben zur Zahlungsmoral der 15 wichtigsten europäischen Branchen sowie länderspezifische Auswertungen für Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden.
 

Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A”-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2”-Rating von Moody's (outlook stable).
 

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Atradius Corporate Communications
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Pressesprecherin
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Einbruch an den Kreditmärkten

 

Amsterdam/Köln, 17. August 2007 – Die auf alle wichtigen Finanzmärkte durchschlagende US-Hypothekenkrise könnte sich nach Einschätzung des Kreditversicherers Atradius schon bald auf das Zahlungs­verhalten von Unternehmen mit hoher Fremdfinanzierung auswirken. Diese könnten Schwierigkeiten bekommen, ihre Zahlungsverpflichtungen aus Krediten und Lieferantenleistungen zu erfüllen.

„Vor allem Unternehmen mit einem hohen Fremdkapitalanteil nach der  Übernahme durch Private-Equity-Firmen stehen unter Beobachtung“, sagt Peter Ingenlath, Chief Market Officer von Atradius N.V., „einige der übernommenen Unternehmen sind dadurch hoch verschuldet. Der Einbruch an den Kreditmärkten, den wir jetzt erleben, markiert das Ende eines ungesunden Trends zu immer geringeren Eigenkapitalquoten bei Firmen-finanzierungen, wobei der Übernahme-Boom durch Private-Equity-Gesell-schaften zu teils irrationalen Finanzierungsverhältnissen geführt hat. Deshalb behalten wir auch die Deals, die noch nicht abgeschlossen sind, im Auge.“

Private-Equity-Transaktionen, bei denen das eingesetzte Fremdkapital mehr als sechs Mal höher ist als das laufende Betriebsergebnis, haben in den vergangen Jahren deutlich zugenommen. Mitte 2007 lag ihr Anteil an allen Private-Equity-Deals bei über 36 Prozent. 2002 waren es nur 4 Prozent aller Transaktionen, die derartig hoch fremdfinanziert durchgeführt wurden.

Atradius hält die erfolgte Korrektur an den Kreditmärkten im Rückblick für unvermeidlich. Zwar seien vor allem Finanzunternehmen und Inves-toren betroffen, der Kreditversicherer rechnet aber damit, dass die Folgen der Krise zunehmend andere Branchen erfassen werden. Der Zeitpunkt der Korrektur erweise sich als günstig, weil die großen europäischen Volkswirtschaften immer noch solide Wachstumsraten vorweisen. Das erlaube den Unternehmen, angemessen hohe Erträge zu erzielen, um ihren Schuldner- und Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kapitalgebern und Lieferanten nachzukommen.

Atradius hält die zu erwartende Anpassung der Risikoprämien für Unternehmenskredite für erforderlich, um die Stabilität der Kreditmärkte wieder herzustellen. Das werde es den Unternehmen erschweren, sich über Fremdkapital in ungesunder Größenordnung zu finanzieren. Ingenlath: „Bei unsicherer Entwicklung des operativen Geschäfts und steigenden Zinsen werden Unternehmen und ihre Aktionäre zweimal überlegen, ob sie ihre Finanzierungskosten voll auf die Unternehmen abwälzen. Als Kreditversicherer unterstützt Atradius Unternehmen sowohl bei der Risikominderung als auch bei der Erweiterung ihrer Geschäfte. Daher würden wir die Senkung der Fremdkapitalquoten solcher Unternehmen sehr begrüßen.“

 

Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).


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Kreditversicherer Atradius sieht Einbruch an den Kreditmärkten als notwendige Korrektur einer Übertreibung

 

Kreditversicherer Atradius eröffnet Büro in Lugano

Präsenz soll Beziehungen zu Tessiner Kunden stärken. 

Zürich, 19. Juli 2007 – Der Kreditversicherer Atradius betreut seine Kunden in der italienischsprachigen Schweiz ab sofort vom neuen Büro in Lugano aus. Atradius ist bereits seit 1962 mit einer Auslandsniederlassung in der Schweiz vertreten und derzeit Marktführer bei Kreditversicherungen gegen Zahlungsausfälle durch Abnehmer. Lugano ist neben Zürich und Lausanne der dritte Standort. „Viele unserer grossen, international tätigen Schweizer Kunden sind im Tessin ansässig“, sagt Lucien Hofmann, der Generalbevollmächtigte von Atradius für die Schweiz, „bei dem gegenwärtigen Wachstum hier in der Region haben wir uns nun entschlossen, mehr Präsenz vor Ort zu zeigen.“

Der Kanton Tessin ist für Atradius Schweiz eine sehr wichtige Region. Die Kunden kommen vor allem aus den Branchen Stahl, Kohle und der Bauwirtschaft. „Viele italienische Firmen verfügen über eine Niederlassung in Lugano“, ergänzt Vince Capasso, der das Atradius-Büro in Lugano leiten wird, „diese Kunden können wir von hier aus noch besser betreuen.“ Atradius will sich dabei auf klassische Kreditversicherungsdienstleistungen konzentrieren, aber auch auf speziell zugeschnittene Policen zur Absicherung von Einzelgeschäften, Politischem Risiko und Wechselkursschwankungen sowie auf Inkassodienstleistungen des Geschäftsbereichs Atradius Collections.

Ein wesentlicher Bestandteil der Leistungen des Kreditversicherers ist die Kreditprüfung von Unternehmen. „Atradius beschäftigt weltweit rund 600 Mitarbeiter allein für Unternehmensanalysen“, erklärt Vince Capasso. „Die Risikobewertung ist schliesslich ein entscheidendes Element für das internationale Geschäft unserer Kunden, um Zahlungsausfälle zu vermeiden.“ Insgesamt greift Atradius auf Informationen zu 45 Millionen Gesellschaften weltweit zu und trifft täglich mehr als 12.000 Entscheidungen über Kreditlimite.


Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).

 

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Atradius Schweiz

Vince Capasso
Leiter Büro Lugano
Tel.: +41 91 780 64 64
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Isidoro Unda wird neuer Vorstandsvorsitzender und CEO des Kreditversicherers Atradius

Amsterdam/Madrid, 4. Juli 2007 – Wie Atradius heute bekannt gab, hat der Aufsichtsrat von Atradius N.V. die Bestellung von Herrn Isidoro Unda zum Vorstandsvorsitzenden und CEO des Unternehmens bestätigt. Peter Ingenlath , der bisherige geschäftsführende CEO, wird weiterhin als Chief Market Officer und stellvertretender Vorstandsvorsitzender tätig sein. 

Paul-Henri Denieuil, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, sagte: „Seit September 2006 haben wir geplant, dass Isidoro Unda die Atradius-Gruppe führen wird. Wir erwarten von ihm einen wichtigen Beitrag bei der operativen Integration von Crédito y Caución und Atradius sowie für den geplanten Börsengang des Unternehmens.“

Isidoro Unda (54) arbeitete bei dem führenden spanischen Kreditversicherer Crédito y Caución seit 1988 und war dessen CEO seit 2001. Bereits seit Dezember 2003 ist Unda auch Mitglied des Aufsichtsrats von Atradius und dessen stellvertretender Vorsitzender seit 2006. Diese Ämter legt er nun mit seiner Berufung in den Vorstand der Atradius N.V. nieder. Unda, der Abschlüsse in Jura und Volkswirtschaft der Deusto Universität in Bilbao/Spanien besitzt, hat insgesamt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Finanz- und Versicherungswirtschaft. Aufsichtsratsämter bekleidete er bei den spanischen Versicherern Inverseguros S.A. und Mutua Madrileña Automovilista.

Isidoro Unda erklärte: „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Kollegen aus dem Vorstand und allen Mitarbeitern aus Crédito y Caución und Atradius den weltweit führenden Kreditversicherer zu formen. Das zusammengeschlossene Unternehmen wird die Kraft haben, einen noch größeren Kundennutzen zu liefern.“

Paul-Henri Denieuil sagte: „Nach dem Rücktritt unseres bisherigen CEO’s im Oktober 2006 hat Peter Ingenlath als geschäftsführender CEO mit dem Vorstand hervorragende Arbeit geleistet: Atradius hat sowohl auf seinen Kernmärkten als auch in neuen Märkten große Fortschritte gemacht. Dies wird insbesondere im erreichten Geschäftsergebnis sichtbar. Im Namen des Aufsichtsrat möchte ich dem Vorstand für seine außerordentliche Leistung danken.“

Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).

Über Crédito y Caución:

Seit mehr als 75 Jahren trägt Crédito y Caución mit Kredit- und Kautionsversicherungen zum Wachstum von Firmen bei. Das Unternehmen schützt sie vor Insolvenz und Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel. Mit einem Gesamtumsatz von rund 450 Millionen Euro und mehr als 70 Büros ist Crédito y Caución in Spanien der führende Kreditversicherer. In Portugal steht das Unternehmen an zweiter Stelle und ist somit Marktführer auf der Iberischen Halbinsel. Das Unternehmen expandierte kürzlich nach Brasilien. Die Ratings „A“ durch Standard & Poor’s bzw. „A2“ durch Moody’s bestätigen seine Solvenz.

 

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Andrea Riedle

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www.atradius.de
 

Christine Gerryn 
Tel.: +31 20 553-2047
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www.atradius.com
 

Crédito y Caución

Pavel Gómez del Castillo

Tel.: +34 91 432 6313

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www.creditoycaucion.com
 

 

Auftragsboom langfristig absichern

Der Kreditversicherer Atradius empfiehlt den deutschen Maschinenbauern ein vorausschauendes Finanzmanagement zur Absicherung ihres zyklischen Geschäfts. Da es gerade im Maschinen- und Anlagenbau oft Jahre dauert, bis Aufträge als Umsätze gebucht werden können, ist das konsequente Risikomanagement langfristiger Industrieausrüstungs- oder Infrastrukturaufträge mit einem oftmals beträchtlichen Finanzierungsvolumen enorm wichtig. „Wenn Unternehmen stark wachsen, müssen sie ihre Kreditlinien unter Umständen stark beanspruchen. Gerade bei teuren Investitionsgütern kann die Absicherung von umfangreichen Vorleistungen existenziell sein“, sagt Michael Timmermann, Country Manager Deutschland von Atradius.  

 

Gerade für das Exportgeschäft, nach wie vor einem Wachstumsfeld der deutschen Maschinenbauer, empfiehlt sich eine Kreditversicherungspolice mit langer Laufzeit und einem begleitenden permanenten Bonitätsmonitoring des Abnehmers. Atradius bietet Verträge zur Absicherung einzelner Aufträge mit einer Laufzeit von bis zu vier Jahren. Auch das sogenannte Fabrikationsrisiko, das Risiko der Zahlungsunfähigkeit eines Abnehmers während der Fabrikationszeit, kann für weitere zwei Jahre abgesichert werden.

 

„Unsere Kunden schätzen die Möglichkeit, langfristige Verträge genau nach ihren Bedürfnissen zu gestalten“, sagt Michael Timmermann, „im Moment verzeichnen wir eine steigende Nachfrage für die Absicherung solcher Einzelrisiken – auch weil sich viele Maschinenbauer schon vor Ende des Auftragsbooms in dem zyklischen Geschäft ihrer Branche absichern wollen.“

 

Am 15. Juni hat Atradius den „Branchenreport Maschinenbau in Deutschland“ veröffentlicht, in dem der Kreditversicherer einen detailierten Ausblick auf die Entwicklung der Branche gibt. Dieser Report ergänzt das halbjährlich erscheinende Atradius Zahlungsmoralbarometer.

 

Interessenten bietet Atradius den kostenfreien Download der beiden Studien unter "Publikationen" an.

 

Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).

 

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Atradius bietet weitere Publikationen kostenlos an:

Atradius Zahlungsmoralbarometer – Studie zum Zahlungsverhalten europäischer Unternehmen

Compass – Kundenmagazin von Atradius

Country Reports – Länderberichte mit Informationen über Risiken in verschiedenen Märkten

 

 

Kreditversicherer Atradius kooperiert in Russland mit AlfaStrachowanie

 

Amsterdam, 30. Mai 2007 - Atradius N.V., einer der weltweit führenden Kreditversicherer, hat ein Kooperationsabkommen mit dem russischen Versicherer AlfaStrachowanie geschlossen.

Der künftige russische Partner zählt zu den fünf größten Versicherungen in Russland und ist Teil der Alfa Group, zu der auch die größte private Bank des Landes, Alfa Bank, gehört. Gemäß der Vereinbarung wird AlfaStrachowanie den in Russland ansässigen Niederlassungen und Tochterfirmen von Atradius-Kunden Kreditversicherung anbieten. Diese Kooperation soll später erweitert werden, so dass AlfaStrachowanie auch seinen Versicherungsnehmern von Atradius entwickelte Kreditversicherungsprodukte offerieren kann.

Peter Ingenlath, CEO von Atradius, sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: “Wir trauen dem Kreditversicherungsmarkt in Russland Steigerungsraten von durchschnittlich 20 Prozent über die nächsten Jahre zu. Als einer der führenden russischen Versicherer verfügt AlfaStrachowanie über ein landesweites Vertriebsnetz und hat deshalb viel Wachstumspotenzial. Diese Mischung aus Marktzugang und ambitionierten Zielen macht AlfaStrachowanie zu einem interessanten Partner für uns in Russland. Mit der neuen Kooperation können wir wirkungsvoll auf die Anforderungen unserer bestehenden Kunden eingehen sowie Neugeschäft hinzugewinnen.“

Wladimir Skwortzow, CEO von AlfaStrachowanie, sagte: „Bei dem großen Bedarf an Kreditversicherungsleistungen in Russland brauchen wir einen zuverlässigen Partner, um sowohl Mittelständler im Inland als auch Großunternehmen im Ausland absichern zu können. Atradius bietet uns dafür den internationalen Standard, der völlig in Einklang mit russischem Recht steht.“

 

Über Atradius:
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).


Über AlfaStrachowanie:
AlfaStrachowanie OJSC gehört zu den fünf größten Versicherungen in Russland und erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 260 Millionen Euro. Das Unternehmen gehört zur Alfa Group, einem der größten privaten Industrie- und Finanzkonzerne Russlands. Dazu gehören zum Beispiel Alfa-Bank, TNK-BP, VimpelKom, Megafon, Golden Telecom und die X5 Einzelhandelsgruppe. AlfaStrachowanie ist ein Universalversicherer, der insgesamt 98 verschiedene Versicherungslinien oder -produkte anbietet. Das Unternehmen wurde von der Ratingagentur Expert RA mit A++ bewertet.
 

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Bei Interesse an einer Kreditversicherung in Russland wenden Sie sich bitte an:

Atradius Kreditversicherung
Joachim Osinski
Tel.: +49 221 2044 5306
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 

AlfaStrachowanie
Irina Alpatova
Tel.: +7 495 788 0999
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www.alfastrah.ru

 

 

Atradius N.V. mit Rekordergebnissen für 2006


Amsterdam, 19. April 2007
– Atradius N.V., ein weltweit führender Kreditversicherer und Inkassodienstleister, meldete heute einen Anstieg des Nettogewinns aus fortlaufendem Geschäft auf 105,3 Millionen Euro im Jahr 2006.

Dies entspricht einem Wachstum von 27,9 Prozent im Vergleich zu 82,3 Millionen Euro im Jahr 2005. Einschließlich des Ergebnisses aus eingestellten Geschäftsfeldern stieg der Nettogewinn im Jahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 Prozent. Die Verbesserung erfolgte aufgrund eines Anstiegs der verdienten Bruttoprämien um 1,7 Prozent von 1.0588 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 1.0765 Millionen im Jahr 2006 sowie aufgrund des Rückgangs der Nettobetriebsausgaben um 7,8 Prozent von 341,6 Millionen im Jahr 2005 auf 315,0 Millionen Euro im Jahr 2006.

 

Die Zahlen 2006 im Überblick

  • Der Nettogewinn aus fortlaufendem Geschäft stieg um 27,9% auf 105,3 Millionen Euro (2005: 82,3 Millionen Euro).
  • Der Nettogewinn stieg um 5,0% auf 105,3 Millionen Euro (2005: 100,3 Millionen Euro).
  • Der Nettoüberschuss aus Kapitalanlagen verzeichnete einen Zuwachs von 20,9% auf 55,5 Millionen Euro (2005: 45,9 Millionen Euro).
  • Der Gesamtumsatz nach Rückversicherung stieg um 2,6% auf 749,3 Millionen Euro (2005: 730,2 Millionen Euro).
  • Die Netto-Kostenquote verbesserte sich von 47,4% im Jahr 2005 auf 41,0%.
  • Die Netto-Schadenquote betrug 45,8% im Vergleich zu 43,9% im Jahr 2005.
  • Die Netto-Combined Ratio verbesserte sich von 91,3% im Jahr 2005 auf 86,8%.
  • Die Eigenkapitalrendite betrug im Durchschnitt pro Anteilseigner 16,3% verglichen mit 18,1% im Jahr 2005 (2005: 15,1% ohne Nettoergebnis aus eingestelltem Geschäft).
     

Versicherungsgeschäft

Die verdienten Bruttoprämien stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent. Die Einnahmen aus Kreditprüfungsgebühren stiegen um 2,4 Prozent. Die Einnahmen aus dem traditionellen Kreditversicherungsgeschäft verzeichneten einen Anstieg von 3,4% Prozent, der hauptsächlich in den Wachstumsmärkten in Osteuropa, den USA und Australien verdient wurde. Darüber hinaus trug das Geschäftsfeld „Special Products“ mit strukturierten Produkten und Versicherung von Politischem Risiko mit 19 Millionen Euro zum Zuwachs des Versicherungsumsatzes bei. Der andauernde Erfolg bei der Entwicklung neuer Märkte sowie bei der Expansion wurde durch den Wettbewerbsdruck in den reifen Märkten teilweise aufgezehrt. Die Einnahmen aus dem Bürgschaftsgeschäft verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 10 Millionen Euro. Dies ist auf die Portfolio-Optimierung zurückzuführen, mit der das Geschäftsfeld wieder in die Gewinnzone gebracht wurde.

Die Einnahmen aus verdienten Prämien im Rückversicherungsgeschäft mit Dritten gingen im Jahr 2006 zurück. Dies geht alleine auf eine Änderung der Annahmen zur Berechnung der verdienten Prämien zurück, die zu einer Verschiebung von knapp 25 Millionen Euro auf Folgejahre führt. Ohne diese Änderungen in der Rechnungslegung hätten die Versicherungseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 3,9 Prozent verzeichnet.

Peter Ingenlath, geschäftsführender CEO von Atradius, erläutert: „Unsere Entwicklung neuer und innovativer Kreditversicherungsprodukte, welche die Anforderungen unserer Kunden noch effektiver erfüllen, sowie der verbesserte Kundenservice treiben unser Wachstum voran. Daneben machen wir große Fortschritte in unserem Bürgschaftsgeschäft, wo wir uns darauf konzentrieren, das ertragreiche Geschäft in Italien, Frankreich und den nordischen Ländern zu halten und auszubauen.“
 

Servicegeschäft

Der Service-Umsatz stieg von 48,9 Millionen Euro im Jahr 2005 um 12,5 Prozent auf 55,0 Millionen Euro im Jahr 2006. Dieser Zuwachs beruht vor allem auf einem Anstieg von 21,0 Prozent der Einnahmen aus dem Inkasso-Geschäft.

Peter Ingenlath dazu: „Bedeutung und Wert unserer Inkasso- und Informationsdienste nehmen weiter zu. Wir sind eines von nur wenigen Unternehmen, die einen umfassenden internationalen Inkassodienst anbieten können. Dies trägt zum Umsatzwachstum bei und ist Motor für unsere anhaltende Expansion. 2006 haben wir Inkassobüros in Polen und Australien eröffnet, und wir wollen 2007 neue Büros in Ungarn, Mexiko, Irland und Hongkong hinzufügen.
 

Märkte

Die Einnahmen verbesserten sich in allen Märkten außer Deutschland und Belgien. In Deutschland wurde das Portfoliowachstum durch das positive Schadenumfeld aufgehoben, welches zu zusätzlichen Beitragsrückerstattungen führte. In Belgien sanken die Prämieneinnahmen als Folge von Kündigungen und weniger Neugeschäft.

Die Atradius-Märkte in den nordischen Ländern und Großbritannien wuchsen im letzten Jahr um 8,6 Prozent bzw. 4,2 Prozent, da gute Produktangebote solides Neugeschäft und Kundenbindung zur Folge hatten. Die Einnahmen in Italien verzeichneten einen Zuwachs von 3,6 Prozent. Die meisten anderen südeuropäischen Märkte brachten 2006 jedoch nur geringes Wachstum. Die osteuropäischen Märkte verbesserten sich im Schnitt um mehr als 80 Prozent. Australien (18%) und die NAFTA-Region (16%) konnten ebenfalls ein starkes Umsatzwachstum verzeichnen, da Atradius seine regionale Präsenz ausweitete und die Markenbildung und Produktwiedererkennung in diesen Märkten verbesserte. Die Geschäftseinheit Global, die multinationale Unternehmen mit Kreditversicherungslösungen in verschiedenen Ländern unterstützt, wuchs 2006 um 24 Prozent und profitierte von Atradius-Neueröffnungen in neuen und aufstrebenden Märkten.
 

Geographische Ausweitung

2006 eröffnete Atradius neue Büros in Hongkong und China, schloss eine Kooperationsvereinbarung mit der China Continent Insurance Company, erweiterte sein Joint Venture mit Tokio Marine und Nichido Fire Insurance Company in Japan und startete Geschäftsaktivitäten in Brasilien. Anfang 2007 eröffnete ein Büro in Singapur. Darüber hinaus haben die Aktionäre von Atradius sich auf die Bedingungen des Zusammenschlusses von Atradius und Crédito y Caución geeinigt. Dieser Zusammenschluss steht unter dem Genehmigungsvorbehalt verschiedener Aufsichts- und Kartellbehörden und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Peter Ingenlath fügt hinzu: „Die Expansion in neue und weniger entwickelte Kreditversicherungsmärkte bietet attraktive Wachstumschancen, weil wir sowohl mit lokalen Tochtergesellschaften von Kunden aus unseren Kernmärkten also auch mit Unternehmen vor Ort Geschäfte machen können.”
 

Ausblick

Peter Ingenlath schlussfolgert: „Wir sehen Anzeichen einer Verschlechterung des Geschäftsumfelds in einigen unserer Märkte. Daher erwarten wir eine schrittweise Verschlechterung des Kreditumfelds im Laufe des Jahres, was aufgrund der aktuellen Preisentwicklungen die Gewinnspannen beeinträchtigen wird.

Wie im Jahr 2006 ist unser Hauptziel im Jahr 2007 ein stabiles Risikoportfolio zu halten, während wir gleichzeitig den Umsatz steigern. Dies möchten wir erreichen, indem wir die Einnahmen in unseren Kernmärkten sowie in unseren kleineren und aufstrebenden Märkten ausbauen. Dafür werden wir unsere geographische Expansion nutzen und weiter entsprechende Produktaktualisierungen auf den Markt bringen. Außerdem stützen wir unser Wachstum auf den weiteren Ausbau der Kreditversicherungs- und Inkassodienste in neuen Märkten wie der Türkei, Brasilien, Russland, Indien und China auf weiteres Wachstum in den USA und Kanada und auf den vorgesehenen Zusammenschluss mit Crédito y Caución. Wir freuen uns auf das Inkrafttreten dieses Zusammenschlusses vor Jahresende. Dies wird unsere Präsenz in Spanien und Portugal wesentlich verstärken und unsere Geschäftschancen in ganz Südamerika verbessern.“
 

Über Atradius:

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil am weltweiten Kreditversicherungsmarkt von 24 Prozent. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von 400 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet Produkte und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Mit 3.500 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich über 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein “A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein “A2"-Rating von Moody's (outlook stable).

 

Atradius unterstützt Gründerinitiative „enable2start“


Köln, Mittwoch, 11 April, 2007 - Das Engagement der Atradius Kreditversicherung für Firmengründer hat seit heute eine weitere Facette: Atradius sponsert die von der Financial Times Deutschland ins Leben gerufenen Gründerinitiative „enable2start“.

Der deutschlandweite Wettbewerb winkt mit Startkapital von je 50.000 Euro für fünf Gründer. Die besten 12 Kandidaten müssen im September dieses Jahres eine hochkarätig besetzte Jury von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der Jury wird auch Peter Ingenlath, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Atradius-Gruppe, angehören.
 

„Es ist unsere Kernkompetenz als Kreditversicherer, die Kreditwürdigkeit von Unternehmen aller Größenklassen einschließlich Start-ups zuverlässig einzuschätzen. Wir wollen unser dabei gewonnenes Know-how in die Gründerinitiative „enable2start“ einbringen. Wir sind davon überzeugt, dass unser Engagement dazu beiträgt, die „Spreu vom Weizen“ zu trennen und attraktiven Unternehmensgründungen zu mehr Erfolg zu verhelfen.“, so Peter Ingenlath zur Motivation von Atradius.

 

Über die Gründerinitiative „enable2start“ der Financial Times Deutschland:

Vom 11. bis 30. Juni 2007 können sich Firmengründer, die kurz vor der Gründung einer Firma stehen, oder die in den letzten zwei Jahren mitdem Aufbau eines Unternehmens begonnen haben, bewerben. Die Bewerbung erfolgt online über eine Eingabemaske auf www.enable.de. Ab Juli 2007 erfolgt die Auswahl der 12 besten Bewerber. Diese werden Anfang September nach Hamburg eingeladen, um ihr Konzept vor der Jury vorzustellen. Die Jury wählt aus den 12 Kandidaten die fünf besten Gründer aus. Die fünf Sieger werden von Ende September 2007 bis Ende Dezember 2008 journalistisch begleitet. Während dieser 15 Monate hält www.enable.de die Leser und Nutzer ständig über die Fortschritte der Firmengründer auf dem Laufenden. Ergänzt werden die Online-Updates durch tiefgründige Reportagen in der monatlichen FTD-Magazinbeilage „enable“.

 

Über Atradius:

Atradius ist einer der führenden Kreditversicherer mit einem Umsatz von circa 1,3 Milliarden Euro und einem Marktanteil von weltweit 24 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von circa 350 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen rund um Risikotransfer und Forderungsmanagement. Mit 3.400 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Bonitäts-informationen über 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius erhielt von Standard & Poor’s das Rating “A” (outlook stable) und “A2” von Moody’s (outlook stable).
 

 

Für weitere Informationen:

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Financial Times Deutschland
Susanne Petersen
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Crédito y Caución und Atradius einigen sich über Zusammenschluss

 

Amsterdam / Madrid, Montag, 2 April, 2007 - Die Aktionäre der Compañía Española de Seguros y Reaseguros de Crédito y Caución, S.A. (Crédito y Caución) und der Atradius N.V. haben sich heute über einen Zusammenschluss beider Unternehmen geeinigt.

Danach wird Crédito y Caución mit Sitz in Madrid Teil der neuen Atradius Gruppe werden. Der Sitz der neuen Gruppe wird in Amsterdam bleiben. Durch die Transaktion entsteht eine weltweit agierende Gruppe mit 160 Büros in über 40 Ländern, die Handelstransaktionen im Wert von mehr als 450.000 Millionen Euro versichert. Der Pro-forma-Umsatz wird sich auf über 1.600 Millionen Euro und das Eigenkapital auf über 1.000 Million Euro belaufen. Der Zusammenschluss steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung diverser Behörden, im Wesentlichen von Versicherungsaufsichts- und Kartellbehörden.

Peter Ingenlath, geschäftsführender CEO von Atradius, kommentierte: „Atradius und Crédito y Caución haben lange eine Partnerschaft gepflegt, die beide Gesellschaften gestärkt hat. Der Zusammenschluss untermauert unseren Willen zu profitablem Wachstum und wird uns befähigen, unsere weltweite Präsenz noch effektiver auszubauen und unsere Marktposition weiter zu stärken. Gemeinsam werden wir der professionellste und attraktivste Kreditversicherer auf dem Markt sein.“

Die Aktionärsstruktur der neuen Gruppe wird sich ändern. Nach Vollzug des Zusammenschlusses werden alle Atradius-Aktien, die sich gegenwärtig im Besitz der Crédito y Caución und der Seguros Catalana Occidente befinden, auf eine neu geschaffene spanische Holdinggesellschaft, die Grupo Crédito y Caución, übertragen. Im Austausch gegen die Übertragung der Crédito y Caución an Atradius N.V. werden neue Aktien der Atradius N.V. ausgegeben und von der spanischen Holdinggesellschaft gezeichnet, so dass sie mit einem Anteil von 64,2 Prozent der größte Gesellschafter der Atradius N.V. wird. Swiss Re wird einen Anteil von 25,0 Prozent halten, Deutsche Bank einen Anteil von 9,1 Prozent und Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA einen Anteil von 1,7 Prozent. Isidoro Unda, derzeit CEO der Crédito y Caución, wird CEO der neuen Gruppe, sobald die dafür erforderlichen Genehmigungen erteilt sein werden. Nach vollzogenem Zusammenschluss wird die neue Gruppe den mittelfristig angestrebten Börsengang vorbereiten.

Isidoro Unda kommentierte folgendermaßen: „Gemeinsam mit meinen Kollegen im Vorstand von Atradius freue ich mich auf die Zusammenführung der neuen Gruppe. Als CEO möchte ich mit Unterstützung der Mitarbeiter und des Managements von Atradius und Crédito y Caución ein Unternehmen formen, das seine Kraft aus den Stärken und dem Potential der beiden sich jetzt zusammenschließenden Unternehmen bezieht. Die geographische Streuung sowie die verschiedenen Produkte unserer Unternehmen sind ein Wettbewerbsvorteil ersten Ranges, der sich direkt in der Qualität unseres Kundenservice und der Stabilität unserer neuen Gruppe widerspiegeln wird.”

Jesús Serra, Chairman der Crédito y Caución und der neuen spanischen Holdinggesellschaft, äußerte sich so: „Wir haben diesen Zusammenschluss seit langem geplant. Er befähigt uns, unseren Kunden Service von höchster Qualität zu bieten, im Neugeschäft noch konkurrenzfähiger zu werden und neue Märkte zu erschließen.”

Paul-Henri Denieuil, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Atradius und des Aufsichtsrats der künftigen neuen Atradius Gruppe, sagte: „Unsere Unternehmen ergänzen sich perfekt. Atradius ist in Europa stark vertreten und zeigt wachsende Präsenz in Nordamerika und Asien. Dazu kommt nun die starke Präsenz von Crédito y Caución in Spanien und Portugal sowie erhebliches Potential in Lateinamerika. Gemeinsam werden wir den für unsere Kunden weltweit besten Kreditversicherer formen.”

 

Über Atradius:

Atradius ist einer der führenden Kreditversicherer mit einem Umsatz von circa 1.300 Millionen EUR und einem Marktanteil von weltweit 24 Prozent. Das Unternehmen versichert jährlich weltweit Handelstransaktionen im Wert von circa 350 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken und bietet eine umfassende Palette an Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Mit 3.400 Mitarbeitern und mehr als 90 Büros in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Bonitätsinformationen über 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich mehr als 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius erhielt von Standard & Poor’s das Rating “A” (outlook stable) und “A2” von Moody’s (outlook stable).
 

Über Crédito y Caución:

Seit mehr als 75 Jahren trägt Crédito y Caución mit Kredit- und Kautionsversicherungen zum Wachstum von Firmen bei. Das Unternehmen schützt sie vor Insolvenz und Zahlungsausfallrisiken aus Verkäufen von Waren und Dienstleistungen auf Ziel. Mit mehr als 70 Büros beträgt der Marktanteil der Crédito y Caución in Spanien nahezu 60 Prozent. In Portugal steht es mit einem Marktanteil von 34 Prozent an zweiter Stelle und ist somit Marktführer auf der Iberischen Halbinsel. Das Unternehmen expandierte kürzlich nach Brasilien. Die Ratings “A“ durch Standard & Poor’s bzw.“ Aa1“ durch Moody’s bestätigen seine Solvenz.
 

Weitere Informationen über:
Atradius Corporate Communications
Andrea Riedle
Tel.: +49 221 2044 1433
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

Andreas Tesch zum Director Atradius Global ernannt

 

Amsterdam, Donnerstag, 22 März, 2007 - Tommie Sjödahl wird Director des Bereiches Global Business Development

 

Andreas Tesch ist zum Director von Atradius Global and New Markets ernannt worden. Er wird die Gesamtverantwortung für den Geschäftsbereich Global der Atradius Kreditversicherung übernehmen, der in den letzten drei Jahren eine kumulierte jährliche Wachstumsrate von 16 Prozent erzielt hat.

Tesch ist 37 Jahre alt und kam 2001 als Director Corporate Development zu Atradius. 2004 wurde er zum Director Risk Services Deutschland, Mittel- und Ost-Europa ernannt.

Tommie Sjödahl hat den Geschäftsbereich Atradius Global, der vor zehn Jahren geschaffen wurde, erst als Team-Mitglied und seit 1999 als Director zum Wachstum geführt. In seiner neuen Rolle wird Sjödahl die Erschließung neuer Märkte für Atradius leiten. Im Bestreben ihren Kreditversicherungskunden Unterstützung und Lösungen anzubieten, wo auch immer diese tätig sind, ist die Erschließung neuer Märkte eines der Hauptwachstumsziele des Unternehmens.

Sjödahl ist 56 Jahre alt und kam 1992 als Managing Director der NCM Kreditförsäkring AB, Schweden, zu Atradius. 1997 wurde er Regional Business Unit Director der Global Business Unit in Amsterdam.

Andreas Tesch kommentierte dies: „Atradius' Global-Konzept hat sich zu einem dynamischen Mittel entwickelt, die Herausforderungen, denen multinationale Unternehmen gegenüberstehen, anzugehen. Wir haben für diese Unternehmen, für die es besonders wichtig ist, die manchmal sehr komplexen Strukturen des Risikomanagements zu rationalisieren und zu vereinfachen, eine Lösung geschaffen. Gleichzeitig haben wir unseren Service, die Informationsqualität und den Umfang der Risikodeckung verbessert."

Sjödahl sagte: „Atradius Global Unit wuchs zunächst vor allem durch Geschäft in den wichtigsten, entwickelten Märkten. Es hat sich aber gezeigt, dass ein wesentlicher Erfolgsfaktor unseres Geschäfts im Bereich Global und auch in den einzelnen Ländern darin liegt, die Entwicklung neuer Märkte noch stärker voranzutreiben. In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt mit der Geschäftsentwicklung beschäftigt. In den letzten 12 Monaten haben wir neue Büros in China, Hongkong, Singapur und Brasilien eröffnet. Wir sind dabei, eine Niederlassung in der Türkei zu gründen und wir haben unsere Geschäftsbeziehungen und Partnerschaften auf diesen und anderen Märkten gestärkt. Die Stärkung unserer globalen Präsenz wird auch in Zukunft ein Erfolgstreiber für Atradius sein."

Tesch schlussfolgerte: „Atradius ist der Auffassung, dass globale Unternehmen von einem effizienten, zentralen Ansprechpartner sowie von Produktinformationen, die für alle Märkte, die Atradius absichert, einheitlich sind, profitieren. Ergänzend können unsere Büros vor Ort genutzt werden, wo immer dies gewünscht und möglich ist. Wir sehen weiterhin enorme Möglichkeiten, das Risikomanagement für globale Unternehmen weltweit zu verbessern, und wir werden unseren Service weiter mit dem Ziel ausbauen, Produkte und Dienstleistungen von höchster Qualität zu liefern, wo auch immer unsere Kunden im Geschäft sind.“
 

 

Über Atradius:

Atradius ist ein führender Kreditversicherer, mit einem Gesamtumsatz von etwa 1,3 Milliarden Euro und einem Anteil von 24% am Weltmarkt für Kreditversicherungen. Das Unternehmen hat ein „A"-Rating von Standard & Poor's (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody's (outlook stable) erhalten.

 

Moody’s erhöht Rating für Atradius Rückversicherung Ltd. auf A2 (outlook stable)


Amsterdam/Köln, Donnerstag, 15 Februar, 2007 - Moody’s hat das Rating der Atradius Rückversicherung Ltd. von Baa1 auf A2 erhöht. Die Atradius Rückversicherung Ltd. hat jetzt das gleiche Rating wie die anderen rechtlichen Einheiten der Atradius Gruppe.

Grund für die Verbesserung des Ratings ist die materielle und die strategische Bedeutung des Unternehmens innerhalb der Atradius Gruppe sowie die Verbesserung seiner eigenständigen Kreditkennzahlen der letzten Jahre.

Peter Ingenlath, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender von Atradius sagt: “Die Erhöhung des Ratings durch Moody’s bestätigt die gesteigerte strategische Bedeutung und das Vertrauen in unsere Rückversicherungsaktivitäten, insbesondere seit unserer rechtlichen Umstrukturierung vor zwei Jahren. Es unterstreicht die Stärke unseres Geschäftsplans ebenso wie unseren Erfolg im Management unseres Geschäfts. Unsere Erfahrung und unsere Kenntnisse in der Absicherung und im Management von Risiken werden jetzt für die gesamte Atradius Gruppe anerkannt.“

Die vollständige Pressemitteilung von Moody’s können Sie auf der Atradius Website in der Sektion Ratings finden.

Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamtertrag in Höhe von ca. 1,3 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 24 Prozent. Jährlich versichert das Unternehmen Geschäfte mit einem Volumen von ca. 350 Milliarden Euro gegen Forderungsausfallrisiken und bietet zahlreiche Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkasso-Dienstleistungen an. Mit 3.400 Mitarbeitern und mehr als 90 Niederlassungen in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Kreditinformationen über mehr als 45 Millionen Unternehmen auf der ganzen Welt und trifft jeden Tag 12.000 Kreditlimit-Entscheidungen. Atradius wurde von Standard & Poor’s mit einem „A“-Rating (outlook stable) und von Moody’s mit „A2“ (outlook stable) bewertet.

 

 

Atradius erhält Versicherungslizenz in Singapur


Amsterdam/Singapore, Mittwoch, 24 Januar, 2007 - Die Atradius Kreditversicherung gab heute bekannt, dass sie die Lizenz für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts in Singapur erhalten hat.

Mit der neuen Niederlassung im Geschäftsviertel von Singapur hat Atradius ein weiteres Standbein für seinen Vertrieb und sein Risiko-Underwriting in Asien. Atradius hat bereits Niederlassungen in Hong Kong, Tokio und Shanghai.

Alun Sweeny, bei Atradius verantwortlich für das Asien-Geschäft, erklärt: „Singapur ist ein wichtiger Markt - nicht nur für Atradius, sondern auch für eine Vielzahl multinationaler und global agierender Unternehmen. Die strategisch günstige Lage in Südostasien, die gut entwickelte Infrastruktur und die Rolle als Umschlagplatz geben Singapur eine Schlüsselfunktion, um in dieser Region Erfolg zu haben. Mit unserer Niederlassung können wir unser Risiko-Underwriting und unseren Kundenservice in der Region verbessern und dadurch unser Angebot und unsere Deckungen ausbauen.“

Die Atradius-Niederlassung in Singapur wird sowohl im Vertrieb als auch im Risiko-Underwriting tätig sein und erwartet, schnell zu wachsen. Das Büro wird von Terry O’Reilly geleitet, der seit 25 Jahren bei Atradius tätig ist. Er verfügt über fundierte Erfahrungen im Risikomanagement in Asien. Für das Vertriebsgeschäft ist Rosamund Loh verantwortlich. Sie arbeitet seit 2006 bei Atradius und war zuvor Leiter der Abteilung Business Development bei dem lokalen Kreditversicherer ECICS Ltd.

Alun Sweeny weiter: „Singapur ist ein sehr wichtiger Markt für Atradius. Über 100 unserer bestehenden multinationalen Kunden machen in Singapur Geschäfte. Wir werden mit ihnen zusammenarbeiten und sie unterstützen, ihre Geschäfte zu entwickeln und auszuweiten, indem wir ihnen helfen, ihre Geschäfte und ihren Cashflow sicherer zu machen. Wir wollen außerdem das große Potenzial nutzen und neue Kunden gewinnen.“

Atradius will in Asien noch weiter expandieren. Im Rahmen seiner Wachstumsstrategie untersucht Atradius derzeit die Möglichkeiten in Taiwan, Thailand, Malaysia und Korea.
Peter Ingenlath, geschäftsführender CEO von Atradius, dazu: „Asien bleibt eine Schlüsselregion für wirtschaftliches Wachstum. China und Indien liegen an der Spitze, aber auch andere Märkte in dieser Region wachsen stark. Der Handel sowohl innerhalb der Region als auch mit anderen, weniger gut entwickelten Märkten steigt stetig. Atradius will dort sein, wo unsere Kunden uns brauchen, um ihr Geschäftspotenzial voll auszuschöpfen. Zusammen mit unserer regionalen Zentrale in Hong Kong und den anderen Standorten in Asien wird unsere neue Niederlassung in Singapur unseren Kunden vor Ort Service auf hohem Niveau bieten und sie bei der Ausweitung ihrer Geschäfte in ganz Asien unterstützen.“


Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamtertrag in Höhe von ca. 1,3 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 24 Prozent. Jährlich versichert das Unternehmen Geschäfte mit einem Volumen von ca. 350 Milliarden Euro gegen Forderungsausfallrisiken und bietet zahlreiche Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkasso-Dienstleistungen an. Mit 3.400 Mitarbeitern und mehr als 90 Niederlassungen in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Kreditinformationen über mehr als 45 Millionen Unternehmen auf der ganzen Welt und trifft jeden Tag 12.000 Kreditlimit-Entscheidungen. Atradius wurde von Standard & Poor’s mit einem „A“-Rating (outlook stable) und von Moody’s mit „A2“ (outlook stable) bewertet.

 

Für weitere Informationen:

Atradius Corporate Communications
Andrea Riedle
Telefon: +49 221 2044-1433
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Atradius Singapur
Rosamund Loh
Handy: +65 9753 5440
Telefon: +65 6372 5300 (Anfang/Mitte Februar)
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Atradius Global & New Markets
Alan Batchelor
Telefon: +44 29 20 824604
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Wachstumsmärkte der zweiten Reihe


Köln, Montag, 30 Oktober, 2006 - Mehr als 80 Prozent der multinationalen Unternehmen investieren bereits in Wachstumsmärkte aus der zweiten Reihe.

 

Hierzu gehören Länder in Südostasien wie Vietnam und Indonesien, osteuropäische Staaten wie Polen und Rumänien. Ebenso lateinamerikanische Länder wie Mexiko und Venezuela sowie afrikanische Staaten wie Südafrika und Nigeria. Das ergab eine Studie, die Atradius zusammen mit der Economist Intelligence Unit (EIU) herausgegeben hat. Der Bericht „Erfolg in Wachstumsmärkten der zweiten Reihe“ untersucht, in welche Märkte Unternehmen investieren und welche Strategie sie hierfür haben. Befragt wurden weltweit Führungskräfte des Top-Managements. Daneben zeigt die Studie auf, wie wichtig ein gutes Risikomanagement für Investitionen und Geschäftstätigkeiten in den Wachstumsmärkten ist. Sie erläutert, welchen Risiken die Unternehmen gegenüberstehen und wie sie sich schützen können.

 

Die vollständige Studie ist in Deutsch und Englisch erhältlich. Sie steht hier zum kostenlosen Download bereit.

 

In einem Online-Forum diskutierten Experten zudem wichtige Themen zu den Wachstumsmärkten der zweiten Reihe. Die Diskussionen ermöglichen es Unternehmen, die Vor- und Nachteile von Aktivitäten in diesen Märkten abwägen und vergleichen zu können. Teilnehmer des Forums waren Rob Mitchell, leitender Redakteur der EIU, Dr. Gaurav Ganguly, Ökonom bei Atradius sowie Sunil Poshakwale, Professor für internationale Finanzierung an der Cranfield Universität.

 

 


Über Atradius:

 

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamteinkommen von 1,3 Milliar­den Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert Handels­transaktionen im Wert von über 350 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie bietet verschie­dene Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkassodiensten an.

 

Atradius beschäftigt 3.400 Mit­arbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 12.000 Kredit­entscheidungen. Atradius hat ein „A“-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody’s (outlook stable).

 

 

Atradius mit neuem Country Manager Österreich

Köln, Montag, 23 Oktober, 2006 - Franz Maier (37) wurde zum neuen Country Manager Österreich und Hauptbevollmächtigten der österreichischen Zweigniederlassung der Atradius Credit Insurance N.V. ernannt.

Maier war zuletzt für Dun & Bradstreet in Wien tätig, wo er Direktor von Vertrieb und Marketing sowie Mitglied der Geschäftsführung war. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Unternehmensführung, Sales und Marketing sowie Risk Management Solutions.

„Wir freuen uns, dass wir mit Franz Maier einen erfahrenen Experten gewinnen konnten. Mit der Ernennung des neuen Country Managers werden wir unsere Position im österreichischen Markt stärken und unsere Wachstumspläne realisieren“, so Dr. Thomas Langen, Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa von Atradius.


Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamteinkommen von 1,3 Milliar­den Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert Handels­transaktionen im Wert von über 350 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie bietet verschie­dene Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkassodiensten an.

Atradius beschäftigt 3.400 Mit­arbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 12.000 Kredit­entscheidungen. Atradius hat ein „A“-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody’s (outlook stable).


Für weitere Informationen:

Atradius Corporate Communications
Andrea Riedle
Telefon: + 49 221 2044-1433
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Atradius erhält Versicherungslizenz für Hong Kong – neue regionale Zentrale

Amsterdam, Hong Kong, Köln, Donnerstag, 5 Oktober, 2006 - Die Niederlassung Hong Kong des Kreditversicherers Atradius hat am 29. September 2006 die Lizenz für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts erhalten.

 

Mit der Eröffnung der neuen Niederlassung in Hong Kong im Central Plaza an der Harbour Road festigt Atradius seine Präsenz in Asien. Hong Kong wird Hauptstandort für die Region Asien. Atradius hat dort Büros in Tokio, Shanghai und Mumbai. Ein weiteres Büro wird später im Jahr in Singapur eröffnet.

Peter Ingenlath, Vorstandsvorsitzender von Atradius, sieht in der Eröffnung einen Meilenstein für den geplanten Ausbau von Atradius in Asien: „Die Lizenz in Hong Kong ermöglicht uns, den Kunden unser komplettes Leistungsspektrum zu bieten Wir haben Hong Kong als strategische Zentrale bestimmt, die uns als Sprungbrett für unsere Pläne für die Region dienen soll. Erst kürzlich haben wir auch eine Kooperation für das Kreditversicherungsgeschäft auf dem chinesischen Festland mit China Continent Property and Casualty (CCIC) gestartet. Nun haben wir eine Basis, von der aus wir das Potential dieser Region voll ausschöpfen können.”

Alun Sweeney, Regional Director für Asien: „Unser Büro in Hong Kong wird die gleiche hohe Qualität im Underwriting und Kundenservice bieten, die von jedem anderen unserer mehr als 90 Atradius-Büros weltweit zu erwarten ist. Die Zentrale wird nicht nur im Vertrieb tätig sein. Auch Risikoanalysten/Underwriter werden zum Team Asien gehören. Das bedeutet, dass wir Kunden und Maklern in der Region umfassenden Service bieten können.”

Atradius hat noch weitere Pläne. Im Rahmen der Strategie zur Entwicklung des asiatischen Markts untersucht Atradius derzeit andere Wachstumsmöglichkeiten in der Region. Märkte wie Korea, Taiwan, Thailand und Malaysia bieten Entwicklungsperspektiven. Sweeney weiter: „Wir betrachten Asien als eine der wichtigsten Regionen für wirtschaftliches Wachstum. Während China und Indien den Weg vorgeben, wachsen auch andere Märkte in der Region stark. Der Handel sowohl innerhalb der Region als auch mit anderen weniger etablierten Märkten steigt laufend. Atradius will zur richtigen Zeit an den richtigen Orten sein, um unseren Kunden zu helfen, ihr Geschäftspotential voll zu nutzen.”


Über Atradius:
 

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamtertrag in Höhe von ca. 1,3 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 24 Prozent. Jährlich versichert das Unternehmen Geschäfte mit einem Volumen von ca. 350 Milliarden Euro gegen Forderungsausfall-risiken und bietet zahlreiche Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkasso-Dienstleistungen an. Mit 3.400 Mitarbeitern und mehr als 90 Niederlassungen in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Kreditinformationen über mehr als 45 Millionen Unternehmen auf der ganzen Welt und trifft jeden Tag 12.000 Kreditlimit-Entscheidungen. Atradius wurde von Standard & Poor’s mit einem „A“-Rating (outlook stable) und von Moody’s mit „A2“ (outlook stable) bewertet.


Für weitere Informationen:

Atradius Corporate Communications
Andrea Riedle
Pressesprecherin
Tel.: +49 221 2044-1433
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Hong Kong
Alun Sweeney
Atradius Credit Insurance N.V. branch Hong Kong
Tel.: +852 3657 0700
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Mumbai (Indien)
Daniel Stausberg
The New India Assurance Co.Ltd.
Tel.: +91 222 202 5547
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Shanghai (China)
Martin Jones
Atradius Credit Information Consulting (Shanghai) Co., Ltd.
Tel.: +86 21 6859 0550
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Tokio (Japan)
Motoaki Hoshino
Atradius Credit Insurance N.V. branch Japan
Tel.: +81 3 5776 7300
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. '; document.write( '' ); document.write( addy_text94625 ); document.write( '<\/a>' ); //--> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

"Atradius ist fit für die Zukunft" - Anstieg des Bilanzgewinns von Atradius um 8 % im 1. Halbjahr 20


Amsterdam, Mittwoch, 27 September, 2006 - Der Kreditversicherer Atradius konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 einen Bilanzgewinn von mehr als 60 Millionen Euro verbuchen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 8 Prozent und ist somit ein neuer Rekord in der Geschichte von Atradius.
Nachdem Seguros Catalana Occidente und Crédito y Caución kürzlich ihre Anteile an Atradius auf 49,99 Prozent erhöhten, haben die Aktionäre jetzt konkrete Gespräche aufgenommen, die Struktur und die Bedingungen einer Fusion zwischen Atradius und Crédito y Caución auszuarbeiten.

Es wird erwartet, dass eine derartige Fusion für beide Unternehmen mit beträchtlichen Vorteilen verbunden ist und die Vorbereitung auf den angestrebten Börsengang des fusionierten Unternehmens ermöglichen wird. Die sich ergänzenden Stärken von Atradius und Crédito y Caución kommen dabei zur Geltung.

Isidoro Unda, zurzeit Mitglied des Aufsichtsrats und Vorstandsvorsitzender von Crédito y Caución, wurde zum Vorstandsvorsitzenden von Atradius ernannt. Die Ernennung wird nach Abschluss der Fusion und vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Genehmigungen in Kraft treten. Wilfried Verstraete wird zum 1. Oktober als Vorstandsvorsitzender von Atradius zurücktreten. Er steht dem Unternehmen in den folgenden Monaten jedoch weiterhin als Berater zur Verfügung. Peter Ingenlath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Atradius, wird als Interim-CEO tätig sein, während Paul-Henri Denieuil als Vorsitzender des Aufsichtsrats weiterhin eine aktive Rolle in der Unternehmensführung spielen wird.

Paul-Henri Denieuil, Aufsichtsratsvorsitzender von Atradius, sagte dazu: „Wilfried Verstraete hat alle Ziele erreicht, die zu Beginn seiner Tätigkeit bei Atradius im Mai 2004 festgelegt wurden. Unter seiner Führung wurde eine neue Strategie entwickelt und umgesetzt. In der Folge, ist Atradius für die nächsten Schritte in der Unternehmensentwicklung bestens gerüstet. Wir danken Wilfried Verstraete für alles, was er für Atradius geleistet hat.“

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius: „In diesen zweieinhalb Jahren hatte ich die Möglichkeit, mit einem fantastischen Team zusammenzuarbeiten. Gemeinsam haben wir das Unternehmen umstrukturiert und neu ausgerichtet, ihm eine strategische Vision gegeben, es wieder auf die Erfolgsspur gebracht und Rekordgewinne erwirtschaftet. Heute ist Atradius wieder fit für die Zukunft.“


Über Atradius:
Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamtertrag in Höhe von ca. 1,3 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 24 Prozent. Jährlich versichert das Unternehmen Geschäfte mit einem Volumen von ca. 350 Milliarden Euro gegen Forderungsausfallrisiken und bietet zahlreiche Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkasso-Dienstleistungen an. Mit 3.400 Mitarbeitern und mehr als 90 Niederlassungen in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Kreditinformationen über mehr als 45 Millionen Unternehmen auf der ganzen Welt und trifft jeden Tag 12.000 Kreditlimit-Entscheidungen. Atradius wurde von Standard & Poor’s mit einem „A“-Rating (outlook stable) und von Moody’s mit „A2“ (outlook stable) bewertet.

Aktuelle Aktionärsstruktur von Atradius (gerundete Zahlen):

 

  • Seguros Catalana Occidente, S.A. de Seguros y Reaseguros, Sociedad Unipersonal & Compañía Española de Seguros y Reaseguros de Crédito y Caución, S.A., (Spanien): gemeinsam 49,99%
  • Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re), Zürich (Schweiz): 34,95%
  • Deutsche Bank AG, Frankfurt (Deutschland): 12,73%
  • Betrados B.V., ein Tochterunternehmen der Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA, Köln (Deutschland): 2,33%
     

Für weitere Informationen:

Hill & Knowlton Nederland
Edwin van Wijk
+31 20 404 4707
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 

Anhang zur Presseinformation

Atradius mit Rekordergebnis für das erste Halbjahr 2006 - Gewinnanstieg um acht Prozent bei Umsatzsteigerung von drei Prozent

Amsterdam, 27. September 2006 – Atradius N. V., ein weltweit führendes Unternehmen für Kreditversicherung und Kreditmanagement, verzeichnet für das erste Halbjahr 2006 einen Gewinnanstieg nach Steuern um 8,3 Prozent auf 60,1 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2005 betrug der Jahresüberschuss 55,5 Millionen Euro, ausgenommen nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten. Die Gewinnsteigerung spiegelt ein um sieben Prozent höheres Ergebnis im Versicherungsgeschäft und geringere Steuern wider.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2006 um 3,2 Prozent auf 619,9 Millionen Euro im Vergleich zu 600,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2005. Dieser Anstieg basiert auf einer Steigerung der verdienten Brutto-Beitragseinnahmen um 3,1 Prozent. Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf 82,5 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte 2006 im Vergleich zu 81,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2005.

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius, erklärte: „In den letzten zwei Jahren haben wir tief greifende Umstrukturierungen vollzogen. Unsere Ergebnisse zeigen heute, dass wir die richtigen strategischen Entscheidungen getroffen haben und dass sich ihre konsequente Umsetzung auszahlt. Umsatz und Produktivität haben sich verbessert und zu einem stärkeren Betriebsergebnis sowohl in unseren Kernmärkten als auch in unseren neuen Märkten geführt.“

 

Die Zahlen im Überblick:

  • Nettogewinn stieg um 8,3 Prozent auf 60,1 Millionen Euro (H1 2005: 55,5 Millionen Euro).
  • Umsatzsteigerung um 3,2 Prozent auf 619,9 Millionen Euro (H1 2005: 600,5 Millionen) mit einem Umsatzwachstum von 35 Prozent in den neuen Märkten.
  • Vorsteuergewinn der fortgeführten Geschäftsaktivitäten betrug 82,0 Millionen Euro (H1 2005: 81,8 Millionen Euro).
  • Nettoschadenquote stieg auf 46,0 Prozent (H1 2005: 42,2 Prozent).
  • Nettokostenquote sank auf 40,1 Prozent (H1 2005: 43,4 Prozent)
  • Netto Combined Ratio betrug 86,1 Prozent (H1 2005: 85,6 Prozent)
  • Nettokapitalerträge sanken um 6 Prozent auf 28,4 Millionen Euro (H1 2005: 30,2 Millionen Euro)
  • Eigenkapital stieg um 5,1 Prozent auf 636,7 Millionen Euro.


Geschäftsaktivitäten

Der Anstieg des Nettogewinns von Atradius um 8,3 Prozent ergibt sich einer Steigerung der Bruttobeitragseinnahmen um 3,1 Prozent, einem Wachstum der Service-Einnahmen um 3,8 Prozent, einer verbesserten Nettokostenquote von 40,1 Prozent (H1 2005: 43,4 Prozent) sowie geringeren Steuern. Der Umsatz in den neuen Märkten stieg um 35 Prozent. Das Schadenumfeld blieb positiv.

In 2006 hat das Unternehmen weitere neue Produkte und Dienstleistungen eingeführt, mit denen es auf die Bedürfnisse der Kunden reagiert:

  • Atradius Connect, eine direkte Verbindung zwischen der Buchhaltung des Kunden und Atradius, die dem Kunden eine Zeitersparnis bringt und ihn über seine Kreditlimite auf dem Laufenden hält;
  • Atradius Modula, eine Kreditversicherungspolice, die es dem Kunden ermöglicht, sich eine Police speziell auf seine Bedürfnisse zuzuschneiden;
  • Observa News, ein Produkt, das Internet-Nachrichten analysiert und den Kunden informiert, sobald relevante (positive und negative) Nachrichten zur Verfügung stehen;
  • ein neu gestaltetes Serv@Net, das einfacher zu benutzen ist;
  • Collect@Net, ein Online-System, mit dem der Kunde seine Inkassofälle übermitteln und den Status seiner Konten verfolgen können.


Neue Märkte

Atradius hat im Mai dieses Jahres eine Joint-Venture-Servicegesellschaft mit Tokio Marine & Nichido Fire Insurance Co Ltd gegründet, um das Exportkreditversicherungsgeschäft in Japan zu fördern.

Im August dieses Jahres hat Atradius eine Kooperationsvereinbarung mit China Continent Property &Casualty Insurance Co Ltd für das Kreditversicherungsgeschäft im chinesischen Markt geschlossen.

Wilfried Verstraete: „Die Expansion in Asien ist für das Wachstum unserer Kunden ein wichtiger Faktor gewesen. Wir haben hart daran gearbeitet, ihnen die Unterstützung bieten zu können, die sie benötigen, um ihre Wachstumspläne in Asien voranzutreiben. Die Kooperationsvereinbarungen sind nur einige der ersten Schritte, die wir unternehmen, sicherzustellen, dass unsere Kunden profitabel wachsen.“

In Nordamerika hat Atradius jetzt eine Kreditversicherungslizenz für alle kanadischen Provinzen außer Quebec, sowie für 43 US-Staaten und den Distrikt von Columbia. Das Unternehmen hat beschlossen, im ersten Quartal 2007 eine Niederlassung in der Türkei zu gründen. Im Inkassogeschäft hat Atradius Büros in Australien und Polen eröffnet. Damit ist es in diesem Geschäftsfeld nun mit 14 Büros in 11 Ländern vor Ort.


Kapitalanlageergebnis

Das Einkommen aus Kapitalanlagen in Höhe von 28,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2006 war aufgrund geringerer realisierter Gewinne um sechs Prozent niedriger als in der ersten Hälfte des Jahres 2005.

Wilfried Verstraete: “Unser primäres Ziel ist es, unsere Kunden bei der Ausweitung ihrer Geschäfte zu unterstützen. Das erreichen wir, indem wir mit internen Maßnahmen unseren Kundenservice verbessern. Wir bauen unsere Unterstützung in den Märkten aus, in denen unsere Kunden uns brauchen, um ihre Wachstumsziele zu erreichen. Und wir bieten unseren Kunden neue Produkte an, die flexibler sind, um ihre speziellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Diese Maßnahmen stärken die Kundenbindung und machen es einfacher, neue Kunden zu gewinnen.“


Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamteinkommen von 1,3 Milliar­den Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert Handels­transaktionen im Wert von über 350 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie bietet verschie­dene Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkassodiensten an.

Atradius beschäftigt 3.400 Mit­arbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 12.000 Kredit­entscheidungen. Atradius hat ein „A“-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody’s (outlook stable).

 

 

Atradius Kreditversicherung kooperiert mit China Continent Property & Casualty Insurance

Amsterdam, Dienstag, 22 August, 2006 - Atradius Credit Insurance N.V. und China Continent Property & Casualty Insurance Co. Ltd. (CCIC) gaben heute bekannt, dass sie eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet haben.

 

Im Rahmen der Kooperation wird CCIC auf dem chinesischen Markt sowohl für chinesische Unternehmen als auch für bestehende Atradius-Kunden mit Geschäft auf dem chinesischen Festland Kreditversicherung anbieten.

 

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius: „Diese Kooperation bekräftigt unsere Wachstumsstrategie in Asien. CCIC’s Anliegen, das Produktangebot in China um Kreditversicherung zu erweitern, und Atradius’ Ziel, unseren Kunden eine Kreditversicherungslösung für den chinesischen Markt anzubieten, ergänzen sich perfekt. Die strategische Partnerschaft von Atradius und CCIC ermöglicht uns beiden, unsere Ziele zu erreichen. Gemeinsam verbessern wir das Serviceangebot für Unternehmen, die in China Geschäfte machen.“

 

Atradius wird CCIC mit technischen Lösungen und Fachwissen unterstützen. CCIC kann damit Kreditversicherungspolicen an Unternehmen mit Sitz in China für deren inländisches Geschäft ausstellen und bearbeiten. Die gemeinsame Arbeit hat dazu geführt, dass die erste Police im Rahmen der Kooperation bereits gezeichnet wurde.

 

Jiang Meng, Vorstandsvorsitzender der CCIC: „Durch die Zusammenarbeit mit Atradius wird CCIC im Kreditversicherungs-geschäft erfolgreicher sein. Die Kooperation ist eine gute Basis für CCIC, unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter zu fördern. CCIC wird die Kooperation mit Atradius noch verstärken, um unseren Kunden die beste Absicherung und Services zu liefern. Wir hoffen, dass eine erfolgreiche Kooperation für beide Seiten Gewinn bringt.“

 

Über Atradius:

 

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamteinkommen von 1,3 Milliar­den Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert Handels­transaktionen im Wert von über 350 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie bietet verschie­dene Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkassodiensten an.

 

Atradius beschäftigt 3.400 Mit­arbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 12.000 Kredit­entscheidungen. Atradius hat ein „A“-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody’s (outlook stable).

 

In China ist Atradius mit dem Unternehmen Atradius Credit Information Consulting (Shanghai) Co., Ltd. vertreten, das seinen Sitz in Shanghai hat.

 

Über CCIC:

 

China Continent Property & Casualty Insurance Co. Ltd. (CCIC) ist das sechstgrößte Versicherungsunternehmen in China. Es hat seinen Hauptsitz in Shanghai und 29 Niederlassungen in den wichtigsten Provinzen und Städten. Mit weiteren 110 Zweigniederlassungen deckt CCIC den gesamten chinesischen Markt ab. Mehrheitsaktionär ist China Re ist mit einem Anteil von 60 Prozent.

 

Für weitere Informationen: www.ccic-net.com.cn

 

 

DBV-Winterthur und Atradius: Kooperation im Bürgschaftsgeschäft

Wiesbaden/Köln, Donnerstag, 3 August, 2006 - DBV-Winterthur Versicherung AG und Atradius Kreditversiche¬rung, Niederlassung der Atradius Credit Insurance N.V. gaben heute die Vereinbarung einer Kooperation im Bürgschaftsgeschäft für den deutschen Markt bekannt.

 

Die DBV-Winterthur beabsichtigt, große Teile des Portfolios der Atradius zu übernehmen. Im Gegen­zug wird der Vertrieb der DBV-Winterthur Produkte der Atradius Kreditversicherung anbieten. Werner Mer­kel, Leiter Kautionsversicherungen der DBV-Winterthur: „Wir können durch die Kooperation mit Atradius unser Bürgschaftsgeschäft ideal ergänzen und Zugang zu neuen Kunden gewinnen. Gerade im Mittelstand wird die Forderungsabsicherung immer wichtiger und kann somit Liquiditätsengpässe auf Grund von Zahlungsausfällen vermeiden. Dies ist in vielen unserer Kundengespräche ein wichtiges Thema.“ Die Kooperation erfolgt über die Winterthur-Garantie, die für das Bürgschaftsgeschäft in München zuständige Zweigniederlassung der DBV-Winterthur Versicherung AG.

 

Atradius gewinnt mit der Winterthur-Garantie einen Partner, mit dem sie auch in Zukunft Garantien im Segment der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) anbieten kann. Martin Pytlik, Country Manager Deutschland von Atradius: „Wir sind froh, mit der DBV-Winterthur einen starken und im Markt bestens etablierten Partner gewonnen zu haben, der es Atradius ermöglicht, weiterhin Bürgschaften aller Art im Mittelstand anbieten zu können.“

 

Atradius hatte aus strategischen Gründen entschieden, das Bürgschaftsgeschäft in Deutschland nicht weiter als Eigenprodukt anzubieten und sich stattdessen noch stärker auf die Kernkom­petenz des Debitorenmanagements zu konzentrieren. Dieses umfasst neben der klassischen Kreditversi­cherung die Bereiche Inkasso, Informationsdienstleistungen und Spezialprodukte wie die Absicherung von Einzel-Handelstransaktionen und Enhancement-Policen für ABS-Transaktionen.

 

Über Winterthur Garantie:

 

Die Winterthur-Garantie ist der Spezialist für Kautionsversicherungen innerhalb der DBV-Winterthur-Gruppe. Sie steht für über 40 Jahre Erfahrung und Zuverlässigkeit im Bürgschaftsgeschäft. Neben Ge­währleistungsbürgschaften, Ausführungs-/Vertragserfüllungsbürgschaften werden Vorauszahlungs-/Auszahlungsbürgschaften vor allem in den Branchen Bauhaupt-/Baunebengewerbe sowie Maschinen- und Anlagenbau angeboten. Altersteilzeit- und Jahresarbeitszeitversicherungen runden das Angebot ab. Die Winterthur-Garantie konzentriert sich insbesondere auf das KMKU-Segment der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), das in Deutschland traditionell eine wichtige Rolle spielt.

 

Über DBV-Winterthur Versicherungen:

 

Die DBV-Winterthur ist eine große Versicherungsgruppe mit über 130-jähriger Erfahrung auf dem deut­schen Markt. Die Kennzahlen: 4.475 Mitarbeiter, rund 3,6 Millionen Ver­sicherte und Beiträge von rund 3,5 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2004). Das Beitragsaufkommen liegt zu 50 Prozent in der Lebens-, zu 27 Prozent in der Kranken- und zu 23 Prozent in der Schadenversicherung. Hauptsitz der DBV-Winter­thur ist Wiesbaden, ein Direktions­betrieb besteht in München, Servicezentren gibt es außerdem in Berlin, Hamburg, Offen­bach und Köln. Das Unternehmen bietet Versicherungsprodukte in den Sparten Lebens-, Kranken- und Schaden­versicherung an, darüber hinaus auch Finanzierungen sowie Geld­anlagen.

 

Sie ist heute eine der führenden Versicherungsgruppen in Deutschland und international in die schweize­rische Winterthur Group und damit auch in die Credit Suisse Group eingebunden.

 

Weitere Informationen unter www.dbv-winterthur.de

 

Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamteinkommen von 1,3 Milliar­den Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert Handels­transaktionen im Wert von über 350 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie bietet verschie­dene Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkassodiensten an. Atradius beschäftigt 3.400 Mit­arbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 12.000 Kredit­entscheidungen. Atradius hat ein „A“-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody’s (outlook stable).

 

 

Atradius und Tokio Marine gründen Joint Venture in Japan

Atradius Credit Insurance N.V. und Tokio Marine & Nichido Fire Co., Ltd. gaben heute die Gründung einer Joint Venture- Servicegesellschaft bekannt, die beide Unternehmen in ihrem Angebot von Export-Kreditversicherung an Unternehmen in Japan unterstützen wird.

 

Das neue Unternehmen mit dem Namen Tokio Marine Nichido and Atradius Credit Management Co. Ltd. hat seinen Sitz in Tokio, Japan, und gehört zu 50 Prozent Atradius Credit Insurance N.V. und zu 50 Prozent Tokio Marine & Nichido Fire Co., Ltd. Atradius und Tokio Marine & Nichido Fire arbeiten seit April 2005 im Rahmen eines Kooperationsabkommens gemeinsam an der Entwicklung des Export-Kreditversicherungsmarkts in Japan.

 

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius: „Dies ist ein weiterer Schritt für unsere Wachstumsstrategie in Asien und eine wichtige Verstärkung unserer Präsenz in Japan neben den Aktivitäten unserer lokalen Niederlassung. Atradius hat ein umfangreiches Fachwissen und Kenntnis der Export-Kreditversicherung sowie Zugang zu Informationen über mehr als 45 Millionen Unternehmen weltweit. Tokio Marine & Nichido Fire verfügt über ein weit verzweigtes Vertriebsnetzwerk und genießt hohes Ansehen im japanischen Markt. Die Kombination dieser Stärken bildet eine starke Ausgangsbasis, von der aus wir uns gemeinsam schnell entwickeln und unser Export-Kreditversicherungsgeschäft in Japan steigern wollen.“

 

Das Joint Venture-Unternehmen rekrutiert seine Mitarbeiter sowohl von Tokio Marine & Nichido Fire als auch von Atradius. Es wird Export-Kreditversicherungspolicen betreuen, die entweder von Tokio Marine & Nichido Fire oder von Atradius an Unternehmen mit Sitz in Japan ausgegeben wurden. Das Joint Venture-Unternehmen hat zwei Geschäftsführer: Junichi Sekiguchi von Tokio Marine & Nichido Fire als Hauptgeschäftsführer und Bert van Haagen von Atradius, der als stellvertretender Geschäftsführer das Tagesgeschäft leitet.

 

Über Atradius:

 

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamteinkommen von 1,2 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 330 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie bietet verschiedene Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkassodiensten an. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein „A“-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody’s (outlook stable).

Über Tokio Marine & Nichido Fire:

 

Tokio Marine & Nichido Fire Insurance Co. Ltd. (TMNF) ist Japans größter Sachversicherer. Tokio Marine & Fire Insurance Co., Ltd. fusionierte am 1. Oktober 2004 mit Nichido Fire and Marine Insurance Co., Ltd. TMNF gehört Millea Holdings, Inc. und hat ein „AA-“-Financial Strength Rating von Standard & Poor’s sowie ein „Aa2“-Financial Strength Rating von Moody’s.

 

 

Atradius verdoppelt Nettogewinn in 2005

Amsterdam, Donnerstag, 27 April, 2006 - Atradius N.V., ein weltweit führender Kreditversicherer und Inkassodienstleister, gab heute bekannt, dass das Unternehmen seinen Gewinn nach Steuern im Jahr 2005 auf EUR 100,3 Millionen verdoppeln konnte im Vergleich zu EUR 50,6 Millionen in 2004. Der Ergebnisanstieg zeigt die starke Position von Atradius in seinen Kerngeschäftsfeldern.

 

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius, erklärte: „Im Jahr 2005 haben wir zahlreiche bereits in 2004 angekündigte Initiativen zur Verbesserung unseres Geschäfts abgeschlossen. Die Veräußerung von Geschäftsfeldern, die nicht zu unserem Kerngeschäft gehören, und Kosteneinsparungen infolge einer Restrukturierung ermöglichten uns, in neue Produkte zu investieren und das Unternehmen in eine gute Ausgangsposition für weiteres Wachstum im Jahr 2006 und darüber hinaus zu bringen.“

 

Wichtige Finanzdaten im Überblick:

 

  • Der Nettogewinn stieg um 98,0 % auf EUR 100,3 Millionen (2004: EUR 50,6 Millionen) und resultierte aus verbesserten Ergebnissen im Kreditversicherungsgeschäft, starkem Wachstum im Inkasso-Geschäft und dem Verkauf der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Geschäftsfelder.
     
  • Der Nettogewinn des weiter geführten Geschäfts stieg um 68,1 % auf EUR 82,3 Millionen (2004: EUR 49,0 Millionen).
     
  • Der Vorsteuergewinn aus dem laufenden Geschäft stieg um 80,1% auf EUR 104,0 Millionen (2004: EUR 57,7 Millionen).
     
  • Das Gesamtergebnis nach Rückversicherung stieg um 13,1 % auf EUR 730,2 Millionen (2004: EUR 645,8 Millionen).
     
  • Die Brutto-Kostenquote verbesserte sich auf 41,6 % von 44,8 % in 2004.
     
  • Die Netto-Schadenquote verbesserte sich von 46,0 % in 2004 auf 43,0 % in 2005.
     
  • Die Nettokapitalerträge sanken um 29,4 % auf EUR 45,9 Millionen (2004: EUR 65,0 Millionen) aufgrund der deutlichen Reduzierung der realisierten Anlagegewinne.
     
  • Die Eigenkapitalrendite betrug 18,1%.
     

Versicherungsgeschäft

 

Das versicherungstechnische Ergebnis aus Atradius’ Kerngeschäft verbesserte sich wesentlich auf EUR 54,2 Millionen bei einem leicht geringeren Gesamtumsatz. Dieser ist eine Folge der Einstellung des Bürgschaftsgeschäfts in den Niederlanden, Deutschland und Belgien sowie deutlich wenigerer Fronting-Geschäften. Der Anstieg der Brutto-Schadenquote auf 51,3 % in 2005 im Gegensatz zu 46,8 % in 2004 resultiert aus der hohen Schadenquote in unserem Bürgschaftsgeschäft, insbesondere aus den Zuführungen zu Rückstellungen für bestimmtes, mittlerweile eingestelltes Bürgschaftsgeschäft in Italien. Zusätzlich erhöhten wir die Rückstellungen für die mittelfristige Ratenkreditversicherung und verbuchten beträchtliche Schäden aus Fronting-Geschäften, die größtenteils rückversichert sind. Die Netto-Schaden-Quote (als Prozentsatz der verdienten Prämie und der Kreditprüfungsgebühren) verbesserte sich auf 43,0 % im Jahr 2005 von 46,0 % in 2004. Die Netto-Combined Ratio (ohne Restrukturierungskosten) verbesserte sich in 2005 auf 90,2 % im Vergleich zu 90,9% im Jahr 2004.

 

Services

 

Das Vorsteuer-Ergebnis aus Serviceleistungen verbesserte sich um 40,6 % auf EUR 13,5 Millionen (2004: EUR 9,6 Millionen). Die Ergebnisse gehen in erster Linie auf einen Umsatzanstieg im Inkasso-Geschäft zurück.

 

Umsatzverteilung

 

Trotz intensivem Wettbewerb und Preisdruck, die Möglichkeiten zu starkem Umsatzwachstum beeinträchtigten, erzielten wir Umsatzsteigerungen in Frankreich (5,9 %), NAFTA (9,9 %), Nordic (13,5 %) und den Niederlanden (2,2 %) sowie in unseren kleineren Märkten, die zusammen ihren Umsatz um ungefähr 30,9 % steigerten. Unsere Global-Abteilung konnte ein Umsatzwachstum von 14,2 % verzeichnen.

 

Wilfried Verstraete weiter: „Im Jahr 2006 konzentrieren wir uns auf nachhaltiges Umsatzwachstum in unserem Kerngeschäft. Dies wollen wir durch die Einführung neuer Produkte und durch Kundenservice, der den Maßstab für die Branche setzt, erreichen.“

 

Restrukturierung und Produktentwicklung

 

Die Restrukturierung verläuft mit einer Netto-Reduzierung der Mitarbeiterzahl um 340 Mitarbeiter im Jahr 2005 nach Plan. Dieser Rückgang konnte trotz der Erweiterung unserer Standorte weltweit und der Einführung neuer Produkte erreicht werden.

 

Die gesteigerte Bedeutung der Entwicklung neuer Produkte bei Atradius führte im Jahr 2005 zur Einführung der neuen Atradius Modula Police. Sie ist die erste Police einer Produkt-Familie, die darauf spezialisiert ist, dem Kunden flexiblere und einfache Versicherungslösungen anzubieten, die in allen Märkten, in denen sie Geschäfte machen, gleich sind. Anfang 2006 führte das Unternehmen drei weitere neue Produkte ein: Atradius Modula Focus, Atradius Analyser und Atradius Connect. Atradius Modula Focus richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie erlaubt ihnen die Auswahl von Deckungsschutz für einzelne Forderungen und ist ein reines Online-Produkt. Atradius Analyser ist ein Kreditinformations-Produkt für Banken und Atradius Customiser automatisiert den Informationsaustausch zwischen Atradius und seinen Kunden. Weitere Kreditversicherungs- und Informationsprodukte sowie Produkte für KMU werden derzeit entwickelt und im Laufe des Jahres eingeführt.

 

Ziele für 2006

 

  • Nachhaltiges Umsatzwachstum durch Produktinnovationen und Kundenservice
     
  • Ausweitung des Inkasso-Geschäfts durch Steigerung des Geschäfts der bestehenden Standorte und die Eröffnung neuer Büros in 2006
     
  • Erhaltung eines ausgewogenes Risikoportfolios
     

Ausblick

 

Die wirtschaftlichen Bedingungen in den wichtigsten Märkten von Atradius bessern sich und es wird erwartet, dass sie das Umsatzwachstum im Jahr 2005 unterstützen.

 

„Wir gehen von einem fortlaufend starken Wachstum in den neuen Märkten Mittel- und Osteuropas und Asiens aus“, so Wilfried Verstraete. „Es wird erwartet, dass die NAFTA-Region weiter gut wächst. Und was besonders wichtig ist: Westeuropa ist gut gerüstet für Wachstum und sollte weiterhin einen großen Beitrag zum Ergebnis leisten können. Unseren gesteigerten Risikoappetit werden wir aufrechterhalten. Als Folge hiervon erwarten wir einen leichten Anstieg der Schadenquoten.“

 

Über Atradius:

 

Atradius ist einer der weltweit größten Kreditversicherer mit einem Gesamteinkommen von 1,2 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 330 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie bietet verschiedene Produkte von der Kreditversicherung bis hin zu Inkassodiensten an. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 12.000 Kreditlimitentscheidungen. Atradius hat ein „A“-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein „A2“-Rating von Moody’s (outlookstable).

 

 

Consolidated balance sheet (€ ,000)

Assets

31.12.2005

31.12.2004

Intangible assets

28,324

46,947

Property, Plant and Equipment

41,603

40,369

Investments

1,224,143

1,021,306

9 Investment property

11,065

13,595

1 Investments in associated companies

25,393

17,688

1 Financial investments

1,187,685

990,023

Reinsurance assets

725,579

691,887

Receivables

372,320

740,654

1 Miscellaneous assets and accruals

355,812

307,416

Factoring receivables

389,936

1 Other accounts receivable

16,508

43,302

Other assets

41,976

39,320

1 Deferred acquisition costs

16,377

13,793

1 Miscellaneous assets and accruals

25,599

25,527

Deferred income tax receivables

129,983

89,156

Current income tax receivables

61,153

46,508

Cash and cash equivalents

62,792

116,511


Total assets

2,687,873

2,832,658

 

Equity

31.12.2005

31.12.2004

     

Capital and reserves attributable to the equity holders of the Company

605,074

503,302

Minority interest

394

665


Total equity

605,468

503,967

 

Liabilities

   
     

Subordinated loans

116,374

115,781

Underwriting provisions

1,277,441

1,207,390

Non-underwriting provisions

33,126

59,478

Payables

178,916

540,662

2Accounts payable on insurance and reinsurance business

124,861

145,000

Factoring payables

371,160

2Trade and other payables

54,055

24,502

Other liabilities

228,696

215,619

Deposits received from reinsurers

98,829

107,108

Miscellaneous liabilities and accruals

129,867

108,511

Employee benefit liabilities

95,982

82,308

Deferred income tax liabilities

107,107

74,335

Current income tax liabilities

44,763

33,118


Total liabilities

2,082,405

2,328,691


Total equity and liabilities

2,687,873

2,832,658



 

Consolidated income statement (€ ,000)

Continuing operations

2005

2004

     

Insurance premium revenue

1,058,794

1,079,113

Insurance premium ceded to reinsurers

(521,202)

(631,015)

Net premiums earned

537,592

448,098

Service and other income

146,725

132,748

Share of profit of associates

6,830

6,175

Net investment income

39,065

58,826

Total income after reinsurance

730,212

645,847

Insurance claims and loss adjustment expenses

(597,448)

(550,975)

Insurance claims and loss adjustment expenses recovered

   

from reinsurers

321,102

299,636

Net insurance claims

(276,346)

(251,339)

Net operating expenses

(341,616)

(318,475)

Total expenses after reinsurance

(617,962)

(569,814)

Operating result before amortisation of goodwill &

   

finance costs

112,250

76,033

Impairment and amortisation of goodwill

(735)

(4,812)

Finance income and (expenses)

(7,542)

(13,501)

Profit before tax

103,973

57,720

Income tax

(21,655)

(8,745)

Profit for the year from continuing operations

82,318

48,975

 

Discontinued operations

2005

2004

     

Profit for the year from discontinued operations

17,964

1,666

Profit for the year

100,282

50,641

     

Attributable to:

   

Equity holders of the Company

100,443

50,590

Minority interest

(161)

51


 

100,282

50,641

Earnings per share for profit attributable to the Company

   

From continuing and discontinued operations

1.77

0.89

     

From continuing operations

1.45

0.87

     

Outstanding ordinary shares

56,600,000

56,600,000

 

Atradius führt neue Online-Kreditversicherung für KMU ein

Köln, Mittwoch, 8 März, 2006 - Der Kreditversicherer Atradius hat eine Police entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zugeschnitten ist: Atradius Modula Focus.

 

Bei dieser Online-Kreditversicherung können Unternehmer auswählen, welche ihrer in- oder ausländischen Kunden sie versichern wollen. Bisher war es nur möglich, eine Kreditversicherung für den Gesamtumsatz eines Unternehmens abzuschließen. Der Kreditversicherer plant in naher Zukunft die Einführung weiterer Produkte, die speziell auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind.

 

Kreditversicherung deckt das Risiko des Zahlungsausfalls. Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung geliefert wurde und der Abnehmer nicht bezahlt, entschädigt Atradius den Kunden. "Viele Unternehmer glauben, dass Kreditversicherung nur etwas für große Firmen ist. Sie denken auch, dass sie teuer ist. Dieser Eindruck ist aber falsch. Heutzutage gibt es Kreditversicherung in unterschiedlichen Formen und Größen. Sie ist den individuellen Bedürfnissen von Unternehmen angepasst. Viele Unternehmen mit einem Umsatz von unter 10 Millionen Euro wollen nicht ihre gesamten Forderungen kreditversichern.", so Thomas Langen, Atradius Regional Director für Deutschland, Mittel- und Osteuropa. Modula Focus ist das erste in einer Reihe neuer Produkte, die Atradius anbietet, um die Bedürfnisse spezieller Zielgruppen zu bedienen. "Wir haben uns in den letzten beiden Jahren auf Kreditversicherung und Inkasso, unser Kerngeschäft, konzentriert. In Deutschland wird Kreditversicherung nur von ca. 45 Prozent der B2B-Unternehmen genutzt. Bei den KMU liegt die Rate der Marktdurchdringung sogar weit unter 10 Prozent."

 

Wählen Sie Ihre Abnehmer selbst – schnell und einfach

 

Atradius Modula Focus ermöglicht Unternehmern, selbst zu bestimmen, welche Zahlungsausfallrisiken sie absichern wollen. Sie bezahlen nur für die Abnehmer, die sie ausgewählt haben. Auf der Website können sie ihre Prämie online berechnen. Sollte einer ihrer Abnehmer insolvent werden oder in Zahlungsverzug geraten, wird Atradius 95 Prozent der Außenstände bezahlen. Die Höchstdeckung pro Abnehmer beträgt 25 Prozent der Gesamtsumme. Atradius Modula Focus bietet Versicherungsschutz für 36 Länder, darunter für die meisten europäischen Länder, Japan und die USA. Diese Versicherung ermöglicht Unternehmern, das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren und ihren Cashflow zu stabilisieren. Mit Hilfe der Kreditversicherung lassen sich neue Märkte und Abnehmer leichter erschließen. 

 

Für mehr Informationen und ein Rechenbeispiel besuchen Sie die Website www.atradius.de/focus.

 

Über Atradius:

 

Atradius ist einer der weltweit führenden Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 24 Prozent und einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden Euro. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 330 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Atradius hat über 80 Jahre Erfahrung im Forderungsmanagement, beschäftigt weltweit 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Büros in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank.
 

 

 

Vogelgrippe auch für Handel und Wirtschaft „ansteckend“

Köln, Montag, 6 März, 2006 - Während Bund und Länder ihre Schutzmaßnahmen im Kampf gegen die Vogelgrippe verschärfen, müssen auch Unternehmen Pläne aufsetzen, wie sie mit etwaigen Folgen für ihre Geschäfte umgehen, falls sich die Vogelgrippe weiter ausbreitet, warnt der Kreditversicherer Atradius.

 

Neben den denkbaren Auswirkungen für den Menschen sieht Atradius mögliche größere Folgen für die Wirtschaft und hat bereits mit der Beobachtung und Steuerung der Risiken für Unternehmen begonnen.

 

Obwohl Geflügelzüchter offensichtlich am meisten gefährdet sind, erklärt Atradius in seinem jüngsten Risk Index, dass die Vogelgrippe auch andere Branchen von der Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie bis zu Freizeitindustrie und Verkehr negativ beeinflussen könnte. Die Serie der Risk Index-Berichte, die alle zwei Monate erstellt wird, konzentriert sich in der Regel auf eine Branche. Atradius geht davon aus, dass die Vogelgrippe weitreichende Folgen für eine Reihe von Branchen haben könnte.

 

In der weltweiten Medienberichterstattung behaupten verschiedene "Experten", dass im Fall einer Mutation des Vogelgrippevirus H5N1 in einen für Menschen gefährlichen Virus extreme Kontrollmaßnahmen notwendig seien, wie das Verbot öffentlicher Ereignisse und Sportveranstaltungen, Reisebeschränkungen und Absage von Flügen.

 

Tatsächlich kann man heute noch nicht wissen, ob vorbeugende Maßnahmen wie behördlich angeordnete Tötungen (Keulung) und Impfungen letztlich greifen. Mit jedem neuen Gerücht nimmt jedoch das Vertrauen in einzelne Wirtschaftszweige ab und Unternehmen müssen sich hierauf vorbereiten.

 

Fälle von Vogelgrippe haben in mehreren europäischen Ländern bereits zu behördlich angeordneter Tötung von Hausgeflügel und Wildvögeln geführt. Das Verbrauchervertrauen in Geflügelprodukte ist gesunken und die Verkaufszahlen sind in einzelnen Ländern bis zu 50 Prozent gesunken.

 

Thomas Langen, Atradius Regional Director für Deutschland, Mittel- und Osteuropa: "Es ist wichtig, dass Unternehmen jetzt nicht in Panik verfallen, aber sie müssen die potentiellen Handelsrisiken, die mit der Vogelgrippe einhergehen könnten, verstehen und sicher stellen, dass sie Pläne in der Schublade haben, um Betriebsunterbrechungen zu vermeiden."

 

"Geflügelzüchter und branchenverwandte Unternehmen sind sich des Themas sehr bewusst und sollten mit den Richtlinien der Regierung vertraut sein. Aber wie das Auftreten der Vogelgrippe in anderen Ländern und auch der Ausbruch von SARS in Asien vor einigen Jahren gezeigt haben, haben solche Krankheiten einen viel weitergehenden Einfluss auf Wirtschaft und Handel."

 

Opfer des H5N1-Virus sind bislang nur bei Personen zu beklagen, die mit kranken Vögeln zu tun hatten. Gesundheitsexperten sagen, dass der Verzehr von Hühnerfleisch ungefährlich sei. Trotzdem hat die Angst vor Ansteckung bereits zu einem Rückgang der Verkaufszahlen von Geflügel in Italien von 40 Prozent geführt sowie zu einem 50-prozentigen Rückgang des Verkaufs von Eiern in Griechenland, nachdem die Vogelgrippe in diesen Ländern aufgetreten ist. Medienberichte von Schätzungen, dass möglicherweise 350 Millionen Tote weltweit zu befürchten wären, wenn der Virus für Menschen ansteckend und eine Pandemie auslösen würde, sind für das Verbrauchervertrauen wenig förderlich.

 

So wie beim Ausbruch der Maul-und-Klauen-Seuche im Jahr 2001 könnte die Vogelgrippe einen Dominoeffekt auf die Lieferanten des Geflügelhandels sowie auf Fleischhändler und andere Geschäftspartner haben, beispielsweise in der Lebensmittelverarbeitung und in der Gastronomie.

 

Atradius empfiehlt, dass Unternehmen, die direkt mit diesen Branchen zu tun haben, sich über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten sollen, um sicher zu stellen, dass sie nicht mit Schwierigkeiten in den Geschäftsbeziehungen, Problemen mit dem Cashflow oder Forderungsausfällen kämpfen müssen, wenn sie selbst oder ihre Abnehmer von der Vogelgrippe betroffen würden.

 

Unternehmen, die von der Zulieferung an die Geflügelindustrie oder vom Verkauf von Geflügelprodukten abhängig sind, empfiehlt Atradius, die Risiken von Forderungsausfällen zu reduzieren, indem sie ihr Geschäft diversifizieren und nach Kunden in anderen Branchen suchen, oder neue Quellen identifizieren. So haben die Bedenken im Hinblick auf Hühnerfleisch schon zu einem Anstieg der Verkaufszahlen von nordischem Lachs geführt.

 

Langen weiter: "Atradius hat bereits eine weltweite Arbeitsgruppe von erfahrenen Risiko-Underwritern eingesetzt, die die Entwicklungen auf der ganzen Welt beobachten. Es gibt Richtlinien für die Vergabe von Kreditlimiten. Unsere Kunden können rechtzeitigen Rat von Experten zum Handel in den eventuell betroffenen Branchen erwarten. "

 

Obwohl der Ausbruch der Vogelgrippe wahrscheinlich nicht so große Auswirkungen auf Verkehr und Tourismus haben wird wie es bei der Maul-und Klauen-Seuche der Fall war, könnten die Folgen verheerend sein, wenn der H5N1-Virus eine für den Menschen gefährliche Form annimmt. Das Bankhaus HSBC schätzt, dass die Hälfte seiner Angestellten sich im Fall einer Pandemie krank melden könnte. Daher müssen sich Unternehmen darüber klar werden, wie sie den Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten, wenn ihre Mitarbeiter erkranken sollten oder wenn sie von zu Hause aus arbeiten müssten, um die Ansteckungsgefahr gering zu halten.

 

Während des SARS-Ausbruchs in Asien im Jahr 2003 wurden große Messen, Konferenzen und sonstige Veranstaltungen verschoben, Fluglinien strichen Flüge. Viele Hotels und Restaurants erlitten einen massiven Rückgang der Gästezahlen. Unternehmen im Freizeitsektor und selbst Einzelhändler sollten ihre Notfallpläne überprüfen, um auf einen Besucherrückgang vorbereitet zu sein.

 

Ausführliche Informationen der Bundesregierung zur Vogelgrippe finden Sie im Internet auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: http://www.bmelv.de

 

Unternehmen sollten die aktuelle Situation verfolgen, indem Sie die Informationen auf dieser Website und die Berichterstattung in den Medien verfolgen, aber auch indem sie den Kontakt zu Experten wie Kreditversicherern halten. Atradius bietet nicht nur Kreditversicherung an, sondern verfügt auch über Daten zu über 45 Millionen Unternehmen sowie über Branchen und Märkte weltweit.

 

Der Atradius Risk Index gibt Firmen einen Einblick in Branchen sowie Themen, die ihre Geschäfte beeinflussen könnten. Gerne senden wir Ihnen den englischsprachigen Risk Index als PDF-Datei zu. Bitte schicken Sie dazu eine Email an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Über Atradius:

 

Atradius ist einer der weltweit führenden Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 24 Prozent und einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden Euro. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 330 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank.
 

 

 

Auflockernde Bewölkung mit sonnigen Abschnitten

16 Dezember 2005 - Deutsche Elektronik-Industrie im Aufwind – das aktuelle Economic Barometer von Atradius beleuchtet die Lage der Branche in Europa und den USA

Der sich verschärfende Preiskrieg im Festnetz sowie weiter fallende Tarife im Bereich der Mobiltelefonie haben auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt in diesem Jahr zu einer leichten Wachstumsdelle geführt. Nach 3,7 Prozent in 2004 dürfte das Wachstum in diesem Jahr nur noch zwei Prozent betragen. Gleichzeitig boomt der Markt für digitale Heimelektronik mit hohen zweistelligen Wachstumsraten. So erwartet die Branche allein bei Flachbildschirmen in diesem Jahr ein Umsatzplus von 50 Prozent auf 939 Millionen Euro.

Zu diesen und anderen aktuellen Ergebnissen rund um die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche in Deutschland kommt die erste Ausgabe des Economic Barometer, dem neuen Branchenmonitor von Atradius. Mit dem Economic Barometer informiert Atradius über eine ausgewählte Branche in Deutschland und anderen Kernmärkten Europas sowie den USA. Grundlage der Branchenanalyse sind das Wissen und die Marktnähe lokaler Risiko-Experten von Atradius.

In der ersten Ausgabe des Economic Barometer bietet Atradius einen aktuellen Überblick über die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Belgien und den USA. Auf jeweils einer Doppelseite finden Sie die grundlegende Kennzahlen des jeweiligen Marktes, seine derzeitigen Stärken und Schwächen und die Aussichten für das Geschäft von morgen.

Die zweite Ausgabe des Economic Barometer erscheint voraussichtlich im März/April 2006 und soll die Chemiebranche beleuchten.

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Das aktuelle, englischsprachige Heft steht auf unserer website unter Wir über uns/Publikationen für Sie zum Download bereit. Gerne senden wir Ihnen das PDF oder die Broschüre auch direkt zu. Bitte schicken Sie dazu eine Email mit Angabe Ihrer Postadresse an:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit führenden Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 24 Prozent und einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden Euro. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 
 

 

Atradius und Unilever: Partner von Rembrandt 400

9 Dezember 2005 - Feierlichkeiten im Museum Het Rembrandthuis Amsterdam

Atradius und Unilever sind die Hauptsponsoren der Feierlichkeiten zum 400. Geburtstag von Rembrandt im Museum Het Rembrandthuis in Amsterdam.

Unter der Überschrift "Rembrandt-Jahr im Rembrandt-Haus" erinnert 2006 ein umfangreiches Themenjahr an den wichtigsten holländischen Maler des ‚Goldenen Zeitalters‘. Die Kultur-Partnerschaft bietet dem Kreditversicherer Atradius die Gelegenheit, seinen Namen national und international mit dem weltberühmten Künstler Rembrandt in Verbindung zu bringen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Rembrandt-Haus erweitert Unilever seine Sponsoringstrategie um eine wichtige kulturelle Dimension. 

Ed de Heer, Direktor des Museums Het Rembrandthuis, freut sich über die Unterstützung dieser angesehenen Unternehmen für das Rembrandt-Haus. "Eine Menge Geld und Energie sind notwendig, um ein breites Publikum auf Kultur aufmerksam zu machen. Mit der Hilfe von Atradius und Unilever sind wir in der Lage, einzigartige, exklusive Ausstellungen zu organisieren, die ungeahnte Aspekte von Rembrandt zeigen. Gute Beispiele dafür sind die Retrospektive "Rembrandt – Ein Genie auf der Suche" und die Ausstellung "Uylenburgh & Sohn. Kunst und Geschäft in Rembrandts Zeit", die ab April bzw. ab September 2006 im Museum zu sehen sein werden.’ Die Retrospektive wird vom 4. August bis 5. November 2006 auch als Sonderausstellung in der Gemäldegalerie in Berlin gezeigt.

Für den internationalen Kreditversicherer Atradius ist das Sponsoring der Rembrandt 400-Aktivitäten im Rembrandt-Haus eine gute Gelegenheit, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Der Name Atradius wurde im Jahr 2004 als Nachfolger von GERLING NCM eingeführt. Die Kulturförderung passt in das gesellschaftliche Engagement von Atradius. ‘Rembrandt ist auf der ganzen Welt bekannt und wir bei Atradius sind stolz darauf, dazu beizutragen, an diesen berühmten holländischen Meister zu erinnern. So wie Rembrandt hat sich auch Atradius weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Kurz gesagt, das passt perfekt und gibt uns die Möglichkeit unseren neuen Namen und unser Logo noch bekannter zu machen.’, so Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius. 

Über Atradius

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie hat ein umfassendes Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 

Über Unilever

Unilever ist einer der weltweit größten Anbieter von Markenartikeln der Bereiche Ernährung, Körperpflege sowie Wasch- und Reinigungsmittel. Die Hauptsitze des Konzerns befinden sich in Rotterdam und London. In mehr als 100 Ländern der Welt ist das Unternehmen durch selbständige Tochtergesellschaften und Firmen vertreten - mit insgesamt 223.000 Mitarbeitern. In Deutschland beschäftigt Unilever etwa 8.000 Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist Hamburg. Mit starken Marken, wie unter anderem Knorr, Becel, Rama, Langnese, Iglo, Dove, Coral und Axe erfüllt Unilever die täglichen Bedürfnisse von Millionen von Verbrauchern - überall und jederzeit. Nähere Informationen unter www.unilever.com.

Für mehr Informationen

Mehr Informationen über Rembrandt und die Aktivitäten und Ausstellungen im Museum ‚Het Rembrandthuis‘ finden Sie unter www.rembrandthuis.com


 

 

 

Fortis schließt Übernahme von Atradius Factoring ab

3 November 2005 Utrecht/Brüssel/Amsterdam - Kooperationsvereinbarung für Factoring und Kreditversicherung

Nach Erhalt der notwendigen Genehmigungen durch die Aufsichtsbehörden in Deutschland und Frankreich hat Fortis heute die Übernahme von Atradius Factoring erfolgreich abgeschlossen. 

Die Factoring-Aktivitäten erstrecken sich auf Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland und Italien. Die angekündigte und kurzfristig zu realisierende Kooperationsvereinbarung soll es Fortis und Atradius ermöglichen, die Europäischen Vertriebsnetzwerke des jeweils anderen Partners zu nutzen. Die Kooperation wird sich auf Factoring und Kreditversicherung konzentrieren.

Das Atradius Factoring-Geschäft – zu dem 150 hochqualifizierte Mitarbeiter gehören – wurde in die Fortis Commercial Finance integriert und wird bald unter dem Namen Fortis operieren.

Karl De Boeck, Commercial & Private Banking Vorstandsvorsitzender bei Fortis: ‚Seit der Ankündigung im Juli wurde schon eine Menge Arbeit bewältigt. Das bestätigt, das Atradius Factoring und Fortis perfekt zusammen passen. Dank unserer heutigen Führungsposition, in Kombination mit den Kompetenzen und Best Practices beider Einheiten, können wir unseren Kunden einen noch besseren Service und ein verbessertes Produktangebot anbieten. Wir haben ehrgeizige Ziele für unsere Factoring-Aktivitäten in Europa. Diese Akquisition ist ein strategischer Schritt in der Realisierung unserer Ziele.‘

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius: ‘Wir messen dem Angebot von hoher Qualität und permanent verbessertem Service für unsere Kunden eine hohe Bedeutung bei. Zu diesem Zweck wird der Verkauf der Atradius Factoring-Einheiten an Fortis zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit, einer größeren gesamteuropäischen Reichweite und einer stärkeren finanziellen Belastbarkeit führen. Das mit Fortis bestehende Abkommen wird es Atradius ermöglichen, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, dessen Wert zu maximieren und gleichzeitig Factoring-Kunden mit besseren Produkten und besserem Service zu versorgen.

Die Übernahme wird keinen wesentlichen Einfluss auf die Solvalibilität und den Reingewinn pro Aktie von Fortis haben.

Fortis

Fortis ist ein integrierter Finanzdienstleister im Bank- und Versicherungsgeschäft. Mit einer Marktkapitalisierung von 29,8 Milliarden EUR (30.06.2005) und rund 51.000 Mitarbeitern ist Fortis eine der 20 größten europäischen Finanzinstitutionen. In seinem Heimatmarkt, den Benelux-Ländern, hält Fortis eine führende Position, die es entwickeln und verstärken will. Fortis baut auf den Erfahrungen im Heimatmarkt auf, um seine europäischen Ziele über Wachstumszentren zu erreichen. Fortis ist auch weltweit in ausgewählten Geschäftsfeldern erfolgreich. In bestimmten Ländern in Europa und Asien nutzt Fortis seine Expertise und Erfahrung im Bancassurance-Geschäft. Fortis ist börsennotiert in Amsterdam, Brüssel und Luxemburg und hat ein ADR-Programm in den USA.

Fortis Commercial Finance (FCF); eine hundertprozentige Fortis-Tochter, ist ein führender grenzüberschreitender Factor und Finanzdienstleister in Europa. FCF ist Teil von Fortis’s Commercial and Private Banking Geschäftsfeld (Fortis C&BP). FCF ist eine der wenigen integrierten europäischen Factoring-Gruppen mit einem Factoring-Umsatz von über 22 Milliarden EUR im Jahr 2004 und über 500 Mitarbeitern. Sein Factoring-Netzwerk umfasst Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Italien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Portugal, Polen und Hong Kong. Mit dem Kauf von Disbank ist Fortis vor kurzem auch in den türkischen Markt eingetreten. Für nähere Informationen: www.fortis.com.

Atradius

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 25 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie hat ein umfassendes Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. Atradius Factoring ist eine schnell wachsende internationale Factoring-Gruppe mit Unternehmen in Frankreich, Deutschland, Italien, Dänemark und Schweden. Sie beschäftigen rund 160 Mitarbeiter. Im Jahr 2004 verzeichneten sie Umsätze in Höhe von 31 Millionen EUR. 

 

Insolvenzrisiko bei mittelständischen Online-Händlern steigt

5 October 2005 Köln - Umsatzverdreifachung im B2B Onlinehandel bis 2008

Die Anzeichen dafür, dass sich die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland langsam aufhellt, mehren sich. Auch der Online-Handel profitiert von diesem Aufwärtstrend.

Forrester Research sagt eine Vervierfachung des B2C-Onlineumsatzes in Deutschland bis zum Jahr 2009 voraus. Für den Bereich des Onlinehandels zwischen Unternehmen erwartet das European Information Technology Observatory (EITO) für Deutschland eine Verdreifachung des Umsatzes bis zum Jahr 2008. Gleichwohl ist zu beachten, dass zahlreiche Insolvenzen das Vertrauen in diesen Vertriebskanal beeinträchtigen. Deshalb müssen Unternehmen, die den Vertriebskanal Internet erfolgreich nutzen wollen, ihren Kunden Sicherheit und Vertrauen bieten. 

Gütesiegel sind mittlerweile anerkannte Instrumente der Vertrauensbildung. Angesichts der Insolvenzentwicklung stellt sich allerdings die Frage, ob ein Gütesiegel ohne Geld-zurück-Grarantie dauerhaft für Vertrauen sorgen kann, denn vorbildliche AGB, Datenschutz und Siegelentzug nützen dem Kunden nichts, wenn er auf dem finanziellen Schaden sitzen bleibt. Die Gütesiegel-Vergabestelle Trusted Shops garantiert durch ihren Service einen sicheren Einkauf im Internet.

Trusted Shops, ein Tochterunternehmen von Atradius, bietet mit der Kombination aus Zertifizierung, kostenloser Geld-zurück-Garantie sowie Kundenservice eine umfassende Dienstleistung zum Nutzen von Shopbetreibern und Verbrauchern. Andreas Tesch, Geschäftsführer von Trusted Shops und Direktor Risk Services der Atradius Kreditversicherung: "Allein dieses Jahr mussten wir in über 250 Fällen bereits geleistete Kaufpreise an Endkunden erstatten, ohne dass wir die Händler noch in Regress nehmen konnten. Ohne Trusted Shops wären die Online-Kunden auf diesen Schäden sitzen geblieben." Hinzu kämen, so Tesch, weitere 400 Fälle allein in den letzten drei Jahren, in denen es Zahlungsverzögerungen gab. Mit einem sechsstelligen Betrag sei Atradius zunächst in Vorleistung getreten und habe die Erstattungsbeträge erst später bei den Online-Shops zurück geholt.

Die Gründe für den Anstieg der Insolvenzzahlen sind vielschichtig. Die Investitionskosten in die technischen Plattformen für den Online-Handel haben sich verringert und es ist jetzt auch für kleine und mittlere Unternehmen möglich, diesen Vertriebskanal nutzen. Dabei werden allerdings häufig die Besonderheiten des Fernabsatzes sowie die Anforderungen an die logistischen Prozesse unterschätzt. Bei geringen Margen, großer Konkurrenz und einem starken Preiskampf ist die Existenz eines mittelständischen Online-Händlers schnell gefährdet. Deshalb ist besonders bei Vorkasse-Zahlungen, die gerade bei kleineren Online-Händlern üblich sind, eine finanzielle Absicherung notwendig. Auch bei Rechnungskauf ist eine solche Absicherung sinnvoll, da sie dem Kunden garantiert, auch bei Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechtes nicht leer auszugehen. Andreas Tesch: "Durch die Geld-zurück-Garantie setzen wir uns selbst unter Druck, die geprüften und für sicher erklärten Shops stetig im Auge zu behalten, denn Nachlässigkeiten der Online-Händler kosten uns bares Geld." 

Über Atradius

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie hat ein umfassendes Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 

Über Trusted Shops

Das Atradius-Tochterunternehmen Trusted Shops ist heute das führende System für sichere Online-Einkäufe in Europa. Seit der Firmengründung im Dezember 1999 zertifizierte Trusted Shops mehr als 1.600 Händler in Europa und ist in Deutschland das mit Abstand am meisten verbreitetste Gütesiegel. Zu den Kunden zählen Dell, Fujitsu-Siemens, Web.de, WDR, Hess Natur, D&W, Atelco Computer und viele andere bekannte Marken sowie eine Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen. Trusted Shops wird von der Europäischen Kommission für effektiven Verbraucherschutz und Mittelstandsförderung unterstützt. 

Nähere Informationen unter www.trustedshops.de.

 

 

Grupo Catalana Occidente kauft Atradius-Aktien von Schweizer Rück

30 September 2005 Barcelona - Erhöhung des Aktienanteils auf 12,96 Prozent.

Der spanische Versicherungskonzern Grupo Catalana Occidente gab heute bekannt, dass er 3.969.466 (7,01 Prozent) der Atradius-Aktien für 49 Millionen Euro von der Schweizer Rück, dem größten Atradius-Aktionär gekauft hat.

Mit dieser Akquisition wird Grupo Catalana Occidente der drittgrößte Aktionär von Atradius, einem weltweit führenden Kreditversicherer und Inkassodienstleister. Mit einem Anteil von 34,95 Prozent ist die Schweizer Rück der Hauptaktionär von Atradius.

Grupo Catalana Occidente ist seit dem Jahr 2003 Anteilseigner von Atradius und hielt seitdem eine Option für den Kauf weiterer 7,01 Prozent der Anteile von der Schweizer Rück. Das Unternehmen besitzt nun 12,96 Prozent der Atradius-Aktien. 

José Mª Serra, President von Grupo Catalana Occidente: "Wir glauben an das Wachstum der Kreditversicherungsbranche weltweit und Atradius ist in einer guten Position, um von diesem Wachstum auf der ganzen Welt zu profitieren. Wir sehen für die Gruppe eine strahlende Zukunft aufgrund ihrer neuen Strategie, der Konzentration auf Wachstum und der Kostenkontrolle. Dies spiegelt sich auch in den stark verbesserten Ergebnissen von Atradius wieder."

Über Atradius

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmens-gruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie hat ein umfassendes Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank.

 

 

Atradius Halbjahresgewinn um 25 Prozent gestiegen

16 September 2005 Amsterdam - Atradius Halbjahresgewinn um 25 Prozent gestiegen,

Amsterdam, 16. September 2005 - Atradius N.V. berichtet heute, dass der Gewinn nach Steuern für das erste Halbjahr 2005 um 25,4 Prozent auf
53,8 Millionen Euro gestiegen ist. Im ersten Halbjahr 2004 betrug er
42,9 Millionen Euro. Der Gewinnanstieg basiert auf einer fünfprozentigen Steigerung des Umsatzes, einer Reduzierung der an die Rückversicherer weitergegebenen Prämien und einer Reduzierung der Betriebskosten.

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius: „Die Veränderungen in unserer Geschäftsstrategie, einschließlich der Restrukturierung, der Verbesserungen in unserer Kostenstruktur und der Konzentration unserer Produkte, zahlen sich aus. Wir haben unseren Kundenservice weiter verbessert und die Halbjahresergebnisse zeigen, dass wir mit dieser Ausrichtung auf unsere Geschäftspartner profitabel wachsen."

Die Zahlen in Kürze:

  • Nettogewinn gestiegen um 25,4% auf € 53,8 Millionen 
    (H1 2004: € 42,9 Millionen) 
  • Umsatzsteigerung um 5,0% auf € 611,2 Millionen 
    (H1 2004 € 582,0 Millionen) 
  • Vorsteuergewinn gestiegen um 25,2% auf € 75,4 Millionen 
    (H1 2004: € 60,2 Millionen) 
  • Bruttokostenquote verbessert auf 40,1% 
    (€ 254,2 Millionen gegenüber H1 2004 258,5 Millionen)
  • Eigenkapital gestiegen um 7,4% auf € 560,5 Millionen (31.12.2004: € 522,1 Millionen), größtenteils aufgrund einbehaltener Gewinne  

Geschäftsentwicklung

Der Anstieg des Vorsteuergewinns um 25,2 Prozent im Kerngeschäft von Atradius gibt wieder, dass aufgrund der höheren Risikozeichnungen des Unternehmens die verdienten Bruttoprämien um 4,8 Prozent gestiegen sind. Des weiteren trug der Anstieg der Inkassoeinnahmen um 51,8 Prozent auf 12,9 Millionen Euro zu dem Ergebnis bei sowie die geringfügig gesunkenen Betriebskosten, die aus der Ende des Jahres 2004 angekündigten Restrukturierung folgten. Diese Entwicklung wurde zum Teil aufgehoben durch eine höhere Nettoschadenquote (43,1 Prozent gegenüber dem historischen Tiefstand von 39,2 Prozent in der ersten Hälfte des Jahres 2004), die ebenfalls auf die höheren Risikozeichnungen zurückgeht. 

Factoring

Im Juli 2005 gab Atradius bekannt, dass ein Verkaufsvertrag mit Fortis über das Atradius Factoring-Geschäft unterzeichnet wurde. Dieser beinhaltet auch eine separate Vertriebsvereinbarung, die beiden Unternehmen die gegenseitige Nutzung ihrer europäischen Netzwerke im Rahmen einer gemeinsamen Marketing-Initiative für die Produkte Factoring und Kreditversicherung ermöglicht. Der Vollzug des Verkaufs steht unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigungen und wird für Oktober dieses Jahres erwartet.
Factoring wurde als einzustellende Geschäftsaktivität weiter geführt. Der Gewinn aus einzustellenden Geschäftsaktivitäten ist im Nettoergebnis des Unternehmens enthalten. 

Kapitalanlagenergebnis

Das Einkommen aus Kapitalanlagen in Höhe von 30,2 Millionen Euro war um 25,4 Prozent niedriger als in der ersten Hälfte des Jahres 2004. Im Rahmen der Umschichtung des Anlageportfolios wurden im Jahr 2004 höhere Kursgewinne realisiert. 

Restrukturierung

Die Restrukturierung verläuft mit einem Abbau von 200 Stellen in den letzten sechs Monaten nach Plan. Dieser Personalabbau erfolgte trotz des Aufbaus neuer Standorte in Asien und Osteuropa. 

„Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, sowohl unseren Umsatz als auch die Gewinne nachhaltig zu steigern. Wir haben unsere Risikozeichnungen in der zweiten Jahreshälfte 2004 erhöht, um das Wachstum zu unterstützen. Aber auch der Wettbewerb nimmt zu. Die Hürden, die wir für weiteres Wachstum überwinden müssen, sind in der zweiten Jahreshälfte 2005 höher. Wir erleben, dass neue Produkte, Verbesserungen unseres bestehenden Angebots und noch mehr Kundenservice uns unserem Wachstumsziel näher bringen. Diese Initiativen spielen eine wichtige Rolle dabei, Kunden zu gewinnen und zu binden.", so  Wilfried Verstraete. 

 

Atradius Halbjahresgewinn um 25 Prozent gestiegen

Amsterdam, 16. September 2005 - Atradius N.V. berichtet heute, dass der Gewinn nach Steuern für das erste Halbjahr 2005 um 25,4 Prozent auf
53,8 Millionen Euro gestiegen ist. Im ersten Halbjahr 2004 betrug er
42,9 Millionen Euro. Der Gewinnanstieg basiert auf einer fünfprozentigen Steigerung des Umsatzes, einer Reduzierung der an die Rückversicherer weitergegebenen Prämien und einer Reduzierung der Betriebskosten.

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius: „Die Veränderungen in unserer Geschäftsstrategie, einschließlich der Restrukturierung, der Verbesserungen in unserer Kostenstruktur und der Konzentration unserer Produkte, zahlen sich aus. Wir haben unseren Kundenservice weiter verbessert und die Halbjahresergebnisse zeigen, dass wir mit dieser Ausrichtung auf unsere Geschäftspartner profitabel wachsen."

Die Zahlen in Kürze:

  • Nettogewinn gestiegen um 25,4% auf € 53,8 Millionen 
    (H1 2004: € 42,9 Millionen) 
  • Umsatzsteigerung um 5,0% auf € 611,2 Millionen 
    (H1 2004 € 582,0 Millionen) 
  • Vorsteuergewinn gestiegen um 25,2% auf € 75,4 Millionen 
    (H1 2004: € 60,2 Millionen) 
  • Bruttokostenquote verbessert auf 40,1% 
    (€ 254,2 Millionen gegenüber H1 2004 258,5 Millionen)
  • Eigenkapital gestiegen um 7,4% auf € 560,5 Millionen (31.12.2004: € 522,1 Millionen), größtenteils aufgrund einbehaltener Gewinne  

Geschäftsentwicklung

Der Anstieg des Vorsteuergewinns um 25,2 Prozent im Kerngeschäft von Atradius gibt wieder, dass aufgrund der höheren Risikozeichnungen des Unternehmens die verdienten Bruttoprämien um 4,8 Prozent gestiegen sind. Des weiteren trug der Anstieg der Inkassoeinnahmen um 51,8 Prozent auf 12,9 Millionen Euro zu dem Ergebnis bei sowie die geringfügig gesunkenen Betriebskosten, die aus der Ende des Jahres 2004 angekündigten Restrukturierung folgten. Diese Entwicklung wurde zum Teil aufgehoben durch eine höhere Nettoschadenquote (43,1 Prozent gegenüber dem historischen Tiefstand von 39,2 Prozent in der ersten Hälfte des Jahres 2004), die ebenfalls auf die höheren Risikozeichnungen zurückgeht. 

Factoring

Im Juli 2005 gab Atradius bekannt, dass ein Verkaufsvertrag mit Fortis über das Atradius Factoring-Geschäft unterzeichnet wurde. Dieser beinhaltet auch eine separate Vertriebsvereinbarung, die beiden Unternehmen die gegenseitige Nutzung ihrer europäischen Netzwerke im Rahmen einer gemeinsamen Marketing-Initiative für die Produkte Factoring und Kreditversicherung ermöglicht. Der Vollzug des Verkaufs steht unter dem Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigungen und wird für Oktober dieses Jahres erwartet.
Factoring wurde als einzustellende Geschäftsaktivität weiter geführt. Der Gewinn aus einzustellenden Geschäftsaktivitäten ist im Nettoergebnis des Unternehmens enthalten. 

Kapitalanlagenergebnis

Das Einkommen aus Kapitalanlagen in Höhe von 30,2 Millionen Euro war um 25,4 Prozent niedriger als in der ersten Hälfte des Jahres 2004. Im Rahmen der Umschichtung des Anlageportfolios wurden im Jahr 2004 höhere Kursgewinne realisiert. 

Restrukturierung

Die Restrukturierung verläuft mit einem Abbau von 200 Stellen in den letzten sechs Monaten nach Plan. Dieser Personalabbau erfolgte trotz des Aufbaus neuer Standorte in Asien und Osteuropa. 

„Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, sowohl unseren Umsatz als auch die Gewinne nachhaltig zu steigern. Wir haben unsere Risikozeichnungen in der zweiten Jahreshälfte 2004 erhöht, um das Wachstum zu unterstützen. Aber auch der Wettbewerb nimmt zu. Die Hürden, die wir für weiteres Wachstum überwinden müssen, sind in der zweiten Jahreshälfte 2005 höher. Wir erleben, dass neue Produkte, Verbesserungen unseres bestehenden Angebots und noch mehr Kundenservice uns unserem Wachstumsziel näher bringen. Diese Initiativen spielen eine wichtige Rolle dabei, Kunden zu gewinnen und zu binden.", so  Wilfried Verstraete. 

 

Aufwertung des Renminbi ohne langfristige Auswirkung auf den chinesischen Handel

22 August 2005 Köln - Aufwertung des Renminbi ohne langfristige Auswirkung auf den chinesischen Handel.

Atradius beobachtet weitere Entwicklung in China

Die Aufwertung des chinesischen Renminbi wird die langfristige wirtschaftliche Entwicklung des Landes nicht bedrohen, so die Einschätzung des Kreditversicherers Atradius. Allerdings werde Atradius die Situation weiter beobachten, um beurteilen zu können, ob die Veränderungen Auswirkungen auf die Wirtschaft in der Region oder weltweit haben werden.

Dr. Gaurav Ganguly, Volkswirt der Atradius-Gruppe: "Wir gehen davon aus, dass eine derartige Aufwertung kurzfristig Auswirkungen auf die chinesischen Exporte hat und dass die Gewinnspannen einiger chinesischer Unternehmen aufgrund von Verträgen in Fremdwährungen leiden könnten. Wir sehen in der Aufwertung aber keine Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Chinas."

"Die Grundstimmung des Markts in den letzten Monaten deutete auf eine wesentliche Unterbewertung des Renminbi hin. Während also die Aufwertung weithin erwartet wurde, ist die Aufwertung zu gering ausgefallen, um Auswirkungen auf Chinas großen Handelsüberschuss oder auf seinen bilateralen Handel mit den USA zu haben." 

Laut Atradius hat die Aufwertung dennoch das Potential, die chinesische und weltweite Wirtschaft auf verschiedene Weise zu beeinflussen. Folgende Punkte werden von Atradius weiterhin beobachtet:

  • Der Einfluss auf andere asiatische Währungen und der Dominoeffekt auf die Unternehmen in diesen Ländern
  • Die fortlaufende Möglichkeit einer lange überfälligen Anpassung der Leistungsbilanz, höherer Zinssätze und geringeren Inlandskonsums in den USA
  • Die Aufwertung könnte dazu dienen, die Spekulationsblasen zu beseitigen, welche aufgrund von überschüssiger Liquidität innerhalb Chinas vorhanden sind 

Kurzfristig erwartet Atradius, dass sich der Druck auf den Renminbi angesichts des großen Handelsüberschusses Chinas und spekulativer Kapitalzuflüsse fortsetzt. Obwohl die People’s Bank of China in der Lage sein sollte, die Kursunterstützung zu erhalten, glaubt Atradius, dass mittelfristig trotzdem weitere Aufwertungen möglich sind. 

"Die Entscheidung, den Wechselkurs des Renminbi an einen Währungskorb zu koppeln, gibt dem Renminbi mehr Flexibiliät. Wir hoffen, dass dies der erste Schritt hin zu einem flexibleren Wechselkurs, weniger Eingriffen der chinesischen Behörden in den Devisenmarkt  und eine Lockerung der Kapitalkontrolle ist.", so Ganguly.

Atradius bestätigt seine Unterstützung für einen geordneten Ausgleich jeglicher globaler Ungleichgewichte und sieht sich weiterhin seiner Aufgabe verpflichtet, den internationalen Handel zu ermöglichen. 

Über Atradius

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmens-gruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie hat ein umfassendes Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 

 

Atradius Kreditversicherung schließt rechtliche Umstrukturierung in Deutschland ab

3 August 2005 Köln - Deutsches Geschäft auf niederländische Gesellschaft übertragen

Die Atradius Kreditversicherung AG, Köln, hat ihr deutsches Kreditversicherungs- und Bürgschaftsgeschäft auf die Atradius Credit Insurance N.V. mit Sitz in Amsterdam übertragen.

Diese führt das Geschäft in Deutschland nun durch ihre deutsche Niederlassung unter der Firma Atradius Kreditversicherung, Niederlassung der Atradius Credit Insurance N.V. fort. Die Geschäftsübertragung wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-aufsicht (BaFin) am 27. Juli 2005 genehmigt. "Die Inhalte der Versicherungsverträge sowie der damit verbundene Versicherungsschutz ändern sich dadurch nicht.", so Dr. Thomas Langen, Leiter der deutschen Atradius-Niederlassung. "Vielmehr schaffen wir transparentere Strukturen und steigern die Effizienz unseres Services."

Atradius führt das europäische Versicherungsgeschäft in der Versicherungsgesellschaft Atradius Credit Insurance N.V. zusammen. Das Kreditversicherungs- und Bürgschafts-geschäft wird künftig in allen europäischen Ländern durch die jeweiligen Niederlassungen der Atradius Credit Insurance N.V. betreut. Die rechtliche Umstrukturierung ist ein weiterer Schritt zur vollständigen, internationalen Integration von Atradius.

Die Atradius Credit Insurance N.V. ist seit der Fusion der damaligen internationalen Kreditversicherungsgruppen Gerling Credit und NCM im Jahr 2001 eine Schwestergesell-schaft der Atradius Kreditversicherung AG. Mittelbarer, 100prozentiger Eigentümer beider Gesellschaften ist die Atradius N.V., die Holding-Gesellschaft der Atradius-Gruppe. Die Rechtsform "Naamloze Vennootschap" (N.V.) entspricht im wesentlichen der deutschen Aktiengesellschaft. 

Über Atradius

Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 24 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie hat ein umfassendes Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen 
hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 

 

Fortis kauft Atradius Factoring-Geschäft

25 July 2005 Brüssel/Utrecht/Amsterdam - Vertriebsvereinbarung im Bereich Factoring und Kreditversicherung

Fortis und Atradius gaben heute bekannt, dass sie einen Vertrag unterzeichnet haben, mit dem Fortis das Atradius Factoring-Geschäft kauft. Fortis will die Atradius Factoring-Einheiten in Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland und Italien in seinen Geschäftsbereich Fortis Commercial Finance (FCF) integrieren. Der Kauf wird keinen wesentlichen Einfluss auf Fortis’ Nettogewinn pro Aktie oder Solvabilität haben.

Fortis und Atradius teilten auch mit, dass sie eine Vertriebsvereinbarung geschlossen haben, um gegenseitig ihre europäischen Netzwerke zu nutzen. Die Kooperation konzentriert sich auf die Produkte Factoring und Kreditversicherung.

Karel De Boeck, Fortis‘s Commercial and Private Banking Vorstandsvorsitzender: ‘Der Kauf der Atradius Factoring-Einheiten ist ein großer Schritt hin zu Fortis’ Ziel, einer der fünf größten europäischen Factor zu werden. Wir werden Marktführer in Dänemark und verstärken unser Geschäft in Italien, Frankreich und Deutschland. Die Atradius Factoring-Einheiten werden unsere Expertise und unsere Vertriebskapazitäten in ihren jeweiligen Märkten ergänzen.’

Wilfried Verstraete, Vorstandsvorsitzender von Atradius: ‘Ich freue mich, dass Fortis Commercial Finance, ein führender europäischer, integrierter Factoring-Konzern, unser Factoring-Geschäft gekauft hat. Es ist eine große Chance für die Mitarbeiter und das Management-Team von Atradius Factoring, bei einem starken europäischen, grenzüberschreitenden Factor und Finanzdienstleister einzusteigen. Außerdem können wir durch die Vertriebszusammenarbeit unseren Kunden eine breiteres Angebot an Finanzlösungen bieten.’

Der Vertrag, der vor Ende des Jahres in Kraft treten soll, steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen der Aufsichtsbehörden und der Wettbewerbskommissare.

Fortis
Fortis ist ein integrierter Finanzdienstleister im Bank- und Versicherungsgeschäft. Mit einer Marktkapitalisierung von 29,8 Milliarden EUR (30.06.2005) und rund 51.000 Mitarbeitern ist Fortis eine der 20 größten europäischen Finanzinstitutionen. In seinem Heimatmarkt, den Benelux-Ländern, hält Fortis eine führende Position, die es entwickeln und verstärken will. Fortis baut auf den Erfahrungen im Heimatmarkt auf, um seine europäischen Ziele über Wachstumszentren zu erreichen. Fortis ist auch weltweit in ausgewählten Geschäftsfeldern erfolgreich. In bestimmten Ländern in Europa und Asien nutzt Fortis seine Expertise und Erfahrung im Bancassurance-Geschäft. Fortis ist börsennotiert in Amsterdam, Brüssel und Luxemburg und hat ein ADR-Programm in den USA.

Fortis Commercial Finance (FCF); eine hundertprozentige Fortis-Tochter, ist ein führender grenzüberschreitender Factor und Finanzdienstleister in Europa. FCF ist Teil von Fortis’s Commercial and Private Banking Geschäftsfeld (Fortis C&BP). FCF ist eine der wenigen integrierten europäischen Factoring-Gruppen mit einem Factoring-Umsatz von über 22 Milliarden EUR im Jahr 2004 und über 500 Mitarbeitern. Sein Factoring-Netzwerk umfasst Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Italien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Spanien, Portugal, Polen und Hong Kong. Mit dem Kauf von Disbank ist Fortis vor kurzem auch in den türkischen Markt eingetreten. Für nähere Informationen: www.fortis.com.

Atradius
Atradius ist ein führender Kreditversicherer mit einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden EUR und einem Marktanteil von 25 Prozent weltweit. Die Unternehmensgruppe versichert jährlich Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden EUR gegen Zahlungsausfallrisiken. Sie hat ein umfassendes Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. Atradius beschäftigt 3.400 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit und trifft täglich 10.000 Entscheidungen über Kreditlimite. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. Atradius Factoring ist eine schnell wachsende internationale Factoring-Gruppe mit Unternehmen in Frankreich, Deutschland, Italien, Dänemark und Schweden. Sie beschäftigen rund 160 Mitarbeiter. Im Jahr 2004 verzeichneten sie Umsätze in Höhe von 31 Millionen EUR. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.fortis.com und www.atradius.com.

 

 

Atradius und Tokio Marine kündigen Kooperationsabkommen für japanische Exportkreditversicherung an

06 April 2005 Amsterdam/Tokio - Kooperation zwischen Atradius und Tokio Marine

Amsterdam/Tokio, 31. März 2005 – Atradius N.V. (Atradius) und The Tokio Marine & Nichido Fire Insurance Co., Ltd (TMNF), haben heute ihre Absicht bekannt gegeben, künftig exklusiv zusammenzuarbeiten, um das Exportkreditversicherungsgeschäft in Japan auszubauen. Ab 1. April 2005 wird exportierenden Unternehmen in Japan Kreditversicherungsschutz gegen wirtschaftliche und politische Risiken angeboten.

Infolge der vor Kurzem bekannt gegebenen Liberalisierung des japanischen Exportkreditversicherungsmarktes wird diese Kooperation sowohl Atradius als auch TMNF in die Lage versetzen, Kunden ein breites Dienstleistungsspektrum anzubieten. Die Geschäftsentwicklung wird auf das extensive Netzwerk von TMNF als Japans führendem Nichtlebensversicherer sowie auf die von Atradius weltweit erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen aufbauen. 

Atradius und TMNF wollen ihre engen Geschäftsbeziehungen durch Gründung eines Joint-Venture-Serviceunternehmens in Japan bis Ende 2005 noch weiter vertiefen. 

Wilfried Verstraete, CEO von Atradius, sagte: "Wir freuen uns, unsere hochwertigen Kreditversicherungsdienste durch die landesweiten Vertriebskanäle des größten und angesehensten japanischen Nichtlebensversicherers, TMNF, bei japanischen Exporteuren einführen zu können. Atradius sieht vielfältige Möglichkeiten für rentables Wachstum in Japan. Wir sind der Überzeugung, dass unser Gemeinschaftsunternehmen durch die Weiterentwicklung der engen Beziehungen, die wir mit TMNF im Laufe der letzten sechs Jahre im Bereich der Inlandskreditversicherung bereits aufgebaut haben, gut positioniert ist, um zum führenden Anbieter auf dem japanischen Exportkreditversicherungsmarkt zu werden."

Herr Ishihara, CEO von TMNF, sagte: "Wir halten diese gleichberechtigte, partnerschaftliche Kooperation, die die landesweiten Vertriebskanäle von TMNF und die hervorragenden, weltweiten Erfahrungen im Underwriting von Atradius nutzt, für die beste Kombination für Kunden in Japan. Sie wird nicht nur zur Stabilisierung des Kreditmanagements japanischer Unternehmen beitragen, sondern auch den Exportkreditversicherungsmarkt erweitern." 

Über Atradius:

Atradius ist der zweitgrößte Kreditversicherer weltweit, mit einem Gesamtumsatz von rund 1,3 Milliarden Euro und einem weltweiten Marktanteil von 25 Prozent. Atradius versichert jährlich ein weltweites Handelsvolumen von 300 Milliarden Euro gegen Forderungsausfälle und bietet umfassende Dienstleistungen für Risikotransfer, Finanzierung und Forderungsmanagement. 

Mit 3.600 Mitarbeitern und über 90 Niederlassungen in 40 Ländern hat Atradius Zugang zu Informationen über 45 Millionen Unternehmen in aller Welt und trifft täglich 12.000 Kreditentscheidungen. Atradius wird von Standard & Poor’s mit "A" eingestuft (Aussichten stabil) und von Moody’s mit "A2" (Aussichten stabil). Der Konzern ist im mehrheitlichen Besitz von Swiss Re und Deutsche Bank. 

Über TMNF:

Tokio Marine & Nichido Fire Insurance Co., Ltd (TMNF), ehemals Tokio Marine & Fire Insurance Co., Ltd, ist Japans größter Nichtlebensversicherer mit rund 17.000 Mitarbeitern, einem Gesamtumsatz von circa 1,9 Billionen Yen (13,9 Milliarden Euro) und einem landesweiten Marktanteil von 25 Prozent. Nach Prämieneinnahmen ist TMNF der achtgrößte Nichtlebensversicherer der Welt.

Am 1. Oktober 2004 hat Tokio Marine & Fire mit Nichido Fire & Marine Fire Insurance Co., Ltd, fusioniert. 

TMNF ist im Besitz von Millea Holdings, Inc, und wird von Standard & Poor’s (Finanzstärke-Ratings) mit "AA-" und von Moody's (Finanzstärke-Ratings) mit "Aa2" bewertet.

 

Nettogewinn von Atradius in 2004 mehr als verdreifacht

4 May 2005 Amsterdam - Atradius gibt Geschäftszahlen 2004 bekannt.

Verbesserte Nettoschadenaufwendungen und ein kontinuierlich stabiles Finanzergebnis sorgen für Ertragsverbesserung. 

Atradius N.V., ein weltweit führender Kreditversicherer gibt heute seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2004 bekannt. Das Ergebnis nach Steuern konnte in 2004 auf € 50 Millionen in 2004 gegenüber € 15,3 Millionen in 2003 gesteigert werden. Dieser deutliche Ergebnisanstieg wurde durch eine Verbesserung von 13,5% in den Schadenaufwendungen, einem Rückgang von 9,7% in der kombinierten Schaden-/ Kostenquote und den gleichbleibend hohen Kapitalerträgen beeinflusst.

Wilfried Verstraete, Chief Executive Officer von Atradius, erklärt: "Die substanzielle Verbesserung der Ergebnisse verdeutlicht die eingeleitete Neuausrichtung des Unternehmens. Diese erzielen wir mit einer Konzentration auf unser Kerngeschäft, die Kreditversicherung. Trotz einer Zunahme unserer Rückstellungen für die Restrukturierung in Höhe von € 49,3 Millionen zeigen wir, dass wir große Fortschritte im operativen Geschäft machen und dies zu einer höheren Leistungsfähigkeit des Unternehmens führt."

Wichtige Finanzdaten im Überblick:

  • Der Nettogewinn stieg um 228% auf € 50,0 Millionen (2003: € 15,3 Millionen) bei nahezu stabilem Umsatz. Der Nettogewinn resultiert aus der deutlichen Verbesserung bei den Nettoschadenaufwendungen, den Kapitalerträgen und einem geringeren effektiven Steuersatz von 14% (2003: 48%).
  • Der Vorsteuergewinn stieg um 104% auf € 58,0 Millionen (2003: € 28,4 Millionen).
  • Die Schadenquote sank von 61% in 2003 auf 47,5% in 2004 und die kombinierte Schaden-/Kostenquote von 101,2% in 2003 auf 91,5% in 2004.
  • Sozialplanrückstellungen inklusive Pensionskürzungen von € 54 Millionen.
  • Die Nettokapitalerträge stiegen um 6,7% auf € 64,6 Millionen (2003: € 60,6 Millionen) resultierend aus realisierten Gewinnen aus Finanzanlagen.
  • Die Erhöhung des Eigenkapitals um 32,0% auf € 522,1 Millionen (2003: € 395,6 Millionen) ist weitgehend das Ergebnis einer Kapitalerhöhung von € 86 Millionen (davon € 6,6 Millionen aus Platzierung eines Eurobonds) mit den bestehenden Aktionären und hohen Gewinnrücklagen.
  • Die Eigenkapitalrendite (RoE) betrug, die Erhöhung des Aktienkapitals ausgeschlossen, im Durchschnitt 12% des Eigenkapitals.
  • Das Unternehmen zahlt eine Dividende von € 0,10 pro Aktie (€ 5,66 Millionen).
  • Die Zahlen des Geschäftsjahres 2003 wurden aufgrund der Neuinterpretation der IFRS (International Financial Reporting Standards) der Rechnungslegung für Pensionen, die eine Erfassung bestimmter Pensionsanlagen nicht zulässt, neu formuliert/bereinigt. Der Nettogewinn wurde von € 17,5 Millionen auf € 15,3 Millionen und das Eigenkapital zum Jahresende von € 409,3 Millionen auf € 395,5 Millionen bereinigt.  

Versicherungsaktivitäten

Die Vorsteuergewinne im Versicherungskerngeschäft von Atradius inklusive der Erträge aus Kapitalanlagen verbesserten sich um 125% auf € 67,3 Millionen (2003: € 29,9 Millionen) bei einem leicht geringeren Umsatz. Diese Optimierung ist größtenteils das Ergebnis der Reduzierung in der Schadenquote auf 47,5% und der Steigerung der Kapitalerträge. Die geringeren Schadenaufwendungen spiegeln ein verbessertes Underwriting und ein positives Risikoumfeld wider. Das Bürgschaftsgeschäft war durch zwei Großschäden in Deutschland und den Niederlanden beeinträchtigt. Die in Bezug auf das Bürgschaftsgeschäft in Italien eingeleiteten Maßnahmen im Jahr 2003 haben sich im Jahr 2004 bereits positiv ausgewirkt.

Factoring

Die Erträge im Factoring führten zu einer Steigerung von 14% im Umsatz bei stabilen Beiträgen. Trotz des soliden Wachstums unseres Factoringgeschäfts, kann die kritische Masse nicht erreicht werden. Deshalb plant das Unternehmen den Verkauf des Factoringgeschäfts und die Fokussierung auf die Kreditversicherung und das Inkassogeschäft, wo wir mit hoher Effizienz den Nutzen für Kunden und Shareholder steigern können.

Dienstleistungen

Bessere Ergebnisse beim Inkasso führten zu einer Steigerung der Dienstleistungserträge von 20%. Diese Ergebnisse gleichen einen leichten Rückgang bei den Erlösen aus Dienstleistungen von 1% aus. Die Erlöse aus Kreditanträgen von versicherten Kunden fallen aufgrund der allgemein schwächeren Konjunktur geringer aus.

Länderbezogener Umsatz

Außerhalb des deutschen und skandinavischen Marktes sowie im indirekten Geschäft, wo eine Umsatzsteigerung von jeweils 5,3%, 10,2% und 52,8% zu verzeichnen ist, war der Umsatz konstant oder geringer als im Jahr 2003. Dies spiegelt die volatilen wirtschaftlichen Bedingungen sowie ein restriktives Underwriting im Bürgschaftsgeschäft wider.

Wilfried Verstraete führt weiter aus: "Wachstum, sowohl beim Umsatz als auch bei den Erträgen, ist sowohl lang- wie kurzfristig unser primäres Ziel. Wir haben Ende 2004 einen strategischen Wachstumsplan eingeführt. Dieser wird uns helfen, die Ziele durch einen effizienteren, konzentrierteren Ansatz in unserem Geschäft, durch kooperativere Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden und Maklern sowie durch ein effektiveres und verbessertes kundenfreundliches Betriebsmodell zu erreichen." 

Ziele 

  • Abschluss der im Jahr 2002 begonnenen rechtlichen Restrukturierung und des Drei-Jahres-Integrationsplans, der die Geschäfts- und Finanzsysteme abdeckte. Die rechtliche Restrukturierung ist zu 90% vollendet, und der Abschluss wird Anfang des ersten Halbjahres 2005 erwartet.   
  • Steigerung der weltweiten Markenbekanntheit von Atradius sowie unserer Produkte und Dienstleistungen. Verbreitung der grundsätzlichen Bekanntheit von Mehrwert und Nutzen einer Kreditversicherung.  
  • Kontinuierliche Erweiterung unserer Produktpalette und geografische Expansion, um den sich entwickelnden Bedürfnissen einer globalen Wirtschaft zu entsprechen.  
  • Eine Reduzierung der Mitarbeiterkapazität (MAK) um 15% bis Ende 2006. Die Reduzierung des Personalbestands begann Ende 2004 mit der erfolgreichen Einführung eines freiwilligen Abfindungsprogramms, an dem sich 240 Mitarbeiter beteiligten.  
  • Gesteigerter Umsatz und erhöhte Effektivität durch eine Kombination aus organischem Wachstum, strategischen Akquisitionen und optimierten Prozessen.  

Ausblick

Der weltweite Kreditversicherungsmarkt sieht im Jahr 2005 einen gesteigerten Wettbewerb und eine größere Bereitschaft der Kreditversicherer zu mehr Risiko. Dieser Trend wird sich voraussichtlich unter fortschreitend preisbeeinflussendem Wettbewerb im Jahr 2006 fortsetzen. Wir sehen vielfältige Wachstumsmöglichkeiten in den neuen Märkten durch eine stärkere Markterschließung und –durchdringung sowie durch die Entwicklung neuer Produkte für die traditionellen Märkte.

Neue Produkte und Märkte

  • Um das Wachstum zu fördern, hat Atradius den Geschäftsbereich Special Products eingeführt, der sich auf die Entwicklung neuer Produkte, zugeschnitten auf die Erfüllung der wechselnden Bedürfnisse globaler Unternehmen, konzentriert.   

Das Engagement von Atradius, die Präsenz in neuen und wachsenden Märkten auszubauen, wurde während des gesamten Jahres 2004 hindurch verstärkt:

  • Unterzeichnung eines neuen Rückversicherungsvertrags mit der New India Assurance,
  • offizielle Aufnahme der Geschäftstätigkeit in der Tschechischen Republik und Polen sowie die
  • Akquisition von International Collections Inc. in den Vereinigten Staaten.  

Anfang 2005 wurden diese Engagements zur Expansion und zum allgemeinen weltweiten Wachstum weiter verstärkt durch:

  • Die geplante Kooperationsvereinbarung mit der Tokio Marine & Nichido Fire Insurance Co., Ltd in Japan, 
  • der Eröffnung eines neuen Büros in Ungarn und 
  • einer weltweiten Marketingkampagne zur Steigerung des Bekanntheitsgrades von Atradius   

Wilfried Verstraete sagte abschließend: "2004 war gekennzeichnet durch die Neuausrichtung unseres Unternehmens. Mit der Einführung der neuen Marke Atradius und Maßnahmen zur Steigerung der Markenbekanntheit sowie einer stärkeren Fokussierung auf den Kundenservice bietet Atradius für Unternehmen innovative Lösungen, die ihren Cashflow, ihre Erträge und ihre Liquidität verbessern wollen. Atradius stellt sich so den Herausforderungen, mit denen Unternehmen weltweit konfrontiert werden.

Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit führenden Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 25% und einem Beitragsaufkommen von € 1,3 Milliarden Euro. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über € 300 Milliarden gegen Zahlungsausfallrisiken. Atradius beschäftigt 3.600 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 
 

 

 

Atradius eröffnet Niederlassung in Ungarn

26 April 2005 Budapest - Atradius sieht große Wachstumsmöglichkeiten in Ungarn

Atradius N. V., einer der weltweit führenden Kreditversicherer, hat eine Niederlassung in Ungarn eröffnet. Atradius sieht für ungarische Firmen große Wachstumsmöglichkeiten.

Mit seinen vielfältigen Lösungskonzepten bietet Atradius kleinen, mittleren und großen Unternehmen Unterstützung beim Forderungsmanagement und bei der Stärkung ihrer Kundenbasis.

"Obwohl wir seit mehr als 75 Jahren über Erfahrungen im Kreditversicherungsgeschäft verfügen, ist Atradius ein relativ neuer Name", sagte Dr. Thomas Langen, Regional Direktor Deutschland, Mittel- und Osteuropa.

Die Atradius-Gruppe entstand im Januar 2004 durch die Fusion von Deutschlands zweitgrößtem Kreditversicherer, der Kölner Gerling Kreditversicherungsgruppe und des führenden niederländischen Kreditversicherers NCM. Heute ist Atradius einer der weltweit führenden Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 25 Prozent.

"Unsere Produkte beinhalten Lösungskonzepte rund um das Forderungsmanagement für den Handel im In- und Ausland und schützen vor Verlusten, die durch Zahlungsverzug oder Insolvenz eines Abnehmers oder durch politische Risiken entstehen. Im Jahr 2004 haben wir ungarische Transaktionen mit einem Wert von mehr als 1,4 Milliarden Euro versichert", so Dr. Thomas Langen.

Atradius begann sein Geschäft in Ungarn im Jahr 1996 in Zusammenarbeit mit der AXA und von 2003 an mit Signal Biztosító. In dieser Zeit agierte Atradius unter dem Namen Gerling Konzern Biztosítási Alkusz Kft. Im März 2005 eröffnete Atradius eine eigene Niederlassung unter der Verantwortung von Balázs Vanek. Zentral- und Osteuropa ist eine Schlüsselregion für Atradius, und Ungarn ist die drittgrößte Volkswirtschaft in Zentraleuropa.

"Wir glauben, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, die finanzielle Lage von ungarischen Unternehmen jeder Größenordnung zu stärken", betonte Balázs Vanek. "Es besteht eine wachsende Nachfrage nach Kreditversicherungsprodukten, um sich vor dem steigenden Insolvenzrisiko zu schützen. Durch den Beitritt zur Europäischen Union im Mai 2004 und der Entwicklung des grenzüberschreitenden Handels stehen immer mehr ungarische Firmen vor zahlreichen Herausforderungen im Handel mit dem In- und Ausland. Mit seinen fundierten Kenntnissen der in- und ausländischen Märkte kann Atradius ungarische Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützen.

Der Schwerpunkt der Kreditversicherung liegt aber nicht nur in der Schadenszahlung. Vielmehr gehört zu einem erfolgreichen Risikomanagement auch ein gut funktionierendes Forderungsmanagment. Atradius verfügt über umfangreiche Informationen über die Bonität von Unternehmen und kann deshalb ungarische Firmen bei der Auswahl ihrer Kunden unterstützen. 

"In Ungarn setzt sich die steigende Anzahl von Insolvenzen weiter fort. Während im Jahr 2000 noch 5.605 Unternehmensinsolvenzen registriert wurden, stieg diese Zahl im Jahr 2004 auf 9.900. Der ungarische Versicherungsmarkt hatte im Jahr 2004 ein Prämienvolumen von rund 10 Millionen Euro und bietet weiterhin große Wachstumsmöglichkeiten. Aber verglichen mit westeuropäischen Ländern ist die Zahl der kreditversicherten Unternehmen noch niedrig. In Deutschland haben 26 Prozent der Unternehmen eine Kreditversicherung, in Ungarn hingegen liegt der Anteil der kreditversicherten Firmen nur bei zwei bis drei Prozent", sagte Balázs Vanek.

"Deshalb ist es das Hauptziel von Atradius, das Geschäftswachstum in Ungarn zu steigern und kleine, mittlere und große Unternehmen bei ihrem Forderungsmanagement zu unterstützen. Daneben wollen wir ein führender Kreditversicherer in Ungarn werden", führte Balázs Vanek weiter aus

Über Atradius:

Atradius ist der weltweit zweitgrößte Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 25 Prozent und einem Beitragsaufkommen von 1,3 Mrd. Euro. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 300 Mrd. Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Atradius beschäftigt 3.600 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 
 

 

Im Jahr des Hahnes lernen deutsche Unternehmer „Guanxi“ - Wie die Chinesen Geschäfte machen

03 März 2005 Köln - Im Jahr des Hahnes lernen deutsche Unternehmer „Guanxi“ - Wie die Chinesen Geschäfte machen

Die chinesische Wirtschaft boomt und bietet für deutsche Unternehmen viele Geschäftsmöglichkeiten. Aber wer im Land des Drachens Geschäfte machen will, muss erst einmal die Kunst des "Guanxi" erlernen.

Die von Atradius herausgegebene, englischsprachige Broschüre "Beware of the Dragon: Unlocking the Secrets to Successful Trade with China" ("Warnung vor dem Drachen - Das Geheimnis erfolgreicher Geschäfte mit China") zeigt, dass der Aufbau und die Pflege von Beziehungen – den Chinesen als "Guanxi" (sprich: gwon-shee) vertraut - für den Geschäftserfolg in China entscheidend ist.

"Guanxi" bedeutet aber auch, dass es wichtig ist, Chinesen etwas zurück zu geben, um ihren Respekt und ihr Vertrauen zu gewinnen. Nach Ansicht von Atradius haben deutsche Unternehmen, die Arbeitsplätze, Ausbildung und neue Technologien nach China bringen, größere Chancen, erfolgreich zu sein.

"Europäische Unternehmen überschlagen sich nahezu, um die Chancen, die China als weltweit am schnellsten wachsende Volkswirtschaft bietet, nicht zu verpassen. Es ist aber wichtig zu bedenken, dass dies keine einseitige Entscheidung ist.", so Dr. Thomas Langen, Atradius Regional Director für Deutschland, Mittel- und Osteuropa. "Um erfolgreich zu sein, müssen die Europäer die geschäftlichen Gepflogenheiten der Chinesen beherzigen."

Die Broschüre enthält darüber hinaus weitere Tipps, wie zum Beispiel folgende:

  • Akzeptieren Sie, dass Geschäfte machen in China Zeit braucht. Seien Sie darauf vorbereitet, über Familie, Gesellschaft, Geschichte und Kultur zu diskutieren, bevor Sie geschäftlichen Themen überhaupt erst ansprechen können. Bevor Sie den geschäftlichen Sprung nach China wagen, sollten Sie das Land mindestens drei oder viermal besucht haben.
     
  • Gute und verlässliche lokale Berater sowie das Know-how und die Ausdauer zur Entwicklung eigener Netzwerke sind in China wesentlich.
     
  • Jeder Transaktion gehen mehrere geschäftliche Mittagessen und mindestens zwei festliche Abendeinladungen voraus. Die erste Einladung wird vom Gastgeber ausgesprochen und die zweite vom Gast ausgerichtet. "Guanxi" beruht auf Gegenseitigkeit. Deshalb sollte das eigene Festessen ungefähr soviel kosten wie das des Gastgebers.
     
  • Der Austausch von Geschenken gehört in China ebenfalls zum Geschäftsalltag. Bei der Auswahl eines geeigneten Geschenks sollten Sie allerdings den Rat eines Landeskundigen einholen.
     
  • Haben Sie immer eine Menge Visitenkarten bei sich. Eine Seite der Visitenkarte sollte in englischer Sprache, die andere in Mandarin verfasst sein. Nehmen Sie Visitenkarten dankbar an und behandeln Sie diese mit Respekt. Stecken Sie Visitenkarten nicht in Ihren Geldbeutel, wenn Sie diesen in Ihrer hinteren Hosentasche tragen.
     
  • Chinas Gesellschaft ist hierarchisch geprägt. Es wird Achtung vor denjenigen erwartet, die einer höheren Ebene angehören. Wenn Sie zu einer Besprechung gehen, sollte der Älteste Ihrer Delegation voran gehen. Häufig ist der Ranghöchste in einer Besprechung der einzige, der spricht. Von untergeordnete Teammitglieder wird erwartet, dass sie nicht unterbrechen und nur dann reden, wenn sie angesprochen werden. Der Ehrengast eines Festessens sollte als letzter erscheinen und als erster wieder gehen.
     
  • Wenn alles schief geht, ist ein Schiedsverfahren in China sinnvoll. Es macht aber keinen Sinn, ein Gerichtsverfahren einzuleiten. Sie müssen über detaillierte Kenntnisse des chinesischen Rechtssystems verfügen sowie über ausreichend "Guanxi". In fast allen Fällen verlieren die ausländischen Unternehmen.

Die Broschüre basiert auf den Ergebnissen eines Diskussionsforums mit China-Experten, dessen Gastgeber Atradius war. Unter der Leitung der BBC Four-Fernsehmoderatorin Kirsty Lang nahmen 250 Geschäftsleute an der Veranstaltung teil. Podiumsgäste des Forums waren Janet Henry, Volkswirtin bei HSBC; Mike Mielniczek, Leiter der Abteilung China Markets bei UK Trade & Investment; 
Joost Moonen, Atradius-Volkswirt für Süd- und Südost-Asien; Simon Rodwell, Business Advisor beim China-Britain Business Council und Dr. Linda Yueh, Volkswirtschaftlerin am Pembrok College, Oxford, und Dozentin an der London School of Economics. 

Möchten Sie ein kostenloses Exemplar der englischsprachigen Broschüre bestellen?

Dann schicken Sie bitte eine Email mit Angabe Ihrer Postadresse an:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit führenden Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 25 Prozent und einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden Euro. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Atradius beschäftigt 3.600 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 
 

 

Sicherer Handel mit neuen EU-Mitgliedern

21 Januar 2005 Köln - Atradius gibt wichtige Tipps zum Handel mit Polen, Ungarn und Tschechien

Eine neue Reihe der "Export Country Reports" von Atradius bietet Exporteuren wichtige Tipps und Informationen über das Auslandsgeschäft mit den neuen EU-Mitgliedstaaten Polen, Ungarn und Tschechien.

Atradius, einer der weltweit führenden Kreditversicherer, sieht für deutsche Unternehmen viele Geschäftsmöglichkeiten in den osteuropäischen Ländern. Gleichzeitig warnt Atradius die Exporteure aber vor unterschiedlichen Zahlungsbedingungen im jeweiligen Ausland. Können deutsche Unterneh-men die Stabilität des ausländischen Marktes sowie die Kreditwürdigkeit potentieller Kunden nicht angemessen beurteilen, so besteht das Risiko des Zahlungsverzugs oder sogar des Forderungsausfalls.

Die neuen Ausgaben der "Export Country Reports" von Atradius informie-ren über Polen, Tschechien und Ungarn. Sie enthalten Informationen über die Bonität und die Konjunkturaussichten des jeweiligen Landes sowie wichtige Hinweise zu bevorzugten Zahlungsbedingungen und zur Verhin-derung von Forderungsausfällen.

Atradius weist auf bedeutende Unterschiede im Geschäftsverhalten hin, die deutsche Unternehmen bei ausländischen Handelsbeziehungen berücksich-tigen sollten, so zum Beispiel folgende Tipps:

  • In Tschechien kann die gerichtliche Durchsetzung von Forderungen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern um ein Drittel der Zeit länger dauern: 300 Tage im Vergleich zu durchschnittlich 229 Tage in der EU.
  • Insolvenzverfahren dauern in Tschechien noch länger: mehr als neun Jahre im Vergleich zu durchschnittlich weniger als zwei Jahre im übrigen Europa.
  • In Polen sind Mahnschreiben nicht sehr effektiv. Der Forderungseinzug sollte einem Inkassounternehmen überlassen werden.
  • Die gerichtliche Durchsetzung von Forderungen in Polen kann teuer und zeitaufwändig sein - Prozesse dauern durchschnittlich 1.000 Tage und damit fünfmal so lang wie in anderen Staaten der EU.
  • In Ungarn sind Zahlungserinnerungen, die von einem Anwalt unterschrieben sind, effektiver. Schuldnern kann ein Zinssatz berechnet werden, der sieben Prozent über dem Basiszinssatz der Banken liegt.
  • Das Insolvenzrecht in Ungarn ist hinsichtlich der Schuldnerkontrolle unzureichend: In 95 Prozent der Insolvenzfälle ist eine Befriedigung des Schuldners mangels Vermögen nicht möglich.  

"Die Beitrittsländer der EU bieten viele Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Die Tatsache, dass diese Länder jetzt Mitglieder der EU sind, bedeutet jedoch nicht, dass das Geschäftsverhalten des ausländischen Partners das gleiche ist wie das eines deutschen Unternehmens. Es existieren unterschiedliche Gesetze und Geschäftsgewohnheiten. Das Rechtssystem ist häufig ineffizient. Deutsche Unternehmen sollten ihren ausländischen Handelspartner angemessen beurteilen können. Andernfalls gehen sie das Risiko eines Zahlungsverzugs oder sogar eines Forderungsausfalls ein.", so Chris Davies, Chef-Volkswirt von Atradius.

Die neue Reihe der "Export Country Reports" von Atradius erscheint als Fortsetzung der bisher veröffentlichten und nun teilweise aktualisierten Länderinformationen über Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Österreich, Spanien, Schweden und die Schweiz sowie über die USA. Weitere Länderinformationen über die neuen EU-Beitrittsländer sind in Vorbereitung.

Die "Export Country Reports" von Atradius enthalten zudem wertvolle Informationen zum Thema Inkasso und Insolvenzverfahren. Links zu den Websites der jeweiligen Zentralbanken, Handelskammern und nationalen Statistikämter sind ebenso hilfreich wie englische Übersetzungen der wichtigsten Fachbegriffe zum Thema Forderungsmanagement aus der jeweiligen Landessprache.

Die englischsprachigen "Export Country Reports" stehen auf der Atradius-Website unter dem Link "Online Service/Country Reports" zum Download bereit.

Über Atradius:

Atradius ist einer der weltweit führenden Kreditversicherer mit einem Marktanteil von 25 Prozent und einem Beitragsaufkommen von 1,3 Milliarden Euro. Die Unternehmensgruppe versichert Handelstransaktionen im Wert von über 300 Milliarden Euro gegen Zahlungsausfallrisiken. Atradius beschäftigt 3.600 Mitarbeiter und ist mit über 90 Niederlassungen in 40 Ländern vertreten. Das Unternehmen hat Zugang zu Informationen über die Bonität von 45 Millionen Unternehmen weltweit. Atradius hat ein "A"-Rating von Standard & Poor’s (outlook stable) und ein "A2"-Rating von Moody’s (outlook stable). Die Hauptaktionäre sind Schweizer Rück und Deutsche Bank. 
 

 

 

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